Die Entwicklung der Bildschirme: Beamer
Der Bildschirm ist die Schnittstelle zwischen Ihnen und der virtuellen Welt. Grund für PC Games Hardware, einen Blick auf das zu werfen, worauf Sie gerade Ihre Augen richten.
Videoprojektor (umgangssprachlich Beamer)
Quelle: Samsung
Die Zukunft: LED-Projetoren
Beamer erfreuen sich vor allem bei den Personen hoher Beliebtheit, denen das Angebot an Bildschirmdiagonalen bei Monitoren noch zu gering ist. Gleich mehrere Meter Bild lassen sich mit einem Beamer an die Wand werfen. Die Auflösungen sind dabei aber nicht höher als bei Bildschirmen in normalen Größen. Mehr Informationen sind also nicht unterzubringen.
Der ersten Projektoren, die ein lichtstarkes Bild auf mehrere Meter projizieren konnten, wurden mithilfe des Eidophor-Systems gebaut und waren Mitte der achtziger Jahre im Einsatz. Heute werden hauptsächlich LCD- und DLP-Projektoren eingesetzt.
Der LCD-Projektor besitzt ein kleines LCD-Display, das von einer leuchtstarken Lampe angeleuchtet wird. Über eine Linse wird das Bild dann entsprechend vergrößert und scharf auf einer Leinwand wiedergegeben. Hochwertige Geräte verwenden drei kleine LCD-Bildschirme, die für jede Grundfarbe stehen. LCD-Projektoren sind in der Anschaffung günstig, bieten aber gegen die DLP-Projektoren eine schwächere Bildqualität.
Die DPL-Technik (Digital Light Processing) verwendet für jeden Bildpunkt einen Miniaturspiegel, der kippbar ist. Das Bild wird nun durch gezieltes Ansteuern der Spiegel erzeugt. Die Farben werden in der Regel durch ein schnell rotierendes Farbrad erzeugt, während die Helligkeit durch Pulsieren geregelt wird. Zur Helligkeitsregelung bewegt sich ein Miniaturspiegel bis zu 5.000 Mal in der Sekunde.
LED-Projektoren bedienen sich der DPL-Technik, doch als Lichtquelle werden LEDs verwendet. Ihr enormer Vorteil liegt im Stromverbrauch, der geringen Größe, der hohen Lebensdauer der Lichtquelle und die Bildung der Farben durch LEDs in Rot, Grün und Blau.
LCD-Beamer bieten heute Auflösungen bis Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Die DLP-Technik erreicht derzeit 1.024 x 768 Bildpunkte - hier und da wird aber auch schon hier mehr geboten.
Klarer Vorteil der Videoprojektoren ist die zu erreichende Bilddiagonale. Moderne Geräte bieten heute ausreichend Leuchtkraft, um auch in helleren Räumen noch brauchbare Ergebnisse abzuliefern. Ihr volles Potenzial entfalten sie aber in dunklen Räumen und einer entsprechenden reflektierenden Leinwand. Projektoren, die mit einer Halogen- oder Xenon-Lampe ausgestattet sind benötigen jedoch eine nicht zu verachtende Menge an Strom und geben sehr viel Wärme ab, was in aller Regel eine lärmende Belüftung nach sich zieht. Auch die Lebensdauer der lichtstarken und teuren Lampen ist eher kurz. Je nach Modell liegt die Lebenserwartung in aller Regel bei 1.500 bis 2.000 Stunden. Mit den LED-Projektoren scheinen aber einige dieser Mankos bald Geschichte zu sein.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Entwicklung der Bildschirme: Einführung
- Seite 2 Die Entwicklung der Bildschirme: Röhrenmonitore
- Seite 3 Die Entwicklung der Bildschirme: Flachbildschirme
- Seite 4 Die Entwicklung der Bildschirme: LED-Technik
- Seite 5 Die Entwicklung der Bildschirme: Beamer
- Seite 6 Die Entwicklung der Bildschirme: OLED-Displays
- Seite 7 Bildergalerie
- Seite 1 Die Entwicklung der Bildschirme: Einführung
- Seite 2 Die Entwicklung der Bildschirme: Röhrenmonitore
- Seite 3 Die Entwicklung der Bildschirme: Flachbildschirme
- Seite 4 Die Entwicklung der Bildschirme: LED-Technik
- Seite 5 Die Entwicklung der Bildschirme: Beamer
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Es wäre interessant zu wissen was für LED da in welcher Weise verbaut ist.
Sind es LEDs in einer Art Standard-Bauform (müssen es ja eigentlich sein), könnte man sich doch die Mühe machen die alle raus zu löten und durch von Maßen und Kontakten identische mit geringerem Stromverbrauch oder hellere zu ersetzen.
Wenn das z.B. LED ähnlich den LM… von Samsung wären, da gäbe es LM281 mit 165Lm/W für 12,x Euro 500 Stück portofrei.
Je nachdem was in Monitoren verbaut wurde, könnte sich ein Tausch lohnen um einen Monitor an einer Batterie länger nutzen zu können.
Oder aus einem normalen gebrauchten Monitor mit HDMI, 24″, externem Netzteil (wegen der mobilen Versorgung) und evtl. 250cd/m² einen Outdoor-Monitor mit 500cd/m², 600cd/m², 800cd/m², 1000 cd/m² zu machen.
Outdoor-Monitore sind selten gebraucht als Auktion (nicht gleich zum Preis von hunderten Euro) zu finden.
Die Löterei wäre es mir wert.
P.S.: Ehe die vehementen Dementis kommen: Uhrmacher-Lupe auf den Bildschirm setzen und leise mit dem Kopf nicken.
Ja, ich weiß, bei wikipedia steht eh nur Schrott.
Es wäre schön wenn man mal ein paar mehr Infos bei den Fotos lesen würde.
Ich denke das jeder weiß wie ein 17" Monitor ausschaut oder das dies ein 9" Monitor ist.
Was ich vermisse sind ein paar Fakten und Daten.
Nur mal so am Rande...