Samsung M8: Monitore im Design des Studio Display kommen in den Handel
Der südkoreanische Hersteller Samsung hat die neuen Monitore der M8-Serie auf den Markt gebracht. Vom Design her orientiert man sich am Studio Display von Apple.
Mit dem neuen Mac Studio hat Apple einen neuen Desktop-PC für mindestens 2.300 Euro vorgestellt, der in der Version mit Apple M1 Ultra nicht nur 4.600 Euro kostet, sondern auch der derzeit leistungsstärkste Desktop-PC sein soll. Passend dazu bietet Apple das neue Studio Display an, wobei es sich um einen 5K-Monitor mit 24,5 Zoll handelt, der mit minimalistischem Design auf Kundenfang geht. Bereits zur CES 2022 hatte Samsung im Januar die neuen Monitore der M-Serie gezeigt, die sich stark am Aussehen des Studio Displays orientieren. Zum Marktstart gibt es den Samsung M80B mit 32 Zoll für rund 730 US-Dollar. Samsung selbst spricht von einem globalen Launch, sodass der PC-Bildschirm auch bald in Deutschland verfügbar sein wird. Hierzulande kostet das Top-Modell 929 Euro. Folglich ist der M80B doppelt so teuer, wie der Smart Monitor M7, der ebenfalls mit Tizen OS und Höhenverstellung daherkommt.
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Samsung M80B: OSD-Menü mit Werbung und farbenfrohes Design
Der mitgelieferte Standfuß erinnert stark an den im März präsentierten Monitor von Apple. Bei den vier verfügbaren Farben orientierte sich Samsung wohl am iMac, da es neben Pink und Hellblau auch Weiß und Grün zu kaufen gibt. Wie es sich für ein Lifestyle-Produkt gehört, versuchen die Hersteller Knöpfe möglichst gut zu verstecken oder - im Falle des Apple Studio Display - komplett auf Knöpfe zu verzichten, sodass einzig und allein eine Steuerung via Software möglich ist. Samsung hat sich für einen auf der Rückseite des Monitors befestigten Joystick entschieden, der im Vergleich zur Tastensteuerung viel Feingefühl erfordert, aber wohl günstiger in der Produktion ist. Zur einfacheren Bedienung legen die Südkoreaner eine Fernbedienung bei, die via USB-C aufgeladen wird. Im OSD-Menü gibt es Werbung, sodass Samsung darüber etwas Geld einnehmen kann. Schließlich läuft auf allen Monitoren der M-Serie das Samsung Tizen OS, mit dem man über den verbauten ARM-Chipsatz verschiedene Apps, wie beispielsweise Youtube oder Netflix ganz ohne PC aufrufen kann.

Aber wahrscheinlich bin ich nicht weichgepudert genug und zu wenig "Hipster", um sowas gut zu finden...