M1 Ultra: Apple will mit neuem Doppel-SoC den stärksten PC-Chip haben
Mit dem M1 Ultra präsentiert Apple eine Kombination aus zwei M1-Max-SoCs, die herkömmlichen Desktop-Chips der Konkurrenz den Rang ablaufen soll.
Auf dem am Dienstag veranstalteten Apple-Event unter dem Motto "Peek Performance" hatte Apple neben weiteren Produktpräsentationen vor allem den M1 Ultra als große Neuerung im Gepäck, bei dem es sich laut Ankündigung um den "weltweit leistungsstärksten Chip für einen Personal Computer" handeln soll.
Erreicht wird dies über eine "UltraFusion" benannte Direktverbindung zwischen zwei M1-Max -Chips mittels Silizium-Interposer, was mit 2,5 TB/s mehr als das Vierfache an Bandbreite führender Multi-Chip-Interconnects ermöglichen soll. In der höchsten Ausbaustufe gibt es beim M1 Ultra bestehend aus 114 Milliarden Transistoren bis zu 20 CPU-Kerne (davon 4 Energiespar- und 16 Performance-Kerne), 64 GPU-Kerne und eine 32-Core Neural Engine, die auf bis zu 128 GiB gemeinsamen Arbeitsspeicher mit geringer Latenz zugreifen können.
Apple will alle übertrumpfen
Zudem sei es dank UltraFusion möglich, dass sich der M1 Ultra wie ein einzelner Chip verhält und von der Software als solcher erkannt wird, sodass Entwickler keine Code-Anpassungen vornehmen müssen, um von der Leistung zu profitieren. Laut Apple wird dabei eine 90 Prozent höhere Multithreaded-Leistung als beim schnellsten verfügbaren 16-Core-Chip eines Desktop-PCs mit demselben Leistungsumfang geboten, während bei derselben Spitzenleistung 100 Watt weniger Leistungsaufnahme anfallen sollen. Genau Daten hierzu fehlen aber noch.
Selbst beim integrierten Grafikprozessor beziehungsweise den Grafikprozessoren will sich Apple nicht lumpen lassen und "eine schnellere Leistung als selbst die besten verfügbaren PC-Grafikprozessoren [bieten], und das bei 200 Watt weniger Stromverbrauch". Auch die Architektur des gemeinsamen Arbeitsspeichers von Apple ist mit dem M1 Ultra erweitert worden: Die Speicherbandbreite wurde auf 800 GiB/s erhöht, was mehr als das 10-fache der neuesten Desktop-Chips entsprechen soll, während dank des gemeinsam genutzten Arbeitsspeichers von bis zu 128 GiB auch der Grafikspeicher der leistungsstärksten PC-Grafikkarten übertrumpft werden soll.
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Bildergalerie
Erstmals zum Einsatz kommt der M1 Ultra im neuen Mini-Desktop-Rechner Mac Studio, der wie ein hochgewachsener Mac mini aussieht und zu Preisen ab 2.299 Euro startet, wobei hier eine kleinere Ausbaustufe mit 48 CPU-Kernen zum Einsatz kommt. Die höchste Ausbaustufe des Mac Studio mit entsprechend großem Speicher und Co. geht derweil bis 9.199 Euro.

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Beeindruckend
Das macht auch etwas bei der Effizienz aus.
Deswegen wird die ganze Industrie sich nicht in deren goldenen Käfig begeben.
Bis auf die paar "professionellen Youtuber" und Hippster Mediengestalter natürlich. ?
Bekomme aber bald ein Macbook (welches genau keine Ahnung) da ich in ein anderes Team gehe wo alle Macbooks haben. Kann also bald vergleichen. Also mal sehen. Danke jedenfalls für den Input - Video/Grafik und Musikproduktion war mir bewusst das Apple da stärken hat, aber sonstiges? eben nicht, daher die Frage