Laut koreanischem Bericht: Displayhersteller JOLED de facto bankrott
Der von Panasonic, Sony und Japan Display gegründete OLED-Displayhersteller JOLED steht einem Bericht aus Korea zufolge vor dem Bankrott. Denn die Belastung durch die Rückzahlungskosten sowie die finanzielle Krise sollen für das Unternehmen nicht mehr zu stemmen sein.
Vor sieben Jahren haben die großen japanischen Technologieunternehmen Panasonic, Sony und Japan Display mit JOLED den ersten Experten für die Herstellung von OLED-Displays im Tintenstrahldruckerfahren ins Leben gerufen, um die Entwicklung und Massenproduktion von OLED-Displays voranzutreiben und die koreanische Konkurrenz um Samsung und LG anzugreifen. Noch im Jahr 2021 vermarktete der Hersteller seine OLED-Panels unter dem Namen "OLEDIO", jetzt ist wohl das Aus für JOLED gekommen.
Die Finanzen fielen JOLED auf den Kopf
In einem Bericht des koreanischen Nachrichtenportals Chosunbiz heißt es, dass OLED-Panels, die mittels Tintenstrahldruckverfahren gefertigt werden, aufgrund geringer Ausbeute nicht rentabel sind - dies ist vor dem Hintergrund der Aufholjagd auf Samsung und LG zu sehen. JOLED soll bereits seit der ersten Jahreshälfte de facto bankrott sein, da die Belastung durch die Rückzahlung der Investitionskosten wegen des seit mehreren Jahren andauernden Betriebsverlusts zugenommen habe. Das mittelgroße OLED-Panel für Monitore unter 32 Zoll, das als Standbein vorangetrieben wurde, befinde sich in einer Situation, in der eine Massenproduktion aufgrund der geringen Ausbeute nicht möglich sein soll.
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Die Entwicklung von 10-Zoll-OLED-Displays für Automobile, die vier Jahre lang mit Lexus, einer japanischen Luxusautomarke, durchgeführt wurde, endete im vergangenen Jahr mit einem Misserfolg. Das chinesische Internetmedium Sohu.com berichtete zudem: "JOLED, welches die weltweit größte Tintenstrahldruck-OLED-Fabrik besitzt, steht aufgrund einer Finanzkrise kurz vor dem Bankrott. Der Grund dafür war, dass das Projekt schließlich durch Verzögerung im Fortschritt abgebrochen wurde."
Im Jahr 2020 investierte TCL Technology rund 187 Millionen US-Dollar in JOLED und hat dabei eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung von OLED-TV-Drucktechnologien unterzeichnet. TCL Technologies soll sich nun darauf vorbereiten, bis 2024 großflächig OLED-Panels im Tintenstrahldruck nach Vorbild von JOLED zu entwickeln. Zudem sammelte JOLED vor drei Jahren 228 Millionen US-Dollar, um eine Modulfertigungsanlage zu bauen sowie ein Jahr zuvor 400 Millionen US-Dollar von vier Investoren, wozu Denso, Toyota und Sumitomo gehörten.


Epson hatte die Drucker deaktiviert; die Schwämme waren voll.
Vor 10 Jahren gab es auch Canon Drucker die innerhalb von 1-2 Jahren "voll" waren. Die habe ich auch schon zurückgesetzt. Passiert mit Drucker von Brother auch, bei denen kann man es aber nur ein paar Tastendrucke am Gerät selber zurücksetzen, wenn man weiß wie.
Und HP sperrt immer wieder fremde Tinte mit Firmware Updates aus. Es gab dort schon mal einen Aufschrei und zu der Zeit haben die ein Update sogar zurückgenommen. Aber seitdem gab es dutzende neue Firmware-Updates.
Sobald man Wifi beim Drucker an hat, macht dieser selbstständig diese Firmware-Updates und schließt kompatible Patronen aus.
Aber das gehört eigentlich nicht hier zum JOLED Thema.
Zu JOLED: Ich finde es schade, das es nicht geklappt hat. So haben LG und Samsung weniger Konkurrenz und der Markt wird immer kleiner. Was immer schlecht ist.
Und bestimmt mussten die Drucker häufig gewechselt werden, weil die Resttintenbehälter andauernd voll waren...
(Achtung das waren Witze!!!)
Epson hatte die Drucker deaktiviert; die Schwämme waren voll.
Davon mal ab, echt schade. Hab vor nicht all zu langer Zeit erst n' Monitor mit besagtem 32" Display gekauft.
Das die jetzt plötzlich pleite sind... Hmm...
Aber bei der momentanen Weltwirtschaftssituation. Tja, am Ende scheint OLED so oder so wohl doch nicht das Wahre für großflächige, über längeren Zeitraum genutzte Displays zu sein...
Und bestimmt mussten die Drucker häufig gewechselt werden, weil die Resttintenbehälter andauernd voll waren...
(Achtung das waren Witze!!!)
Gruß T.