Die immer günstiger werdenden ferngesteuerten Drohnen erregen die Aufmerksamkeit der Politik. Laut der Verbraucherministerin Ilse Aigner sind Datenschutzlücken bei der Nutzung von in unbemannten Flugkörpern eingebauten Kameras zu sehen. Schon der Ausflug in den Nachbarsgarten "wäre problematisch".
Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sieht Datenschutzlücken bei dem privaten Einsatz von unbemannten Flugkörpern mit eingebauter Kamera. Diese werden vermehrt kostengünstig in Elektronikmärkten angeboten. Illse Aigner: "Früher wurden sie nur militärisch genutzt, künftig gewinnt auch der Einsatz ziviler Drohnen an Bedeutung, etwa für Luftbilder. Schon mit den kleinen helikopterähnlichen Hobby-Modellen kann man rechtlich schnell an Grenzen stoßen."
Laut der Verbraucherschutzministerin wäre der Kamera-Ausflug in den Garten des Nachbarn "zumindest problematisch", die Aufnahme von Personen die sich in einer Wohnung aufhalten, wäre ohne deren Zustimmung sogar strafbar. Auch der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar beschäftigt sich vermehrt mit Kamera-Drohnen, kann jedoch in privaten Fällen nicht tätig werden. Sofern das Datenschutzrecht nicht betroffen ist, können keine Schritte eingeleitet werden - es handelt sich um eine rechtliche Grauzone.
Die Linksfraktion sieht ebenfalls Probleme mit der zunehmenden Vorbereitung der Kamera-Drohnen für den Privatgebrauch. "Je billiger die Technik wird wird, desto massenhafter wird sie angewendet werden", erklärte der Datenschutzexperte Jan Korte. Eine rechtliche Regelung wird somit zunehmend dringender.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die AR.Drone des französischen Unternehmens Parrot. Die Drohne mit zwei Kameras kann mit den Apple-Geräten iPhone, iPad und iPod ferngesteuert werden und kostet derzeit circa 300 Euro.
Quelle: dpa.com
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Imho nicht zu unrecht.
Es muss nicht so sein, dass jeder sofort zum Anwalt rennt, aber man kann sich beispielsweise wunderbar in der Wohnung auf die Couch setzen und mit der Drohne in die Wohnung vom Nachbarn glotzen! Das ist das Problem.
Ich bezweifel, dass es schon damals so viele Kinder mit Fernrohr gab, wie es heute Kinder mit diesen Drohnen gibt!
Bezüglich der Gesetze glaube ich aber nicht, dass es nur um ahnungslose Unschuldige geht. Da gibt es durchaus auch einen Problebereich bei gar-nicht-so-unschuldigen, denn der Nachweis, dass und von wem so ein Ding eingesetzt wurde, um Aufnahmen aus dem Privatbereich zu machen, dürfte -je nach Modell- schwer bis unmöglich sein.
zum auspionieren von fremden ist das ding also nicht geeignet da man es sofort bemerkt
( Alles im Namen der Sicherheit versteht sich )
Oberservieren darf wenn überhaupt die Polizei und das auch nicht so leicht und großräumig, wie sich das jeder vorstellt.
Das hat Sie erst mitbekommen als Ihr ein schreiben zuging.. ( Die Ermittlung wurde beendet )
Trotzdem dürfte es in den meisten Gebieten so oder so verboten sein so ein Teil fliegen zu lassen, und spannern usw. ist eh verboten also....
Mal im Ernst: Was kommt als nächstes? Der Verkehrsminister fordert die Beachtung des Reifenluftdrucks von Fahrrädern? Der Innenminister warnt vor falsch gebundenen Krawattenknoten an Polizeiuniformen?
Manch einem(einer) ist scheinbar kein Thema zu billig für einen Profilierungsversuch.
mal´n bisschen nachdenken und man kommt auch drauf, das die frau durchaus recht hat.
hier wird auch noch kein verbot gefordert oder ähnliches.
hier geht es um lücken im datenschutz.
durchaus sinnvoll, das mal aufzugreifen.
aber bei vielen hier schein das wort "politiker" wohl alles auszulösen. nur nicht sich wirklich mal mit dem thema auseinanderzusetzen.
hier wird direkt der "ausflug in nachbars garten" angesprochen!
und bei mir im garten hat die drohne des nachbarn nichts zu suchen.
da macht mir eher sorgen, das ich ab januar mehr zur krankenkasse beisteuern muss. oder das einige politiker das versuchen, was frau aigner als kritisch ansieht.
1 milliarde für hotelbesitzer, kein echtes freies stromnetz, lohndumping und und und.... -> halt wichtige themen über die man sich aufregen sollte.
aber hier wird lieber über etwas sinnvolles sinnfrei(vielleicht auch eher hirnfrei) diskutiert.