Displayport 2.0 soll nun gegen Ende 2021 starten

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Displayport 2.0 soll nun gegen Ende 2021 starten (1)
Quelle: VESA

Wie HDMI 2.1 lässt auch Displayport 2.0 weiter auf sich warten. Ein Sprecher der VESA sagte nun, dass man bis Ende des Jahres mit den ersten Geräten rechnen kann. Wie schnell allerdings die Verbreitung läuft, wird man noch sehen müssen und im PC-Segment müssen auch die Grafikkarten.Anbieter mitziehen.

Nachdem sich HDMI 2.1 ganz langsam auch in Produkten wiederfindet, der Standard wurde zur Erinnerung bereits 2017 vorgestellt, will die VESA nun auch Displayport 2.0 bis Ende 2021 starten. Zwar ist die VESA in der günstigen Lage, dass Displayport 1.4 dank Übertragungsstandard samt DSC (Display Stream Compression) und kürzerer Kabel 4K UHD mit mehr als 60 Hertz unterstützt, aber mit der Panel-Entwicklung muss man trotzdem Schritt halten und auch wenn DSC verlustfrei sein soll, wäre keine Komprimierung doch wünschenswerter.

Displayport 2.0 wird 80 Gbit/s Übertragungsleistung brutto bieten (HDMI 2.1 hat 48 Gbit/s). Das würde Auflösungen wie beispielsweise 8K UHD bis 85 Hertz oder 4K UHD bis 240 Hertz mit DSC auf einem Monitor erlauben. Eine vereinfachte Maximal-Matrix sieht wie folgt aus:

Geräte Mögliche maximale Modi
1 Monitor 16K (1.5360 x 8.460) bei 60 Hz. und 30 bpp 4:4:4 HDR (mit DSC) // 10K (1.0240 x 4.320) bei 60 Hz. und 24 bpp 4:4:4
2 Monitore 8K (7.680 x 4.320) bei 120 Hz. und 30 bpp 4:4:4 HDR (mit DSC) // 4K (3.840 x 2.160) mit 144 Hz. und 24 bpp 4:4:4
3 Monitrore 10K (10.240 x 4.320) mit 60 Hz. und 30 bpp 4:4:4 HDR (mit DSC) // 4K (3.840 x 2.160) bei 90Hz mit 30 bpp 4:4:4 HDR

Eine ausführlichere Übersicht für Übertragungsmöglichkeiten ohne DSC bietet die Wikipedia an. Für HDMI 2.1 liegt eine PDF mit Übertragungsmodi des Anbieters Murideo vor.

Ein Sprecher der VESA sagt voraus (via The Verge), dass die ersten Produkte mit Displayport 2.0 Ende des Jahres 2021 auf den Markt kommen sollten. Ob das tatsächlich passiert, wird man abwarten müssen, denn ursprünglich war der Start für Ende 2020 angesetzt. Insbesondere die Verbreitung dürfte interessant werden, wenn man das schleppende Tempo von HDMI 2.1 in Betracht zieht. Neben Monitoren müssen auch die Grafikkarten den Standard unterstützten und das steht für die nächste Generation noch in den Sternen. Der VESA-Sprecher macht unter anderem die Corona-Krise für die Verschiebung verantwortlich.

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Die nutzen aber das Displayport-Signal vom Thunderbolt / USB-C. An einem reinen USB-C ohne DP-Alt-Modus gehen die nicht. Damit wird auch die iGPU für die Bildausgabe genutzt. Es sind also reine Adapter.

        Bei beiden steht es im Kleingedruckten dabei:
        Zitat



        NUR mit Geräten im DP-Alt-Modus arbeiten.
        NUR mit videofähigen USB-C-Geräten für die Videoausgabe arbeiten.

        Zitat



        Kompatibilität: Computer mit USB-Anschluss Typ C oder Thunderbolt 3 und DisplayPort-Alternate-Mode-Unterstützung

      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Die nutzen aber das Displayport-Signal vom Thunderbolt / USB-C. An einem reinen USB-C ohne DP-Alt-Modus gehen die nicht. Damit wird auch die iGPU für die Bildausgabe genutzt. Es sind also reine Adapter.

        Bei beiden steht es im Kleingedruckten dabei:
        Zitat



        NUR mit Geräten im DP-Alt-Modus arbeiten.
        NUR mit videofähigen USB-C-Geräten für die Videoausgabe arbeiten.

        Zitat



        Kompatibilität: Computer mit USB-Anschluss Typ C oder Thunderbolt 3 und DisplayPort-Alternate-Mode-Unterstützung

      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von NamenI_os
        Etwas spät aber das ganze *kann* wirklich nicht verlustfrei sein, denn DSC hat ein festes Kompressionsverhältnis (1:3). Wird die Entropie größer als das Kompressionsverhältnis ist mathematisch Schluss mit verlustfrei. Praktisch ist auch schon viel früher Schluss. Dass DSC besser ist als 4:2:0 glaub ich gern, mehr aber auch nicht.
        Ganz rein ist das Argument nicht. Man könnte eine Kompression mit einem stets besseren Verhältnis auch auf einen festen Wert deckeln. Aber ja, es ist ein weiteres Indiz.
      • Von NamenI_os Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Prinzipiell wäre ein solcher Algorithmus denkbar. Aber DSC ist es höchstwahrscheinlich nicht, dafür gibt es ein starkes Indiz. Denn wenn DSC verlustfrei wäre, hätte die VESA keinen Anlass gehabt den Begriff visuell verlustfrei erfunden.
        Einfacher Vergleich:
        Betrachtet den Begriff ohne Zuckerzusatz für Lebensmittel und stellt euch einmal vor, der wäre zunächst mit einem Lebensmittel eingeführt worden, das absolut keinen Zucker enthielt. Das ergäbe genauso wenig Sinn... (hätte man ja auch immer noch einfach ohne Zucker für die Werbung nutzen können)
        Zitat von Incredible Alk
        Quatsch.
        Natürlich kann es verlustfrei sein (verlustfreie Bild-/Videokompressionstechniken gibts wie Sand am Meer, die sind nur naturgemäß nicht besonders effizient).
        Es ist es nur nicht weil man sich bewusst dafür entschieden hat (laut VESA) nicht erkennbare Unterschiede zu Gunsten höherer Kompression zu erlauben.

        ZUmindest von dem was ich bisher gesehen habe als Vergleich mit/ohne DSC muss ich auch sagen: Ich erkenne tatsächlich selbst bei genauem Hinsehen keinen Unterschied.

        EDIT: zu langsam^^
        Etwas spät aber das ganze *kann* wirklich nicht verlustfrei sein, denn DSC hat ein festes Kompressionsverhältnis (1:3). Wird die Entropie größer als das Kompressionsverhältnis ist mathematisch Schluss mit verlustfrei. Praktisch ist auch schon viel früher Schluss. Dass DSC besser ist als 4:2:0 glaub ich gern, mehr aber auch nicht.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Deswegen die Links.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DKK007
        Die Konverter können aber maximal 1920x1200 mit 30 oder 60 Hz.
        Kommt ganz auf den Konverter an. Es gibt sie, meines Wissens, auch mit 4K und darüber hinaus.
      Direkt zum Diskussionsende
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