Inkjet Printing: OLED-Displays aus dem Tintenstrahldrucker

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Inkjet Printing: OLED-Displays aus dem Tintenstrahldrucker
Quelle: TCL

OLED-Displays sollen zukünftig vermehrt im Tintenstrahldruckverfahren ("Inkjet Printing") hergestellt werden, zumindest wenn es nach dem chinesischen Unternehmen TCL geht. Das erste Panel ist jetzt bereits in die Serienfertigung gestartet.

OLED-Displays für Monitore und Smart-TVs sollen zukünftig vermehrt in einem Tintenstrahldruckverfahren ("Inkjet Printing") hergestellt werden, zumindest wenn es nach dem chinesischen Unternehmen TCL geht. Wie das Unternehmen aus Shenzhen jetzt bekannt gegeben hat, soll das erste Panel bereits in die Serienfertigung gestartet sein. Den Anfang macht ein 21,6 Zoll großes Panel, welches in 4K/UHD ("2160p") mit 3.840 × 2.160 Bildpunkten auflöst und als IJP-OLED ("Inkjet Printing OLED") vom Tochterunternehmen TCL CSOT und den neuen Brand APEX vertrieben wird.

TCL DTC 2024 Quelle: TCL TCL DTC 2024 Quelle: TCL

Neben dem ersten Monitor, der mit einer hohen Pixeldichte von 204 dpi und einer punktuellen Maximalhelligkeit von 350 cd/m² arbeitet, zeigte das Unternehmen auch ein 14 Zoll messendes Notebook-Display mit 2,8K-Auflösung (2.880 × 1.800 Pixel), welches ebenfalls im neuen Tintenstrahldruckverfahren hergestellt wurde, wie OLED-Info.com zuerst berichten konnte. In der Zwischenzeit ist eine Pressemitteilung von TCL CSOT mit weiteren Details erschienen.

Neue Technologie muss sich erst noch beweisen

An gedruckten OLED-Displays hatte sich bereits das 2015 von Panasonic, Sony und Japan Display ("JDI") gegründete Joint Venture JOLED versucht und musste aber schon 2022 wegen Insolvenz die Reißleine ziehen. TCL greift jetzt wohl auf vorhandenes Know-how von JOLED zurück, wie The Elec berichtet.

TCL Quelle: ITHome Während aktuell bei den Panels und Gläsern noch die Gen 5.5 (1.300 × 1.500 mm) zum Einsatz kommt, welche auch von JOLED genutzt wurde, wird für 2025 und darüber hinaus bereits die Gen 8.5 (2.200 × 2.500 mm) anvisiert. Die neue Technologie muss sich dennoch im Massenmarkt erst beweisen.

Eigentlich sollte das Tintenstrahldruckverfahren die Herstellung von OLED-Panles spürbar günstiger machen, doch eines der ersten Produkte, welches ein Display von JOLED nutzte, der portable Asus Proart PQ22UC, erschien bereits 2019 zu einem unverbindlichen Preis von 5.000 Euro. Es kommt nicht von ungefähr, dass die technischen Spezifikationen exakt dem Display von TCL entsprechen.

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Quelle: TCL via OLED-Info.com, The Elec, IT Home

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bl4ckR4v3n
        nicht nur Sackteuer und nur zu max. Hälfte befüllt
        Zitat von nervnicht
        mal gucken wie die Haltbarkeit ist. Ich kann mir gut vorstellen das diese schneller altern können und dann wäre der Vorteil ein Nachteil.
        Drucks dir einfach eine neue aus.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bl4ckR4v3n
        nicht nur Sackteuer und nur zu max. Hälfte befüllt
        Zitat von nervnicht
        mal gucken wie die Haltbarkeit ist. Ich kann mir gut vorstellen das diese schneller altern können und dann wäre der Vorteil ein Nachteil.
        Drucks dir einfach eine neue aus.
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        Ich ahne schon wie das dann abläuft: Immer ist die Patrone leer, wenn man eine neue holt ist die nicht nur Sackteuer und nur zu max. Hälfte befüllt und davon wird viel in einem Schwamm sinnfrei verbraucht für "Reinigung" und wenn man dann den Drucker noch nicht rausgeworfen hat wird nach einer gewissen Anzahl an gedruckten OLED Panel die Maschine sich Tod stellen. Dann kommt ein sündhaft teurer Techniker der dann eine Tastenkombi drückt damit das wieder läuft.

        Aber mal zurück zu ernsthaftigkeit, wie werden OLED Panels denn heute hergestellt?
      • Von nervnicht Freizeitschrauber(in)
        Hört sich erst mal cool an aber mal gucken wie die Haltbarkeit ist. Ich kann mir gut vorstellen das diese schneller altern können und dann wäre der Vorteil ein Nachteil.
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