BFGD-Monitore mit G-Sync HDR sollen über 4.000 Euro kosten und 2019 kommen
Auf der Gamescom zeigen Acer, Asus und HP die Big-Format-Gaming-Displays, kurz BFGDs, die in Zusammenarbeit mit Nvidia bestehen. Klar ist jetzt, dass sich die 65 Zoll riesigen Displays nicht nur auf das kommende Jahr verschieben, sondern auch eine ganze Stange Geld kosten werden. Die Rede ist von 4.000 bis 5.000 Euro.
Auf der CES 2018 hat Nvidia zusammen mit Acer, Asus und HP die sogenannten Big-Format-Gaming-Displays vorgestellt. Mit einer Diagonale von 65 Zoll erinnern die Geräte an Fernseher, stellen aber eigentlich Monitore da, die als zentrales Entertainment-Element im Wohnzimmer mit PCs und Konsolen betrieben werden können. Im Rahmen der Computex im Juni nannte Nvidia einen Veröffentlichungstermin im Laufe dieses Jahres, den die Hersteller jedoch nicht mehr einhalten können werden. Asus nannte uns gegenüber das erste Quartal 2019 als denkbaren Verfügbarkeitszeitraum. 100-prozentig sicher ist der Termin allerdings noch nicht.
BFGD-Monitore mit G-Sync HDR ab 2019 ab 4.000 Euro denkbar
Die niederländische Webseite hardware.info konnte indes bei HP eine grobe Preisrichtung in Erfahrung bringen. Die Produktionskosten sowohl für die eigenen Teile als auch von den zugelieferten Nvidia-Teilen - darunter der Scaler und das AU-Optronics-Panel - stünden noch nicht fest. HP schätze den letztendlichen Preis jedoch auf 4.000 bis 5.000 Euro. Dafür winken die 65 Zoll mit IPS- oder VA-Technik (die Rede ist von "VA", allerdings nennt AUO seine IPS-Umsetzung auch "AHVA"), Ultra-HD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel), mindestens 120 Hertz (es könnten noch 144 werden, dann allerdings mit Chroma-Farbuntertastung), G-Sync, eine gute HDR-Eignung mit Spitzenwerten von 1.000 cd/m² samt direkter Zonenbeleuchtung und eine Gaming-Auslegung mit hoffentlich geringem Input-Lag.
Da das Grundgerüst von Nvidia vorgegeben wird, dürften die Preise von Acer und Asus in ähnlichen Regionen liegen. Ein 65-Zoll-Panel, das die 1.000 cd/m² schafft und ein Full-Array Local Dimming aufweist, ist gewiss nicht günstig. Und der Altera-FPGA für das G-Sync-Modul schlägt ebenfalls gut zu Buche. Auf der anderen Seite gibt es für 4.000 Euro bereits gute OLED-Fernseher. LCDs mit ähnlichen Spezifikationen, wenn auch nicht mit so einer guten Beleuchtung, kosten weit unter die Hälfte.

Das Konzept WAR anfänglich mal gut, mittlerweile ist es doch nur noch eine Melkkuh von NVIDIA. Ich denke das wird nix, weil:
- für PC-Spieler ist die Größe in dem Format uninteressant
- Konsolenspieler, die sich für günstiges Gaming mit einer 300-Euro-Lösung entscheiden, werden wohl kaum nochmal 4000 Euro für einen Bildschirm drauf legen. Zumal sie sowieso einen TV zuhause haben und weder GSYNC noch eine Nvidia Shield Android TV zur Konsole brauchen
- dr Preis wirklich unverschämt und ohne Relation ist
Kurz gesagt, das schadet mittlerweile nur noch dem Ansehen von NVIDIA wegen der frechen Preisvorstellung.
1300€ für eine RTX, oder auch 2600€ für zwei...
mfg
Ich hab's zwar schon erwartet aber schade wenn die eigenen Befürchtungen doch erfüllt werden. Denke sogar es wird noch mit Staffelung ein paar teurere Modelle geben für die Leute mit etwas dickeren Taschen.
Sorry aber bevor ich auf den Zug der BFGD's aufspringe, klatsch ich mir 2 Beamer an die Decke und spiele mit einer runden Leinwand wirklich immersiv, als würde ich irgendwo in einem Cockpit sitzen oder gerade über fremde Welten huschen. Für einen 65" Fernseher mit ein paar netten Schmankerln, seh ich keinen Bedarf 4000€+ auszugeben denn da lebe ich lieber mit ein paar Einschränkungen und bekomme mittlerweile Modelle für 700€ in der selben Größenordnung und Pixeldichte.