Asus ROG Swift OLED PG34WCDN: Messwerte und Testtabelle
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Ein üppiges Feature-Angebot und ein hochwertiges Design ist man von Asus' hochpreisigen Monitoren und der PG-Reihe gewohnt. Doch wie schlägt sich der ROG Swift OLED PG34WCDN, das erste QD-OLED-Panel fünfter Generation des Herstellers, denn nun in der Praxis? Unser erster Schritt, gleich nach dem Aufbau, ist, wie immer und falls keine Firmware-Updates anstehen, die Einstellungen des Monitors auf Werkstandard zu setzen. Mit diesen Werkseinstellungen, mit User-Profil und sRGB-Farbausgabe, unterziehen wir darauf - ohne vorherige, weitere Anpassungen - den Monitor einer ersten Farbkontrolle. Ohne jegliche Kalibrierung, mit Werkseinstellungen und im sRGB-Profil und mit sRGB-Farbausgabe messen wir eine Farbtreue von 1,5 Delta E.
Starke und genaue Farben, hohe Geschwindigkeit
Nach der Kalibrierung und nach einigen Helligkeits- und Kontrastanpassungen messen wir im sRGB-Modus eine exzellente Farbtreue von 0,5 Delta E mit einer Maximalabweichung von gerade einmal 1,9 Delta E. Dies sind ausgesprochen gute Werte. Tatsächlich zählt der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN mit diesen Ergebnissen zu den besten OLED- und generellen Monitoren, die wir bislang getestet haben. Im Wide-Gamut und User-Mode liefert der PG34WCDN obendrein mit gemessenen 1.496.278 Farbeinheiten ein sehr farbenfrohes Bild, allerdings kamen bereits QD-OLEDs früherer Generationen (3 und 4) auf ähnlich hohe und teils gar bessere Werte.
Dennoch gibt es kaum etwas zu meckern: Dies entspricht 166 Prozent des sRGB- und 114 Prozent des deutlich anspruchsvolleren AdobeRGB-Farbraums. Ersterer wird vollständig abgedeckt. Beim AdobeRGB-Farbraum ist insbesondere das Grün, besonders für nahezu alle aktuellen (PC-)Monitore, diffizil voll zu erfassen. Dem Asus ROG Swift OLED PG34WCDN fehlt bei diesen und Türkistönen wie den meisten Displays das letzte bisschen Farbkraft.
Gegenüber früheren QD-OLED-PC-Bildschirmen der dritten und vierten Generation kann der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN in HDR heller strahlen. Bei den Messwerten erfüllt der Monitor nahezu perfekt die Herstellerangaben: In SDR und mit deaktivierter, uniformer Helligkeit messen wir eine Luminanz von 297,9 cd/m². Dies ist nahezu deckungsgleich mit der offiziellen Angabe für die "typische" SDR-Helligkeit von 300 cd/m². Mit HDR und dem Display-HDR-500-True-Black-Profil messen wir 499,8 cd/m². Schalten wir die HDR-Spitzenhelligkeit frei, messen wir im HDR-User-Mode mit maximaler Helligkeit satte 1.287 cd/m², auch dies erfüllt nahezu perfekt die Herstellerangabe von 1.300 cd/m² HDR-Spitzenhelligkeit. Obendrein markiert der PG34WCDN mit diesem Wert die bisherige Speerspitze bei QD-OLEDs. Die maximale Helligkeitsabweichung von gemessenen 3 Prozent ist ebenfalls auf sehr gutem Niveau.
Schnell ist der Monitor obendrein: Mit lediglich 0,65 ms durchschnittlicher Reaktionszeit schlägt der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN fast alle 240-Hertz-Monitore, OLEDs inklusive, und muss sich lediglich von nochmals geschwinderen Panels geschlagen geben. Sehr gut sind auch die Input-Latenzen: Per LDAT ermitteln wir eine durchschnittliche Eingabeverzögerung von lediglich 2,48 ms, die minimale Latenz liegt bei ausgesprochen schnellen 1,06 ms, die maximale Latency liegt mit lediglich 4,51 ms noch immer auf hohem Niveau. Die hohe Geschwindigkeit, rasanten Pixelreaktionszeiten dank Verzicht auf LCD-Technik sowie der bei 360 Hertz sehr geringe Input-Lag machen sich bereits auf dem Desktop, vielmehr jedoch in schnellen Spielen, insbesondere Shootern sehr positiv und angenehm bemerkbar.
Fazit
Während der PG34WCDN einerseits mit einem sehr leuchtstarken, farbenfrohen Bild, einer bei QD-OLED bislang unerreichten Textklarheit und hoher Geschwindigkeit punkten kann, steht andererseits der hohe Preis von rund 1.350 Euro. Die nicht unbeträchtliche Energieaufnahme von gemessen 122,7 Watt bei maximaler Helligkeit im HDR-Betrieb samt zugeschalteter RGB-Beleuchtung ist ebenfalls nicht gering, lediglich noch größere Monitore vorheriger QD- und WOLED-Generationen sind nochmals energiedurstiger. Günstig ist der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN wahrlich nicht. Doch kann das Format beim Spielen begeistern, das dank Blackshield-Panelfolie sowie der nichtmatten Beschichtung abermals schwärzer wirkende Schwarz ohne störendes "lila Leuchten" lässt die bereits fetten OLED-Kontraste abermals satter wirken und praktisch sämtliche "Fringing"-Artefakte, auch jene um Fensterrahmen oder helle Umrisse, sind verschwunden.
Der Monitor kann dank des 21:9-Formats und der hohen Refreshrate sowie der knalligen, leuchtstarken HDR-Präsentation zudem insbesondere bei immersiven Titeln mit direkter Eingabe wie beispielsweise Cyberpunk 2077, bei Action-Adventures mit hoher Fernsicht und breitem Horizont sowie in Rennspielen und Flugsimulationen punkten. Mit 360 Hertz ist er in diesen Bereichen obendrein wie prädestiniert für den Einsatz einer Multi-Frame-Generation, um sowohl in den Genuss eines optisch ausgesprochen geschmeidigen Bildes als auch sehr hoher Grafikqualität, Raytracing oder gar Pathtracing zu gelangen. Für Spieler, die zwischenzeitlich kompetitive Titel spielen möchten, eignet sich der Monitor dank geschwinder Reaktionszeit und geringem Inputlag ebenfalls.
Bildergalerie
Dank frischer, brandneuer QD-OLED-Technik und ebenfalls neuer, vertikaler Anordnung der Quantum Dots brilliert der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN im Test und kann sich unter den 21:9-Monitoren mit UWQHD-Auflösung mit einer Endwertung von 1,49 den aktuellen Spitzenplatz sichern und erhält von uns den wohlverdienten PCGH-Top-Award. Einziger Wermutstropfen ist im Grunde der recht kostspielige Preis von rund 1.350 Euro, doch handelt es sich immerhin um die aktuelle Speerspitze der PC-Monitor-Technik. Für wen das (aktuell) Beste gerade gut genug ist und der mit einem leuchtstarken OLED im 21:9-Breitformat liebäugelt, kann einen Blick riskieren, das phänomenale Bild der jüngsten QD-OLED-Generation gegen die nicht geringen Kosten abwägen.

Ergreifst du irgendwelche speziellen Maßnahmen für den Office betrieb? In meinem Fall würde ich den Monitor 3-4 mal die Woche für Home Office benutzen.
Komme von einem PG279Q mit IPS-Panel und muss sagen, die Farben und das satte schwarz sind schon der Hammer. Auch 21:9 hat was. Sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten.
Der Preis ist schon eine Ansage, aber meinen letzten Monitor habe ich fast 10 Jahre genutzt. Das wird bei dem hoffentlich auch so.
Ergreifst du irgendwelche speziellen Maßnahmen für den Office betrieb? In meinem Fall würde ich den Monitor 3-4 mal die Woche für Home Office benutzen.
Komme von einem PG279Q mit IPS-Panel und muss sagen, die Farben und das satte schwarz sind schon der Hammer. Auch 21:9 hat was. Sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten.
Der Preis ist schon eine Ansage, aber meinen letzten Monitor habe ich fast 10 Jahre genutzt. Das wird bei dem hoffentlich auch so.