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  • Gaming Monitor Test 2017: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 144 Hz, 21:9 und Curved [Mai] Updated
    Quelle: PC Games Hardware

    Gaming Monitor Test 2017: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 144 Hz, 21:9 und Curved [Mai]

    Sie suchen geeignete Gaming-Monitoren für PC-Spiele? Dann sind Sie hier richtig: In diesem Artikel hat die PCGH-Redaktion zahlreiche empfehlenswerte LC-Displays zusammengestellt. Egal ob Gamer-Monitor mit 120/144 Hz, Ultrawide-Display mit Curved-Charakteristik oder hochauflösendes Ultra-HD-Panel ("4k"), wir haben in jeder Preisklasse Tipps für Sie parat.


    Für zahlreiche Spieler war die Größe des neuen Monitors lange Zeit ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Heute ist das anders: Die Bandbreite an verfügbaren Produkten ist explodiert - für den Einzelnen ist es nahezu unmöglich, den Monitormarkt als Ganzes im Blick zu behalten. Daher hat sich die Redaktion entschieden, den Einkaufsführer rund um das Thema LCDs zu überarbeiten. Anstatt nach Größe, sortieren wir unsere Tipps nun nach Auflösung. Faktoren wie Reaktionszeit, Ausstattung, Größe und Preis fließen aber natürlich weiterhin in die Empfehlungen mit ein.

    Gaming-Monitor 2017: LCD-Kauftipps für Full-HD-Displays

    Viele Spieler verwenden immer noch Bildschirme mit der Auflösung 1.920 × 1.080 Pixel, was einer Gesamtpixelmenge von knapp über 2,0 MP entspricht. Typischerweise kommen solche Monitore im 24-Zoll-Format auf den Markt. Full-HD-Bildschirme mit 27-Zoll-Bildschirmdiagonale gibt es ebenfalls, allerdings werden diese zusehends von höher auflösenden Varianten ersetzt. Fast-Response-Displays mit extrem kurzen Pixelschaltzeiten und hohen Bildwiederholfrequenzen von 120 oder 144 Hz finden sich in dieser Produktkategorie häufig und zählen (neben dem Preisvorteil) zu den wichtigsten Verkaufsargumenten bei Full HD. Auch 60-Hz-Geräte haben als Budget-Spielemonitor noch ihre Daseinsberechtigung, sofern die Hardware im Spielerechner selten mehr als 60 Frames pro Sekunde schultert oder der individuelle Spielegeschmack sich an Titeln mit gemächlichem Gameplay orientiert.Samsung C24FG70FQ:

    Samsung C24FG70FQ: Rückkehr in den Gaming-Bereich

    Im Rahmen der Gamescom konnten wir den C24FG70FQ noch vor der öffentlichen Präsentation antesten und Probe spielen. Mittlerweile konnten wir den Monitor auch testen - uns gefiel der hohe Kontrast über 2.000:1 des Quantom-Dot-Displays. Samsung versucht sich mit dem 24-Zöller an einer Rückkehr in den speziellen Gaming-LCD-Bereich und geht den eigenen Weg im Monitorbereich dabei konsequent weiter, das bedeutet: Die gebogenen Displayoberflächen werden beibehalten und mit einem besonders hohen Krümmungsradius (1.800 mm) versehen. Richtig zur Geltung kommt das bei einem LCD dieser Größe zwar erst durch ein Multi-Monitor-Setup, aber auch die restlichen Spezifikationen sind top: 144 Hz, Freesync und volle sRGB-Abdeckung dank Quantenpunkt-Technologie gefallen. Unytpisch für VA-Panel, soll die Pixelreaktionszeit ebenfalls sehr gut ausfallen - Samsung beziffert sie auf eine Millisekunde, dabei handelt es sich aber um eine Angabe der "Motion Picture Response Time" und nicht des üblichen Grau-zu-Grau-Wechsels. Der C24FG70FQ zählt wie sein großer Bruder, der C27FG70FQ, als Gaming-Monitor in dieser Klasse zu den Top-Kandidaten. Dazu trägt neben der sehr guten Bildqualität auch Benutzerfreundlichkeit bei: Ein Standfuß mit Doppelgelenk sowie ein OSD mit hoher Einstellungstiefe sind gern gesehen. Mit knapp 370 Euro ist der C24FG70FQ aber ein relativ teurer, wenn auch gut ausgestatteter 24-Zöller mit Full HD.

    Eine günstigere FHD-Alternative wäre der MG248Q mit einer sehr niedrigen Eingabeverzögerung von nur drei Millisekunden bei 144 Hz und fünfstufig regelbarem Overdrive. Mit an Bord sind Freesync (40-144 Hz) sowie Nvidia 3D-Vision sowie die "Displaywidget"-Software, mit der sich die Bildschirmeinstellungen aus dem Betriebssystem heraus regeln, mit Anwendungen verknüpfen und im XML-Format exportieren lassen. Wohl aufgrund dieser Besonderheit veranschlagt Asus einen Preis von fast 310 Euro. Nvidia-Besitzer greifen zum G-Sync- und 180-Hz-fähigen PG248Q, der deswegen etwas teurer ausfällt. Wer auf G-Sync, OC und Software-Schmankerl verzichten kann, ist mit dem Iiyama GB2488HSU-B3 und dem Acer XF240H gut beraten.

    AOC G2460PF: Günstigste Kombination aus 144 Hz und Adaptive Sync

    Der AOC G2460PF ist unsere Mittelklasse-Empfehlung und stellt die mit Abstand preisgünstigste Möglichkeit dar, 144 Hz und Freesync miteinander zu kombinieren. Zeitgemäße Anschlussvielfalt dank zweier USB-Ports in der Rahmenseite, vollständige Ergonomie mit Pivot und eine abnehmbare Kabelklaue am Standfuß sind gern gesehen Extras. Die Freesync-Spanne zwischen 35 und 144 Hz ist ordentlich. Nicht vollends überzeugt uns der mittelprächtige Kontrast, zudem ist der G2460PF selbst bei minimaler Helligkeitseinstellung über das On-Screen-Display mit über 156 cd/m² etwas zu hell - aber alle relevanten Bildparameter einschließlich das Gammawerts lassen sich am Monitor nachregeln. Das schon länger verfügbare, G-Sync-fähige Pendant, der AOC G2460PG, kostet einen beträchtlichen Aufpreis für Nvidias Dynamic-Refresh-Technologie.

    Benq Zowie RL2455: Zocker-Monitor für schmale Geldbeutel

    Natürlich gibt es auch deutlich unter der 200-Euro-Marke längst spieletaugliche Monitore, einer davon ist der neue Benq Zowie RL2455. Zwar vermarktet Benq das LCD primär für den Einsatzzweck als RTS- oder Konsolenmonitor, wobei ersteres auf zwei spezielle Bildmodi zuückzuführen ist, die Details besser sichtbar machen sollen. Ansonsten ist der RL2455 aber auch für jedes andere Genre geeignet, verzichtet aber auf einige Features der Ober- und Mittelklasse: Gewöhnliche 60 Hz Bildwiederholrate, ein flaches Panel und eingeschränkte Ergonomie sind die Gründe für den vergleichsweise niedrigen Preis. Auch Free- oder G-Sync-Support fehlen hier. Eine geringe Eingabeverzögerung und ein reaktionsschnelles TN-Panel erfüllen aber wichtige Kriterien für einen Spiele-Monitor.

    Medion Erazer X58426: Riesige 31,5 Zoll, aber nur Full HD

    Nur knapp 70 Pixel pro Zoll (ppi) - weniger geht wirklich nicht. Zum Vergleich: Bei 24,5 Zoll sind es 90 ppi. Wer nur knapp einen Meter vor dem Bildschirm sitzt, kann am Medion-Monitor das Pixelraster deutlich erkennen. UHD-verwöhnte Augen würden weinen. Bei der Größe des Geräts ist der Abstand aber ohnehin etwas größer, sodass Gamer ohne Adleraugen nicht nur bei Tetris ein scharfes Bild sehen. Von der kuriosen Kombination aus Auflösung und Bilddiagonale abgesehen, hat der große Medion auch einiges zu bieten. Das Display ist gekrümmt, was einen umso mehr ins Bild eintauchen lässt. Die Bildwiederholrate von 144 Hz kann sich sehen lassen. Mit Freesync wird diese schon ab 30 Hz dynamisch angepasst. Im Monitor kommt ein VA-Panel zum Einsatz, das mit ca. 11 ms einen recht geringen Input Lag aufweist. Medion gibt ein Kontrastverhältnis über 3000:1 an. Hersteller runden hier gerne mal auf, daher messen wir stets nach und sind verblüfft, dass der tatsächliche Kontrast sogar leicht höher ist. Mit ca. 280 cd/m² ist die Maximalhelligkeit nicht gerade üppig, aber noch genug. Kleinere Abzüge gibt es in der B-Note: Overdrive ist mit an Bord, aber nur recht schwach, sodass Schlieren deutlich erkennbar sind. Flexibel ist der Riese auch nicht wirklich, da nicht höhenverstellbar und allenfalls auf der Vertikalen etwas neigbar. Außerdem fehlt in der Ausstattung ein Displayport-Kabel, lediglich die für HDMI und DVI liegen bei.

    High-Fps-Gaming: 240-Hz-Monitore sind auf dem Markt

          

    Wer etwa Shooter auf Wettkampfniveau spielt, für den zählt jede Millisekunde, die auf Kosten der Bildqualität herausgeschunden werden kann. In dieser Nische haben TN-Panels ihre Daseinsberechtigung. Die gibt es seit Ende letzten Jahres nun auch bis 240 Hz. Damit ist High-Fps-Gaming fast ohne Bildrisse möglich, ohne auf Vsync oder G-Sync bzw. Freesync zurückgreifen zu müssen, welche den Input Lag erhöhen.

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    G-Sync bis 180 Hertz beim Asus PG248Q

    Ende 2016 ist das erste 240-Hz-Modell, der Benq Zowie XL2540, auf den Markt gekommen. Für ein Modell, dass in Sachen Ausstattung voll und ganz auf Esport zugeschnitten ist, macht eine schnelles TN-Panel mit größtmöglicher Bildwiederholrate Sinn. Der Zowie besticht daher nicht nur mit einem schnellen Display, sondern auch nützlichen Gimmicks, wie etwa einem Tragegriff am Standfuß, Fokusblenden, einer Schutzhülle oder einer Kabelfernbedienung. Dennoch ist der Preis von gut 500 Euro für ein 24-Zoll-Monitor in Full HD ohne G-Sync oder Freesync recht happig. Er lohnt sich daher nur für jemanden, der schnelle Shooter wie Counter Strike: Global Offensive, bestmöglich spielen möchte.

    Mittlerweile sind aber weitere Modelle mit 240 Hz auf dem Markt. Der Asus RG Swift PG258Q etwa ist ebenso ein 24-Zöller mit Full-HD-Panel. Die Zubehörvielfalt ist nicht ganz so üppig wie bei Zowie-Modellen, dafür ist hier G-Sync mit an Bord, das die Bildfrequenz in der aktuell größtmöglichen Reichweite zwischen 30 und 240 Hz synchronisiert.

    Das dritte 240-Hz-Modell, der Acer Predator ist aktuell der einzige mit einer Diagonale über 27 Zoll. Er ist zwar schon gelistet, aber auf dem Markt noch nicht verfübar.

    Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite: "Gaming-Monitor: LCD-Kauftipps 1440p (WQHD)"

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Gaming Monitor Test 2017: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 144 Hz, 21:9 und Curved [Mai]
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http://www.pcgameshardware.de/Monitor-Display-Hardware-154105/Specials/Monitor-Test-1074792/
26.04.2017
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