Enermax Digifanless: Passive 80-Plus-Platinum-Netzteile mit digitaler Steuerung angekündigt
Der taiwanische Hersteller Enermax hat uns einige Informationen zur Digifanless-Serie übermittelt, welche voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres mit einem 550-Watt-Modell debütieren soll. Der Name setzt sich aus dem lüfterlosen Design sowie der digitalen Technik zusammen, durch die sämtliche Informationen, wie Temperatur, Spannung und Stromstärke, ausgelesen und in gewissen Rahmen auch verändert werden können.
Netzteile mit digitaler Steuerelektronik sind aktuell stark im Kommen, derweil allerdings noch auf Großkaliber jenseits der 800 Watt von Corsair (1.200, 1.500) sowie Thermaltake (850, 1.050) beschränkt. Dieser Umstand soll sich mit Enermax' Digifanless-Reihe ändern, die voraussichtlich im dritten Quartal mit einem 550-Watt-Spannungswechsler eingeläutet wird. Dabei wollen die Taiwaner sämtliche Kriterien erfüllen, die sich ein Besitzer nur wünschen kann. Das Design ist komplett passiv gestaltet, sodass man einen Lüfter vergebens sucht. Spulenfiepen soll durch hochwertige Komponenten unterbunden werden. Außerdem sind die Anschlüsse nicht fest verbunden, sondern komplett modular. Bei der Effizienz werden die Kriterien des 80-Plus-Platinum-Zertifikats erfüllt - insgesamt eine Kombination, wie sie aktuell noch nicht erhältlich ist.
Hauptaugenmerk liegt jedoch, wie zuvor angesprochen, auf der digitalen Steuerung. Über die mitgelieferte Software lassen sich dabei jegliche Informationen auslesen, wie zum Beispiel die anliegende Stromstärke- sowie -spannung und daraus resultierend der elektrische Strom. Durch Vergleich zwischen Ein- und Ausgangsleistung wird zugleich der jeweilige Wirkungsgrad berechnet. Besonders wegen der passiven Lösung dürften die Temperaturfühler interessant sein, die den Nutzer vor hohen Temperaturen warnen, noch bevor die entsprechenden Schutzmechanismen greifen.
Des Weiteren können die Spezifikationen in gewissen Rahmen angepasst werden, so ist es genauso wie bei der Konkurrenz möglich, den Überstromschutz auf eine einzelne oder mehrere 12-Volt-Schienen zu verteilen. Über eine Zusatzfunktion können nun auch Werte festgelegt werden, bei welcher Auslastung Warnmeldungen erscheinen sollen. Notfalls greifen auch hier weiterhin die mechanischen Schutzmechanismen. Zugleich ist es möglich, die Ausgangsspannungen manuell anzupassen. Normalerweise sind die drei Schienen mit 3,3, 5 sowie 12 Volt üblich, wobei diese nun nach oben oder unten hin angepasst werden können. Sämtliche Einstellungen lassen sich auch in verschiedenen Profilen speichern, sodass sie sich schnell laden lassen. In der angefügten Bildergalerie finden Sie die Folien zu der entsprechenden Software.
Aktuell arbeitet Enermax noch am finalen Design, weshalb noch keine Preise genannt werden. Der Kostenpunkt dürfte aufgrund der Einzigartigkeit und des hohen Qualitätsanspruchs allerdings nicht gerade gering ausfallen. Da in der Software auch Optionen für Lüfter vorhanden sind, liegt der Verdacht nahe, dass es künftig auch größere Boliden mit einem solchen geben wird. Sobald wir neue Informationen haben, werden wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

und dann hört man das auch, solange da keine gesundheitlichen einschränkungen gelten nur die Amis sind halt Taub oder ist wie mit nee Harley die muss man auch hören kA
da gilt solange bis man sich daran gewohnt hat
Subjektiv finde ich Fiepen und Co schlimmer als Lüfter rauschen, deshalb ist das bei Passiven NTs umso enttäuschender
wobei letztes in der Bibliothek was erlebt das sas einer mit einem Lapto ( Acer) das teil hat denn halben Tisch Vibriren lassen unglaublich unangenehm, aber seltener bei Desktop PCs, parkett vielleicht oder mieses case
Die eigentlich Zielgruppe ist aber eben besonders empfindlich, was dieses Thema angeht.
Generell geben alle Netzteile elektronische Störgeräusche von sich, manche mehr manche weniger, vieles wird im für menschen unhörbaren Bereich liegen.
Es ist die Abstimmung der Komponenten im NT aufeinander, das P10 ist mucks mäusen still, icke höre nix.
das ähnliche FSP Xilencer quietscht wie Kreide auf einer Tafel.
Bei seasonic ist egal die Semipassiven trullern wie die passiven.
Warum auch manche nichts hören hängt auch vom System ab, bei einigen Konfiguration hört man nix, mein alter Desktop ist so ein fall.
Bei den meisten ist das Fiepen sehr leise und dürfte von einem Lüfter übertönt werden. (Ich vermute mal, dass das auch für die schlechteren Angebote am Markt gibt, da bei den aktiven Gegenstücke des gleichen Fertigers dann auch die Lüfter entsprechende "Qualität" haben
Die eigentlich Zielgruppe ist aber eben besonders empfindlich, was dieses Thema angeht.
Wieso fiepen passive Netzteile eigentlich und Netzteile mit Lüfter nicht? Ich meine, das kann doch nicht so schwer sein ein lautloses Netzteil zu bauen?