Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED im Test: Bildqualität und HDR
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Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 OLED im Test: Bildqualität und HDR

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Alles zur Bildqualität, HDR und Helligkeit des Corsair Xeneon Flex erfahren Sie auf dieser Seite.

Bildqualität: OLED eben!

Typische PC-Monitore verwenden eine RGB- oder Rot-, Grün- und Blau-Subpixel-Anordnung, und in der Tat werden verschiedene Aspekte der Windows-Oberfläche, einschließlich der Schriftarten, unter dieser Annahme gerendert. Der Xeneon Flex verwendet jedoch das LG-typische RWBG-Layout, bei dem das "W" für ein zusätzliches weißes Subpixel zur Erhöhung der Helligkeit steht. Die Pixel sind auch ziemlich groß mit der UWQHD-Auflösung auf den 45 Zoll. Diese Auslösung ist häufiger in der 34-Zoll-Größe von Ultrawide-Monitoren zu finden, welche in etwa die Pixeldichte von 27 Zoll und WQHD von circa 109 ppi bietet. Der Xeneon Flex verfügt über eine Pixeldichte von 83,2 Pixel pro Zoll, was in etwa auf dem Nivea von Full HD auf 27 Zoll (82 ppi) entspricht und so manchem verwöhnten Pixel-Sommelier nicht gefallen könnte.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 (22) Quelle: PC Games Hardware Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 (22)

Je nach Weißanteil auf dem Bildschirm variiert auch die Helligkeit. So soll laut Corsair vollflächig lediglich 150 cd/m² erreicht werden. Das ist zwar nur circa die Hälfte des Maximums eines herkömmlichen LCD-Bildschirms, aber für die Schreibtisch-Praxis absolut ausreichend. Zudem erreicht der Monitor in unserem Messfenster auch ohne HDR die 400 cd/m². An sich ist das Panel ausreichend hell und der Wow-Effekt eines OLEDs, wenn man vom LCD kommt, setzt auch hier ein: Der Kontrast dank der selbstleuchtenden Pixel und des absoluten Schwarz ist auch hier schlicht traumhaft.

Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 (18) Quelle: PC Games Hardware Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 (18) Mit der neueren Firmware, die schnelleren Testern noch fehlte, erreicht der Monitor auch eine brauchbare Farbtreue. Wir messen nicht nur eine gute Farbraumabdeckung, von sRGB sowieso, aber auch von AdobeRGB, sondern auch eine brauchbare Farbtreue, wenn wir vorher kalibriert haben, nämlich ein Delta E von nur 2. Etwas mau fällt aber die Helligkeitsverteilung aus, welche die neue Firmware wohl nicht gefixt hat: Dort messen wir teils Differenzen bis zu 25 Prozent, die schon bei genauerem Hinsehen auch mit bloßem Auge auffallen. So ein Manko würden wir auf die Firmware schieben, hätten wir sie nicht schon aktualisiert. Schielen wir auf die vielen englischen Tests des Monitors, tritt es dort auch nicht auf. Daher schieben wir es auf die Serienstreuung und den Prototyp-Status unseres Exemplars und gehen davon aus, dass die Ausleuchtung des Panels im Einzelhandel besser ausfällt.

Farbraumabdeckung: Wie erwartet bei 10 Bit hervorragend Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 (19) Quelle: PC Games Hardware Corsair Xeneon Flex 45WQHD240 (20) Quelle: PC Games Hardware

HDR: Bis zu 1.000 cd/m²

Auch die HDR-Darstellung gefällt uns: Die Spitzenhelligkeit ist auch hier wieder abhängig von der Größe des Weißbereichs. Dass der Monitor nicht ganz den vierstelligen Wert wie angegeben im drei Prozent großen Fenster erreicht, halten wir für vernachlässigbar - circa 968 cd/m² ist auch ein guter Wert. Nun halten wir diese Differenz für absolut akzeptabel, sind da von Nicht-Vorserienexemplaren durchaus schlimmere Spannen gewohnt - aber Corsair meint, dass die dreistellige HDR-Helligkeit auch nur beim Vorserienmodell vorkommt.

An sich ist HDR auf einem OLED eine tolle Sache, allein schon wegen des hohen Kontrasts, den man aber nicht nur bei HDR bekommt.

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MountyMAX Software-Overclocker(in)
        Also ich finde die Idee mit dem manuellen biegen sehr interessant, meine Erfahrungen mit gebogenen Monitoren ist bisher so, das 1500R optimal ist (nutze ich seit ca. 2 Jahren), wenn man ihn als Allrounder nutzen möchte (Gaming, Film, Office), 1000R ist zwar noch besser fürs Gaming, aber Film/Office eher störend, so könnte man die Krümmung entsprechend anpassen.

        Bin durch Zufall auf diesen gestoßen, und auch der Preis kommt langsam in brauchbare Bereiche, was mich halt stört ist die Auflösung, 3440x1440 habe ich jetzt schon bei 34 Zoll und es ist gut, aber das auf 45 Zoll gestreckt ... hmm ..

        Weiß jemand zufällig ob VESA Mount möglich ist? Auf der HP oder in Preisvergleichsportalen steht dazu nichts und die Konstruktion sieht auch nicht so aus, dass es geht, allerdings bei Amazon in den Fragen hat der Support auf eine Frage zum VESA geantwortet, das dieser VESA 100x100 hat ... aber ehrlich gesagt gebe ich da nicht viel drauf, da die "Hersteller" auch viel Käse bei Amazon schreiben.
      • Von MountyMAX Software-Overclocker(in)
        Also ich finde die Idee mit dem manuellen biegen sehr interessant, meine Erfahrungen mit gebogenen Monitoren ist bisher so, das 1500R optimal ist (nutze ich seit ca. 2 Jahren), wenn man ihn als Allrounder nutzen möchte (Gaming, Film, Office), 1000R ist zwar noch besser fürs Gaming, aber Film/Office eher störend, so könnte man die Krümmung entsprechend anpassen.

        Bin durch Zufall auf diesen gestoßen, und auch der Preis kommt langsam in brauchbare Bereiche, was mich halt stört ist die Auflösung, 3440x1440 habe ich jetzt schon bei 34 Zoll und es ist gut, aber das auf 45 Zoll gestreckt ... hmm ..

        Weiß jemand zufällig ob VESA Mount möglich ist? Auf der HP oder in Preisvergleichsportalen steht dazu nichts und die Konstruktion sieht auch nicht so aus, dass es geht, allerdings bei Amazon in den Fragen hat der Support auf eine Frage zum VESA geantwortet, das dieser VESA 100x100 hat ... aber ehrlich gesagt gebe ich da nicht viel drauf, da die "Hersteller" auch viel Käse bei Amazon schreiben.
      • Von Luebke82 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Manu
        Es wird nichts verdoppelt oder verdreifacht und es gibt faktisch keine untere Grenze mehr.
        Wieso ist dann auf meinem HP Omen X65 Emperium mit Gsync Ultimate bis runter zu 30Hz/fps alles akzeptabel flüssig spielbar und auf dem Xeneon Flex ist es schon unterhalb von 45 Fps praktisch unspielbar. Die Eingabeverzögerung deutlich höher. Ab 50fps ist es dann erträglich auf einmal wo es auf dem HP Omen schon längst flüssig ist. Ich glaub ehrlichgesagt nicht dass die FPS-Anzeige einen hier in die Irre führt. Aber ich mag da jetzt auch nicht groß diskutieren weiter. Freue mich ansonsten sehr über den Test hier.

        Grüße, und ich freue mich auf ein neues Video mit dir und Raff wieder in der Zukunft.^^
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Wenn es so irrelevant ist, warum flackern Monitore dann teilweise am Übergang?
      • Von PCGH_Manu Software-Overclocker(in)
        Zitat von Luebke82
        Ja sicher ist das normal. Mit G-Sync-Modul liegt die Schwelle aber bei 30fps. Hier sind es 50fps (laut Geizhals soll es sogar 40 sein, was ich aber nicht bestätigen kann mit der Nvidia-Pendulum-Demo). Hier hätte man sich jedoch etwas genauer ausdrücken können. Es geht ja darum ab wann Frames gedoppelt oder verdreifacht werden, aber davon steht im Artikel ja nichts. Da ich einen Monitor mir G-Sync Ultimate habe und auch schon "normales" G-Sync vorher kann ich das ganz gut vergleichen. Das ist schon ein Unterschied der hätte genauer erwähnt werden können, mMn.
        Es wird nichts verdoppelt oder verdreifacht und es gibt faktisch keine untere Grenze mehr. Die 30 Fps sind nur die untere Grenze der Pendel-Demo und nicht die des Monitors. Das wirst du herausfinden, wenn du mal ein Spiel anschmeißt und ein Framelimit darunter setzt, also G-(und Free-)Sync faktisch schon ab 1 Fps funktioniert und eben bis hoch zur nativen Frequenz geht. Die Monitoranzeige ist dafür einfach nicht verlässlich genug und letztlich ist es auch irrelevant, ob der Scanout pro Frame mehrmals oder nur einmal geschieht.

        Der Effekt ist derselbe und deswegen unterscheide ich da nicht. Denn mit G-Sync geschieht der Scanout immer mit nativer Geschwindigkeit, also bei 240 Hz eben 1/240stel Sekunde schnell.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Da hat du recht.
        Gerade bei Monitoren mit mehr als 144Hz wird oft schon 50-60fps verdoppelt.
        Kommt aber auch auf den Treiber an.
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