Asus ROG Swift OLED PG34WCDN: UWQHD-Monitor mit 5th-Gen-Tandem-OLED im Test
Der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN ist ein 21:9-Monitor mit brandneuer QD-OLED-Technik der 5. Generation. Neben verbesserter Effizienz, Lebensdauer und Leuchtkraft kommt der Next-Gen-QD-OLED-Monitor obendrein mit einem neuen, verbesserten V-Stripe-Subpixellayout. Wir laden zum Test.
In diesem Artikel
Mit dem Asus ROG Swift OLED PG34WCDN läutet der taiwanesische Hersteller die nächste, nunmehr fünfte QD-OLED-Generation ein. Der 34 Zoll messende, Ultrabreit-Monitor im 21:9-Format mit 1800R-Krümmung bietet eine Auflösung von 3.440 × 1.440 Pixeln bei bis zu 360 Hertz, DisplayHDR 500 True Black und eine maximale HDR-Leuchtstärke von 1.300 cd/m². Mit der jüngsten Generation der von Panelhersteller Samsung stammenden Technik wird zudem ein neues Subpixellayout für die Quantum Dots eingeführt. Dies soll insbesondere der Textklarheit zugutekommen, und das bei QD-OLED berüchtigte "Fringing", also Farbsäume, vermeiden.
Penta-Tandem-OLED für höhere Effizienz und Leuchstärke
QD-OLED Generation 5 wird auch unter den Namen V-Stripe sowie Penta Tandem OLED geführt. Ersteres bezieht sich auf das neue Subpixellayout, die nun vertikal in Streifen angeordneten Quantum Dots. Der Name "Penta Tandem OLED" bezieht sich wiederum auf die eigentlichen OLEDs. Bei Penta Tandem sind diese nun - wie der Name "Penta", griechisch für "fünf", bereits suggeriert - fünfschichtig angeordnet. Die Farbkomposition sowie die genutzten Materialien der organischen Leuchtemitter wurden ebenfalls geändert. Nun kommen - um die Effizienz zu erhöhen - drei blaue und zwei grüne OLED-Layer zum Einsatz, die gemeinsam blaues Licht unterschiedlicher Wellenlängen emittieren, um mit diesem die in QD-OLED namensgebenden Quantum Dots zu erregen. Diese OLED-Layer sind abermals in zwei Stacks angeordnet und arbeiten parallel, "in Tandem". Aus den fünfschichtigen, in zwei Stacks, in Tandem, geschalteten Emissionsschichten ergibt sich der Name Penta Tandem OLED.
Die fünfschichtige Anordnung der aus neuen, verbesserten Materialien bestehenden OLED-Schichten sowie die geänderte Farbkomposition sollen laut Samsung die Effizienz um den Faktor 1,3 erhöhen sowie die Lebensdauer der organischen Leuchtemitter verdoppeln. Diese neue Anordnung, die neue Material- und Farbkomposition der organischen Leuchtemitter, wird von Samsung auch als EL Gen 3.0 bezeichnet (Electroluminescent Layer Generation 3.0).
Eine höhere Pixeldichte ist damit ebenfalls möglich, was abermals Effizienz und Langlebigkeit zugutekommt: Je kleiner die Fläche, die ein Pixel einnimmt, desto weniger Energie muss aufgewendet werden, um ihn zum Leuchten zu bringen. Für PC-Nutzer und Interessenten des Asus ROG Swift OLED PG34WCDN bedeutet dies die Erfüllung des VESA-Standards DisplayHDR 500 True Black und eine maximale Leuchtstärke von offiziell 1.300 cd/m² - bisheriger Rekord für Samsungs QD-OLED-Panels.
Bei der Pixeldichte erreicht der 34 Zoll große und 3.440 × 1.440 Pixel auflösende ROG OLED PG34WCDN mit 110 ppi zwar keine neuen Spitzenwerte, doch die bei QD-OLED Generation 4 bislang maximal erreichten rund 160 ppi sollen mit Generation 5 und 5.120 × 2.880 Pixeln bei 27 Zoll respektive 220 ppi ebenfalls in näherer Zukunft fallen. Primär wichtig bei dem aktuellen Technologiesprung sind allerdings die erhöhte Effizienz durch QD-OLED Gen 5 sowie die nun, vertikale Anordnung der Quantum Dots beziehungsweise das neue V-Stripe-Subpixellayout.
Feine Textdarstellung dank V-Stripe
Die für QD-OLED hohe Leuchtstärke - bis zu 500 cd/m² in HDR bei gleichmäßiger Ausleuchtung und 300 cd/m² bei "typischer", uniformer Helligkeit im SDR-Betrieb - ist ein Faktor, der beim Asus ROG Swift OLED PG34WCDN sofort ins Auge springt. Ein weiterer ist das besonders satte, reine Schwarz des Panels. Der ROG Swift OLED PG34WCDN kommt mit Asus' neuer Blackshield-Panelbeschichtung, welche das mit 1800R gebogene Display nicht nur kratzfester macht, sondern obendrein die wahrgenommenen Schwarzwerte laut Asus um bis zu 40 Prozent verbessern soll. Zudem soll die Blackshield-Beschichtung den bei QD-OLEDs bekannten, leicht violettfarbenen Schein bei Lichteinfall vermeiden. Das nicht matte, entspiegelte Panel wirkt im Vergleich zu QD-OLEDs früherer Generationen tatsächlich besonders klar und sattschwarz, ein lila Schein ist selbst bei direktem Lichteinfall nicht auffällig.
Nochmals deutlicher als die leicht verbesserte Leuchtstärke sowie das sattere, reinere Schwarz des Panels und damit die abermals kräftigeren Kontraste ist allerdings die Textdarstellung. Im Vergleich zu früheren QD-OLED-Generationen, die teils sehr störendes "Fringing", farbige Textsäume, zeigten, ist QD-OLED Gen 5 mit V-Stripe-Subpixellayout meilenweit überlegen. Insbesondere gegenüber QD-OLED Generation 1 und 2, die eine quadratische oder diamantförmige Anordnung der Quantum Dots nutzten, sind die Textklarheit und Lesbarkeit deutlich verbessert worden, die rosa- und türkisfarbenen Ränder sind zur Gänze verschwunden. Auch Elemente wie Fensterkanten auf dem Desktop zeigen nun keinerlei Fringing-Artefakte mehr.
Quelle: PC Games Hardware
Dank Displayport 2.1a und Ultra High Bitrate 20 (80 Gbit/s) sowie einem USB-C mit DP80-Altmode kann der Asus ROG Swift OLED mit einer passenden Grafikkarte (aktuell ausschließlich RTX 5000) ohne Kompression befeuert werden.
Dank effizienterer und zugleich leuchtstärkerer OLED-Elemente kann der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN also besser als vorherige QD-OLED-Monitore strahlen und wird dank zusätzlicher Blackshield-Panel-Beschichtung dem bekannten "lila Leuchten" früherer QD-OLED-Generationen Herr. Zudem ist die Textdarstellung dank V-Stripe-Subpixellayout wesentlich verbessert worden, mit 360 Hertz taktet der 21:9-Breitbildmonitor darüber hinaus besonders schnell. Bevor wir zu unseren Messwerten kommen und prüfen, ob die Leistung den Versprechungen tatsächlich gerecht wird, beleuchten wir auf der folgenden Seite Ausstattung und Features des Asus ROG Swift OLED PG34WCDN.

Ergreifst du irgendwelche speziellen Maßnahmen für den Office betrieb? In meinem Fall würde ich den Monitor 3-4 mal die Woche für Home Office benutzen.
Komme von einem PG279Q mit IPS-Panel und muss sagen, die Farben und das satte schwarz sind schon der Hammer. Auch 21:9 hat was. Sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten.
Der Preis ist schon eine Ansage, aber meinen letzten Monitor habe ich fast 10 Jahre genutzt. Das wird bei dem hoffentlich auch so.
Ergreifst du irgendwelche speziellen Maßnahmen für den Office betrieb? In meinem Fall würde ich den Monitor 3-4 mal die Woche für Home Office benutzen.
Komme von einem PG279Q mit IPS-Panel und muss sagen, die Farben und das satte schwarz sind schon der Hammer. Auch 21:9 hat was. Sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten.
Der Preis ist schon eine Ansage, aber meinen letzten Monitor habe ich fast 10 Jahre genutzt. Das wird bei dem hoffentlich auch so.