Asus ROG Swift PG27AQN im Test: 360 Hz endlich ohne Kompromisse?

Wieder einer der Ersten seiner Art: Der PG27AQN vereint die gestochen scharfen 360 Hz mit einem 27 Zoll großen IPS-Panel mit WQHD-Auflösung. Schafft der Monitor den Spagat zwischen einem pfeilschnellen E-Sport-Display und einem farbstarken IPS-Display mit HDR? Beim aktuell noch astronomischen Preis müsste er es eigentlich. Daher haben wir den vermeintlichen Nonplusultra-Monitor getestet. Bietet er den besten Kompromiss aus geschmeidiger Bewegtbildqualität und trotzdem knackigen Farben?

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Asus ROG Swift PG27AQN im Test: 360 Hz endlich ohne Kompromisse?
Quelle: PC Games Hardware

Lohnen sich 360 Hz? Für die meisten Gamer wohl kaum. Aber ein Gaming-Monitor mit einer Bildwiederholrate von 360 Hz kann im Vergleich zu Monitoren mit niedrigeren Bildwiederholraten einige Vorteile bieten. Zum einen kann eine höhere Bildwiederholrate dazu beitragen, Bewegungen auf dem Bildschirm flüssiger und schärfer darzustellen, was vor allem bei schnellen Spielen wie Ego-Shootern oder Rennspielen einen großen Unterschied machen kann. Zusätzlich kann eine höhere Bildwiederholrate auch die Latenz des Monitors reduzieren, was bei Wettbewerbs- und Online-Spielen von Vorteil ist.

Allerdings sind Gaming-Monitore mit 360 Hz oft deutlich teurer als solche mit niedrigeren Bildwiederholraten und brauchen entsprechend auch eine leistungsstarke Grafikkarte, um die höhere Bildwiederholrate zu unterstützen. Wenn man jedoch bereit ist, in die höhere Bildwiederholrate zu investieren, kann das zu einem echten Mehrwert mit verbesserten Spielerlebnis führen.

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360 Hz in Full HD auf 24,5 Zoll ist quasi ein alter Hut. Das gibt es mittlerweile schon ab circa 400 Euro. Neu ist nun das 27 Zoll große WQHD-Panel mit 360 Hz im ROG Swift PG27AQN. Neben allem, was das Vorgänger-Panel in Full HD und 24 Zoll schon bietet, gibt es noch einiges an Extras obendrauf. Allen voran DisplayHDR 600 mit Edge-Lit-Dimming oder der alternative Full-HD-Modus bei nativer Auflösung - also mit schwarzen Rändern an den Seiten - fall es doch mal erforderlich ist, kompetitiv auf Full HD zu spielen. Hier ist wieder ein natives G-Sync-Modul verbaut samt Nvidia Reflex und dem Reflex Latency Analyzer, also der eingebauten Input-Lag-Messung, die für Shooter-Spieler umso interessanter ist. Reflex möchten wir hier nicht noch einmal breittreten, denn abgesehen von den unterstützten Spielen hat sich die Technik seit des Vorgängers Asus ROG Swift PG259QNR nicht verändert. Wer sich dafür interessiert, folge den obigen Verlinkungen.

Bildergalerie

Anschlüsse und Ausstattung: Alles vorhanden, was ein Gamer braucht

Der Asus ROG Swift PG27AQN bietet die übliche Auswahl an Anschlüssen, die die meisten Gamer zufriedenstellen dürfte. Auf der Rückseite des Monitors befinden sich ein Displayport-1.4-Eingang und drei HDMI-2.0-Anschlüsse. Die HDMI-Anschlüsse sind eine willkommene Ergänzung, da viele Nutzer auch Konsolen an den Monitor anschließen möchten. Der Displayport-1.4-Eingang unterstützt die maximale Auflösung von 1440p bei 360 Hz, während die HDMI-Anschlüsse eine maximale Auflösung von 1440p bei 144 Hz unterstützen.

Die Ergonomie des Monitors ist gut, also wie erwartet bei so einem teuren Gerät. Der Monitor kann um 130 mm in der Höhe verstellt und um circa 20 Grad nach links und rechts geschwenkt werden (Swivel-Funktion). Die Pivot-Funktion erlaubt es dem Nutzer auch, den Monitor um 90 Grad zu drehen und im Hochformat zu verwenden. Die Neigung kann zwischen -5 und +20 Grad eingestellt werden. Der Monitor wird mit einem ROG-typischen stabilen Standfuß geliefert, der auch VESA-kompatibel ist, was es dem Nutzer ermöglicht, den Monitor an einer Wandhalterung oder einem anderen Halterungsarm zu befestigen.

Die üblichen Spielereien für Gamer sind hier auch dabei, also ein Timer, ein Fadenkreuz-Overlay und eine Hertz-Anzeige. Die Bildprofile, welche die gewisse Farbmodi bieten, wie etwa FPS, RTS und Racing, sind allerdings Geschmacksache und für den versierten Gamer, der eigenes Tuning vornimmt, ohnehin nicht brauchbar.

Insgesamt bietet der Asus ROG Swift PG27AQN eine solide Auswahl an Anschlüssen und eine gute Ergonomie, mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und lässt an sich nichts vermissen. Mit der typischen ROG-Beleuchtung an der Rückseite hat sich am Asus-Design auch über die Jahre kaum etwas geändert.

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  1. Seite 1 ROG Swift PG27AQN: Lohnen sich 360 Hz?
  2. Seite 2 ROG Swift PG27AQN: Schnelles IPS-Panel mit weniger Qualitätskompromissen
  3. Seite 3 ROG Swift PG27AQN: Input Lag je nach Messmethode sehr niedrig
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GladiusTi Freizeitschrauber(in)
        1400€?

        Wieso sollte man 1400€ für ein IPS Panel ausgeben?

        Habe für meinen OLED 879€ bezahlt. Mehr als 500-600€ würde ich für ein 27" 1440p @ hoher Hz mit IPS/VA nicht ausgeben wollen.
      • Von GladiusTi Freizeitschrauber(in)
        1400€?

        Wieso sollte man 1400€ für ein IPS Panel ausgeben?

        Habe für meinen OLED 879€ bezahlt. Mehr als 500-600€ würde ich für ein 27" 1440p @ hoher Hz mit IPS/VA nicht ausgeben wollen.
      • Von Darkyzocker Komplett-PC-Käufer(in)
        Kann man den auch mit einer AMD Grafikkarte Betreiben oder sollte es schon eine Nvidia sein und wenn welche Grafikkarte sollte man da zu nehmen da mit man den auch für den neuen Call of Duty 2 verwenden kann? Hab als günstigstens Preis bisher für den Monitor 1221€ gesehen. Ab welchen Preis meint Ihr wäre es den eine Kauf Empfehlung?
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Selbst mit dem verbautem G-Synch Modul und den 360Hz fehlt mir hier etwas das Verständniss bezüglich des aufgerufenen Preises. Auch mit den zugegebenermassen sehr guten Panelschaltzeiten ist es nur ein 27" grosser Monitor zu einem Preis für den man auch schon einen guten 65" Oled TV bekommt. Aber das ist für mich ein generell unverständliches Thema warum viele Monitore mit oftmals ähnlichen Specs zu TVs nur halt sehr viel kleiner, jedoch im Verhältnis dazu dann meist einfach heftig überteuert sind.
      • Von PCGH_Manu Software-Overclocker(in)
        Zitat von RX480
        Braucht man nun extra nen Gsync-Moni mit ReflexDingens und ne spezielle Mouse, damit
        FG@Reflex richtig funzt?

        Oder reicht auch ein preiswerter Fsync-moni und ne normale Mouse?
        Es gibt spezielle Mäuse, die Reflex unterstützen, für die dann die Klicklatenz extra ausgewiesen ist. An sich funktioniert das aber mir jeder Maus.
      • Von AyC Software-Overclocker(in)
        Zitat von RX480
        Braucht man nun extra nen Gsync-Moni mit ReflexDingens und ne spezielle Mouse, damit
        FG@Reflex richtig funzt?

        Oder reicht auch ein preiswerter Fsync-moni und ne normale Mouse?
        Das ist ein ganz normaler Monitor, der ganz normal verrwendet werden kann.

        1. Reflex (Boost) kann man im Spiel selbst aktivieren und verringert die Latenz. Dazu braucht es nur die richtige Nvidia Grafikkarte.

        2. Reflex Analyzer kann der Monitor. Da misst du die Latenz von Mausklick bis erscheinen auf dem Bildschirm. Dafür brauchst du eine entsprechende Maus. Mit einer anderen Maus wird einfach 1ms (glaube ich) angenommen. Geht also auch. Das ist ein zusätliches Feature des Monitors.

        3. Ein Gsync Modul dient dazu, damit man das Bild synchronisieren kann. Der ist im Monitor vorhanden.
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