Samsung Odyssey OLED G9 G95SC Smarter 49-Zoll-Ultrawide-Monitor im Kurztest
Samsung bietet mit dem Odyssey OLED G9 G95SC einen sehr interessanten, flinken und farbstarken QD-OLED-Monitor im 32:9-Ultrawide-Format und DQHD-Auflösung bei 240 Hertz. Zudem kommt der OLED-Monitor mit "smarten" Funktionen sowie KI-Prozessor samt HDR10+. Wir machen den Test.
Unseren Vergleichstest in der PCGH 09/2025 hat Samsungs smarter Ultra-Breitbild-Monitor knapp verpasst. Wir testen das Gerät an dieser Stelle nach. Wenn Sie sich für weitere Ultra-Breitbild-Monitore jenseits der 40 Zoll interessieren, können Sie neben der Print-Ausgabe natürlich auch unseren PLUS-Artikel zurate ziehen. In diesem testen wir nicht nur drei weitere breitformatige Displays mit DQHD- und WUHD-Auflösung, sondern werfen obendrein einen ausführlichen Blick auf das aktuelle Angebot.
Ultra-Breitbild-Monitore im XXL-Test: Was geht jenseits der 40 Zoll?
PCGH Plus: In diesem Artikel gehen wir spezifisch auf Breit- und Ultra-Breitbildschirme ein und testen einige interessante Kandidaten im 21:9- und 32:9-Format jenseits der 40 Zoll. Es werde breit! Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 09/2025.
mehr ...
Kommen wir zu unserem aktuellen Testkandidaten: Samsungs ultrabreiter 49-Zöller im 32:9-Format mit 5.120 × 1.440 Pixel fassender DQHD-Auflösung macht sich gut auf dem Spiel- oder in unserem Fall auch Arbeitsplatz. Der mit knapp 13 Kilogramm gewichtige Bildschirm verbaut großzügig Aluminium und bietet sowohl eine ansprechende, gediegene Optik als auch angenehme Haptik.
Ein wenig ungewohnt ist dagegen die Bedienung, jedenfalls, wenn man bislang nur begrenzte Erfahrungen mit Smart-TVs sammeln konnte, denn Samsungs Odyssey G9 G95SC verfügt als "Smart Monitor" über ähnliche Funktionen. Zudem bietet der G9 G95SC Bluetooth 5.2, eine Wi-Fi-5-Verbindung, einen integrierten Medienplayer, Zugriff auf populäre Streaming-Dienste, App-Steuerung sowie natürlich ein eigenes Betriebssystem. Für Letzteres setzt Samsung auf das von Linux abstammende Tizen-OS. Obendrein legt Samsung dem G9 G95SC eine Fernbedienung bei.
Samsung verbaut außerdem zwei jeweils 5 Watt leistende Lautsprecher, die für Monitor-Boxen tatsächlich einen verhältnismäßig ordentlichen Klang produzieren. Der Odyssey G9 G95SC bietet obendrein einen "Gaming-Hub". Über diesen haben Sie Zugriff auf Spielestreaming-Dienste, etwa via Microsofts Game Pass. Sie können den Monitor also auch ohne PC zum Spielen oder Video-Streaming nutzen (entsprechende Konten vorausgesetzt).
Während die Bedienung der zumindest für Gaming-Monitore recht komplexen Smart-Monitor-Funktionen etwas gewöhnungsbedürftig ist, landet man mit einem einfachen Navigieren über die "Windows-Schaltfläche" schnell auf dem vertrauten Microsoft-Desktop (Linux-Nutzer können den Monitor selbstverständlich ebenfalls verwenden) - hier unterscheidet sich die Bedienung nicht allzu sehr von anderen Monitoren. Mit Fernbedienung oder dem gut kontrollierbaren, kleinen Joystick an der Rückseite haben Sie Zugriff auf gewohnte Funktionen, darunter neben Adaptive Sync zudem Freesync Premium Pro und G-Sync Compatible.
Galerie (Herstellerbilder)
Eine gewisse Besonderheit: Der im Gerät verbaute Neo-Quantum-Prozessor-Pro bietet neben einigen KI-Funktionen HDR10+. Dabei handelt es sich um eine erweiterte HDR-Darstellung, bei welcher ähnlich wie bei Dolby Vision zusätzliche Informationen für den jeweiligen Frame mitgeliefert werden. Die CPU kann darauf in Echtzeit Anpassungen durchführen, um Farben nochmals knalliger und das Bild abermals kontrastreicher wirken zu lassen. Dabei ist bereits die reguläre HDR-Darstellung satt und leuchtstark, mit gemessenen 1.008,7 cd/m² maximaler Leuchtstärke überflügelt der Samsung Odyssey OLED G9 G95SC auch die Herstellerangabe (1.000 cd/m² maximale Luminosität in HDR). Sehr gut ist zudem die Helligkeitsverteilung, die größte Abweichung liegt bei lediglich gemessenen 4 Prozent. Ausgesprochen akkurat ist auch die Farbtreue. Diese liegt mit einem Delta E 2000 von lediglich 0,9 ebenfalls auf ausgezeichnetem Niveau.
Die Farbdarstellung des mit 240 Hz flink taktenden Ultrawide-Monitors ist außerdem brachial: Wir messen satte 1.570.193 Farbeinheiten. Der sRGB-Raum wird mit 175 Prozent abgedeckt und obendrein voll ausgefüllt, der anspruchsvollere Standard AdobeRGB noch immer zu 120 Prozent. Letzterer wird nicht vollkommen, doch nahezu zur Gänze ausgefüllt. Flink ist Samsungs Odyssey G9 G95SC obendrein. Sowohl Latenzen als auch Reaktionszeiten sind top! Wir zücken den verdienten Top-Technik-Award.
| Produktname | Odyssey OLED G9 G95SC |
|---|---|
| Hersteller | Samsung |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 1.000,-/gut |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2962061 |
| Ausstattung (20 %) | 2,65 |
| Anschlüsse | 1× USB-C 3.0 (Upstream, 5 Gbit/s), 2× USB-C 3.0 (Downstream, 5 Gbit/s), 1× DC-In Hohlbuchse (Netzanschluss) |
| Max. Auflösung/Pixeldichte | 5.120 × 1.440/119,9 ppi |
| Panel-Typ/Diagonale | OLED/124,5 cm |
| Netzteil/VESA-Halterung | Extern/100 × 100 |
| Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) | 12,9 kg/112 × 40,9 × 23,7 cm |
| Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. | Nein/-2°/+15°/12 |
| Garantie | 2 Jahre |
| Zubehör | HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel |
| Eigenschaften (20 %) | 1,90 |
| Bildwiederholrate/VRR | 1–240 Hz/Freesync (G-Sync Compatible) |
| Farbtiefe/Farben | 10 Bit/1,07 Mrd. Farben |
| Kontrastverhältnis/Schwarzwert | ∞/0,0 cd/m² |
| Max. Leistungsaufnahme/Stand-by | 93,9 Watt/0,1 Watt |
| Farbraumvolumen (sRGB, AdobeRGB) | 175 %/120 % |
| Besonderheiten | Lautsprecher, Fernbedienung, Pixel-Overdrive, Software-OSD, Hz-Einblendung, LMB-Technik, PiP, Schwarzaufhellung |
| Leistung (60 %) | 1,09 |
| Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) | 2,4 ms/4,31 ms |
| Farbtreue (ø Delta E 2000) | 0,9 |
| ø Reaktionszeit (Min.-Max.) | 0,7 ms (0–1,3 ms) |
| Min.-max. SDR-Helligkeit, Abweichungen | 15,8–241,8 cd/m², bis 4 % |
| VRR-Funktionalität | Voller Bereich |
| Schlieren-/Korona-Bildung | Nicht sichtbar |
| Endnote | 1,56 |
| + | Wi-Fi 5, Bluetooth 5.2, Smart-Monitor, Apple AirPlay, Tizen-OS (Linux-Basis) |
| + | Knallige Farben, gute punktuelle Leuchtkraft, hochwertige Anmutung |
| - | Relativ wenige, teils etwas veraltete Anschlüsse |

Scheißegal, ob DSC unterstützt wird, oder nicht. Windows 24H2 kastriert schon vorher.
Das war zuvor nicht so (alle Betriebssysteme, egal welche, inklusive Win 10 und Win 11 23Hx, 24H1). Ist jetzt also mit nahezu maximaler Gewissheit schlechter. Win 11 24H2 nimmt nun offenbar den schlechtesten Anschluss als Basis und verringert dann entsprechend die maximale Bandbreite für ALLE vorhandenen Anschlüsse. DSC oder nicht.
Deshalb "muss" ich jetzt mit einer RTX 5000 testen. Selbst bei 60 Hertz und in Full HD. Weil Windows 11 sonst nicht die maximal höchsten Farbeinheiten wiedergibt, sondern die komplett rücksichtslos kastriert. Eine RTX 4090 ist weitaus! WEITAUS!!! schlechter als eine RTX 5060 (die hat DP 2.1 mit UHBR20 (4x 20 Gb/s). Eine RX 7060 ist viel, viel besser als eine RTX 4090, weil erstere auch DP 2.1 hat, allerdings nur mit UHBR13.5 (4x 13.5 Gb/s). Eine RTX 4090 hat nur lächerliche HBR3, das ist gerademal die absolute Mindestanforderung für HDR und 10 Bit.)
Und es ist scheißegal, welchen Anschluss ich nutze, die Darstellung wird jetzt offenbar immer auf das maximale Schlechteste reduziert.
Hat mich nach dem elenden Zwangs-Upgrade auf Win 24H2 volle zwei Arbeitstage (die ich dann wieder "reinholen" musste), gekostet. Für absolut nix und wieder nix. Es wäre vor dem Upgrade das Gleiche rausgekommen, wenn ich mit einer RTX 3050 gemessen hätte. Jetzt muss ich eine RTX 5000 (mit DP2.1, UHBR20 und HDMI 2.1) für vermutlich mehrere Hundert Euro mehr einbauen, um gleichwertige Farben zu erhalten. Die man jetzt mit der gleichen Grafikkarte nicht mehr bekommt, obwohl sich eigentlich nichts geändert hat. Bravo!! Zugabe!!! (/s!!)>
Bekommt ihr etwa nicht auch gerade wieder geradezu rasende Lust, Linux zu installieren?!
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Gruß,
Phil
Das reduziert die Farbeinheiten offenbar auf den niedrigst möglichen Anschluss. Warum auch immer. Irgendwas sollte damit laut halb-offiziellem Hören-Sagen "einfacher" werden, aber es ist in der Praxis einfach nur schlechter geworden.
DP1.4 bei der Auflösung geht nur mit Tricks (Display Stream Compression (DSC)
Deshalb DP2.1 kaufen und DP1.4 können die behalten
Das reduziert die Farbeinheiten offenbar auf den niedrigst möglichen Anschluss. Warum auch immer. Irgendwas sollte damit laut halb-offiziellem Hören-Sagen "einfacher" werden, aber es ist in der Praxis einfach nur schlechter geworden.
Und zumindest DP 2.0 und HDMI 2.2 wären nett gewesen. Die sollte man bei so einem "high-endigen" Monitor allerdings auch erwarten können. Aber HDMI 2.2 ist ja erst seit Sommer konzipiert, und für Display-Port bezahlt niemand Förder-Schmiergeld-Lobbygelder, ist ja so ein offener Standard.
Letzteres ist brotlose Kunst. Oder so. Wirkt jedenfalls hin und wieder so.
Gruß,
Phil