Die Entwicklung der Bildschirme: Röhrenmonitore
Der Bildschirm ist die Schnittstelle zwischen Ihnen und der virtuellen Welt. Grund für PC Games Hardware, einen Blick auf das zu werfen, worauf Sie gerade Ihre Augen richten.
Röhrenmonitore (kurz CRT - Cathode Ray Tube)
Quelle: Miro
Markierten bereits das obere Ende: 22-Zoll-Monitore. Hier mit flacher Bildröhre
Der klassische Röhrenmonitor basiert ebenso wie Fernsehgeräte auf der Kathodenstrahlröhre von Ferdinand Braun. Im Bereich der Computer bildeten Geräte mit etwa 53 Zentimetern Sichtdiagonale das obere Ende. Auf größeren Geräten können entsprechend mehr Pixel untergebracht werden, was mehr Inhalte auf den Bildschirm bringt. Eine Erhöhung der Pixelzahl bei gleichbleibender Größe ist nur bis zu einem gewissen Grad realisierbar, da der Pixelabstand die Grenze setzt.
Historisch gesehen entwickelten sich die Röhrenmonitore natürlich immer weiter. Neben Farbgeräten und größer werdenden Bildschirmdiagonalen wurde auch der Sichtbereich im Laufe der Jahre immer flacher, was zu weniger Verzerrungen führt. Die Schärfe und Qualität des Bildes wurde immer weiter verbessert. Mit größeren Sichtdiagonalen konnten mehr Pixel dargestellt werden. Mittlerweile spielen Röhrenmonitore in der Computertechnik kaum noch eine Rolle. Viele namenhafte Hersteller haben die Produktion bereits eingestellt.
Technisch gesehen arbeitet ein Röhrenmonitor nach dem eingangs erwähnten Prinzip der Kathodenstrahlröhre. In Farbmonitoren befinden sich auf der vorderen sichtbaren Seite eine Leuchtschicht, drei Kathoden, eine Anode, die Ablenkmagnete und eine Lochmaske. Jedes Pixel, dass auf dem Monitor dargestellt wird, ist in drei weitere Subpixel unterteilt, welche die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) unterteilt. Durch Elektronenbeschuss werden diese Subpixel zum Leuchten gebracht, wodurch die Leuchtschicht fluoresziert.
Bei alten Schwarz-Weiß-Monitoren oder den grün leuchtenden Antiquitäten alter Tage ist der Aufbau simpler. Die Lochmaske entfällt, da keine Subpixel benötigt werden, und es wird nur noch eine Kathode verwendet. Der Strahl fällt hier auf die Leuchtschicht und erzeugt, technisch bedingt, ein schärferes Bild, wenn man ein Schwarz-Weiß-Modell und ein Farb-Modell aus der gleichen Entwicklungsstufe vergleicht.
Der Leuchteffekt wird erzeugt, indem Elektronen von der Kathode emittiert werden. Durch die Anodenspannung von bis zu 35.000 Volt werden diese Richtung Mattscheibe beschleunigt. Die Helligkeit reguliert sich durch die Menge der beschleunigten Elektronen. Die bereits erwähnten Ablenkmagnete sorgen nun dafür, dass die Lochmaske von links nach rechts (mit hoher Geschwindigkeit) und von oben nach unten (mit niedrigerer Geschwindigkeit) abgetastet wird. Je schneller dieser Vorgang geschieht, desto flimmerfreier ist das erzeugte Bild.
Gute Röhrenmonitore bieten ein Spektrum von 30 bis 130 Kilohertz horizontal und 60 bis 200 Hertz vertikal. Ab 75 bis 80 Hertz sollte das Bild flimmerfrei erscheinen. Mit 100 Hertz befindet man sich auf sicherem Terrain. Aber nicht nur die Wiederhohlfrequenz ist für ein flimmerfreies Bild entscheidend, denn auch die Nachleuchtzeit der Leuchtschicht beeinflusst das Flimmern.
Neben den bekannten Nachteilen (Bildverzerrungen, Größe, Energiekonsum, Verschleiß) der Röhrenmonitore und technischen Einschränkungen bieten diese aber auch einige Vorzüge: Sie können sämtliche unterstützten Auflösungen nativ darstellen, haben kaum messbare Reaktionszeiten beim Bildaufbau und einen hervorragenden Schwarzwert.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Entwicklung der Bildschirme: Einführung
- Seite 2 Die Entwicklung der Bildschirme: Röhrenmonitore
- Seite 3 Die Entwicklung der Bildschirme: Flachbildschirme
- Seite 4 Die Entwicklung der Bildschirme: LED-Technik
- Seite 5 Die Entwicklung der Bildschirme: Beamer
- Seite 6 Die Entwicklung der Bildschirme: OLED-Displays
- Seite 7 Bildergalerie
- Seite 1 Die Entwicklung der Bildschirme: Einführung
- Seite 2 Die Entwicklung der Bildschirme: Röhrenmonitore
- Seite 3 Die Entwicklung der Bildschirme: Flachbildschirme
- Seite 4 Die Entwicklung der Bildschirme: LED-Technik
- Seite 5 Die Entwicklung der Bildschirme: Beamer
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Es wäre interessant zu wissen was für LED da in welcher Weise verbaut ist.
Sind es LEDs in einer Art Standard-Bauform (müssen es ja eigentlich sein), könnte man sich doch die Mühe machen die alle raus zu löten und durch von Maßen und Kontakten identische mit geringerem Stromverbrauch oder hellere zu ersetzen.
Wenn das z.B. LED ähnlich den LM… von Samsung wären, da gäbe es LM281 mit 165Lm/W für 12,x Euro 500 Stück portofrei.
Je nachdem was in Monitoren verbaut wurde, könnte sich ein Tausch lohnen um einen Monitor an einer Batterie länger nutzen zu können.
Oder aus einem normalen gebrauchten Monitor mit HDMI, 24″, externem Netzteil (wegen der mobilen Versorgung) und evtl. 250cd/m² einen Outdoor-Monitor mit 500cd/m², 600cd/m², 800cd/m², 1000 cd/m² zu machen.
Outdoor-Monitore sind selten gebraucht als Auktion (nicht gleich zum Preis von hunderten Euro) zu finden.
Die Löterei wäre es mir wert.
P.S.: Ehe die vehementen Dementis kommen: Uhrmacher-Lupe auf den Bildschirm setzen und leise mit dem Kopf nicken.
Ja, ich weiß, bei wikipedia steht eh nur Schrott.
Es wäre schön wenn man mal ein paar mehr Infos bei den Fotos lesen würde.
Ich denke das jeder weiß wie ein 17" Monitor ausschaut oder das dies ein 9" Monitor ist.
Was ich vermisse sind ein paar Fakten und Daten.
Nur mal so am Rande...