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  • Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [August] Updated
    Quelle: PC Games Hardware

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [August]

    Sie suchen geeignete Gaming-Monitoren für PC-Spiele? Dann sind Sie hier richtig: In diesem Artikel hat die PCGH-Redaktion zahlreiche empfehlenswerte LC-Displays zusammengestellt. Egal ob Gamer-Monitor mit 144 Hz, Ultrawide-Display mit Curved-Charakteristik oder hochauflösendes Ultra-HD-Panel, wir haben in jeder Preisklasse Tipps für Sie parat.

  • Update-Hinweis: Wir haben die Preise aktualisiert und den Stand der Empfehlungen geprüft.

    Für zahlreiche Spieler war die Größe des neuen Monitors lange Zeit ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Heute ist das anders: Die Bandbreite an verfügbaren Produkten ist explodiert - für den Einzelnen ist es nahezu unmöglich, den Monitormarkt als Ganzes im Blick zu behalten. Daher hat sich die Redaktion entschieden, den Einkaufsführer rund um das Thema LCDs zu überarbeiten. Anstatt nach Größe, sortieren wir unsere Tipps nun nach Auflösung. Faktoren wie Reaktionszeit, Ausstattung, Größe und Preis fließen aber natürlich weiterhin in die Empfehlungen mit ein.

    Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für Full-HD-Displays

          

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (1) Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (1) Quelle: Asus Viele Spieler verwenden immer noch Bildschirme mit der Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel, was einer Gesamtpixelmenge von knapp über 2,0 MP entspricht. Typischerweise kommen solche Monitore im 24-Zoll-Format auf den Markt. Full-HD-Bildschirme mit 27-Zoll-Bildschirmdiagonale gibt es ebenfalls, allerdings werden diese zusehends von höher auflösenden Varianten ersetzt. Fast-Response-Displays mit extrem kurzen Pixelschaltzeiten und hohen Bildwiederholfrequenzen von 120 oder 144 Hz finden sich in dieser Produktkategorie häufig und zählen (neben dem Preisvorteil) zu den wichtigsten Verkaufsargumenten bei Full HD. Auch 60-Hz-Geräte haben als Budget-Spielemonitor noch ihre Daseinsberechtigung, sofern die Hardware im Spielerechner selten mehr als 60 Frames pro Sekunde schultert oder der individuelle Spielegeschmack sich an Titeln mit gemächlichem Gameplay orientiert.

    Asus MG248Q: FHD-Spitzenreiter mit vielen Funktionen

    Asus hat die angegrauten Modelle von Schlage des VG248H und VG278HE/HV um den MG248Q ergänzt, der den Republic-of-Gamers-Look adaptiert. Wichtiger als das Design sind aber die Leistungswerte, in diesem Fall winkt eine sehr niedrige Eingabeverzögerung von nur drei Millisekunden bei 144 Hz Bildwiederholrate und fünfstufig regelbarem Overdrive ("Trace Free") zur Vermeidung von Schlieren. Mit an Bord sind Freesync (40-144 Hz) sowie Nvidia 3D-Vision. Neu ist die mitgelieferte Displaywidget-Software, mit der sich die Bildschirmeinstellungen aus dem Betriebssystem heraus regeln, mit Anwendungen verknüpfen und im XML-Format exportieren lassen. So wird beim Start eines Spiels das jeweils zugeordnete Monitor-Profil automatisch eingestellt. Auch aufgrund dieser Extras veranschlagt Asus einen Preis von fast 325 Euro.

    Alternativen sind die mit rund 280 Euro deutlich günstigeren Iiyama GB2488HSU-B2 und Acer XF240H, die auf 3D-Vision, eigene Software und (im Falle des XF240H) auf einen USB-Hub verzichten, ansonsten aber exzellente Gaming-Displays ihrer Größenklasse sind. Ebenfalls getestet haben wir den PG248Q von Asus, der - anders als der MG248Q - eine satte 180-Hz-Aktualisierungsrate aus Displayport 1.2 herausholt und G-Sync-fähig ist (30 bis 180 Hz). Unser Fazit: Die extreme Bildwiederholrate ist spürbar und beeindruckend, wird aber durch Abstriche bei der Bildqualität erkauft. Mit einer UVP von rund 500 Euro gehört der PG248Q zu den teuersten FHD-24-Zöllern überhaupt.

    AOC G2460PF: Günstigste Kombination aus 144 Hz und Adaptive Sync

    Der AOC G2460PF stellt immer noch die preisgünstigste Möglichkeit dar, 144 Hz und Freesync miteinander zu kombinieren. Zeitgemäße Anschlussvielfalt dank zweier USB-Ports in der Rahmenseite, vollständige Ergonomie mit Pivot und eine abnehmbare Kabelklaue am Standfuß sind gern gesehen Extras. Die Freesync-Spanne zwischen 35 und 144 Hz ist ordentlich. Nicht vollends überzeugt uns der mittelprächtige Kontrast, zudem ist der G2460PF selbst bei minimaler Helligkeitseinstellung über das On-Screen-Display mit über 156 cd/m² etwas zu hell - aber alle relevanten Bildparameter einschließlich das Gammawerts lassen sich am Monitor nachregeln. Das schon länger verfügbare, G-Sync-fähige Pendant, der G2460PG, kostet dagegen fast 150 Euro mehr - ein beträchtlicher Aufpreis für Nvidias Dynamic-Refresh-Technologie.

    Benq GL2450E: Grundausstattung für Sparer

    Obwohl sich Full-HD-Monitore ohne besondere Features seltener in unseren Testparcours verirren, lohnt sich ein Blick ins Budget-Segment. Wer auf preistreibende Faktoren wie Adaptive Sync verzichten kann, keine hohe Bildwiederholrate benötigt und mit den Nachteilen günstiger TN-Panels leben kann, spart eine Menge Geld. Zwei Preistipps möchten wir Ihnen hier exemplarisch vorstellen, da sie sich großer Beliebtheit erfreuen: Der Iiyama E2483HS-B1 (ca. 135 Euro) und der Benq GL2450E (ca. 115 Euro) gehören zu den günstigsten Vertretern ihrer Zunft. Dafür gibt es in beiden Fällen lediglich 60 Hz Bildwiederholrate, kleinere Nachteile bei der Ergonomie (z.B. fehlenden Pivot-Support) und eine weniger Anschlüsse. Für Gelegenheitsspieler ohne teuren Gaming-Rechner ist das allemal ausreichend.

    05:01
    G-Sync bis 180 Hertz beim Asus PG248Q

    Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für WQHD-Displays

          

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (2) Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (2) Quelle: Eizo Wenn Ihnen die Pixelmenge von Full HD nicht genügt, die Grafikkarte UHD-Auflösungen aber nicht ausreichend antreiben kann, sind Bildschirme mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel ideal. Im Vergleich zu 1080p gewinnen Sie mit einem solchen Display immerhin 78 Prozent Bildpunkte hinzu. Von FHD bei 24 Zoll zu WQHD bei 27 Zoll erhöht sich die Pixeldichte von ca. 92 auf knapp 109 Pixel pro Zoll - ein gut sichtbarer Unterschied bei gleichzeitiger Vergrößerung der Bildfläche. Auch dieser Zuwachs führt in Spielen aber schon zu einem merklich erhöhten Rechenaufwand. Während 1080p mittlerweile selbst von Grafikkarten der Einsteiger- und Mittelklasse bewältigt werden, ist für WQHD schon ein Oberklasse-Pixelschubser notwendig - nicht zuletzt auch, weil leistungshungrige Kantenglättung in dieser Auflösung weiterhin Relevanz hat.

    Eizo Foris FS2735: Wählbare Freesync-Modi und Config-App

    An die Spitze unserer WQHD-Phalanx hat sich mit dem Eizo Foris FS2735 ein Alleskönner gesetzt, der uns im Einzeltest überzeugen konnte. Mit flexiblen Freesync-Modi (wahlweise 35-89 Hz oder 56-144 Hz), einem extrem geringen Display Lag, einem IPS-Panel und reichhaltigen Extras wie einer eigenen Steuer Software und -Mobile-App fehlt dem Foris eigentlich nichts, was anspruchsvollen Spielern wichtig ist. Vorausgesetzt jedenfalls, es steckt eine AMD-Grafikkarte im Rechner, denn dann ist die adaptive Bildratensynchronisierung nicht nutzbar. Zusätzlich gefallen die Anschlussvielfalt und das interne Netzteil mit dediziertem Schalter. Zum Arbeiten eignet sich der FS2735 dank perfekter Ergonomie und sehr guter Farbeigenschaften ebenfalls. Mit knapp über 1.000 Euro richtet er sich aber nur an gut betuchte Interessenten, denn hochwertige WQHD-Monitore gibt es auch schon für viel weniger Geld.

    Besitzer von Geforce-Grafikkarten sind mit dem G-Sync-fähigen Asus ROG Swift PG279Q wohl besser beraten: 165 Hz maximale Bildfrequenz, ein IPS-Panel mit sehr guter Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität sowie eine geringe geringe Eingabelatenz sind seine Markenzeichen, hinzu kommen hervorragende Ergonomie-Eigenschaften. Eine GTX 970 ist allerdings Pflicht, um die Fähigkeiten des Swift wirklich ausfahren zu können. Mit rund 780 Euro ist der 27-Zöller trotz langsam sinkenden Preises zwar immer noch kein Schnäppchen, einschließlich G-Sync-Aufpreis aber fast 300 Euro "günstiger" als der FS2735. Wer gar keinen Wert auf adaptive Bildratensynchronisierung legt, sollte bedenken, dass er für ein brachliegendes Feature hier deutlich draufzahlt. Und wer eine AMD-Grafikkarte sein Eigen nennt, ist mit dem MG279Q (IPS) oder MG278Q (TN) ohnehin besser beraten. Beide setzen auf Freesync und sind mit unter 600 bzw. unter 500 Euro nochmal deutlich günstiger als die PG-Ausführung.

    Dell S2716DG: Schnell, elegent und G-Sync-fähig

    In den letzten Monaten setzten etliche Gaming-Monitore aus der WQHD-Sparte gleich auf das Komplettpaket aus teurem IPS-Panel, Adaptive Sync und 144+ Hz. Dell hat sich beim G-Sync-Debüt mit dem S2716DG für einen etwas bescheideneren Ansatz entschieden und baut "nur" auf ein TN-Panel mit leichten Nachteilen in der Bildqualität, kann dafür aber einen besseren Preis ansetzen. Zwar ist auch dieser Kandidat kein Schnäppchen, bietet mit Nividias G-Sync aber zeitgemäße Bildratensynchronisierung bei guter Reaktionszeit und exzellenter Verarbeitung an. Der schnörkellose, elegante Rahmen ist eine ungewohnte Abwechslung zum Look vieler Gaming-Monitore. Im Test erfreuten wir uns außerdem an einer brillanten Helligkeitsverteilung sowie einer sehr geringen Eingabeverzögerung. Aufgrund der leicht eingeschränkten Farbeigenschaften des Panels und dem deutlichen Kalibrierungsbedarf sehen Fotografen und Freunde gelegentlicher Bildbearbeitung von einem Kauf eher ab - der S2716DG richtet sich explizit an Spieler, denen Reaktionsschnelligkeit über perfekte Bildqualität geht.

    Dell Ultrasharp U2515H: Klein, aber mit feiner Auflösung

    Der Dell Ultrasharp U2515H ist schon seit Dezember 2014 erhältlich und stellt mit einem Anschaffungspreis von nur 300 Euro immer noch einen der günstigsten und beliebtesten WQHD-Monitore dar. Bei diesem Gerät scheint man sich vornehmlich auf die Bildqualität konzentriert zu haben. Zum Einsatz kommt ein AH-IPS-Panel mit 25 Zoll Bildschirmdiagonale, die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440. Daraus resultiert eine hohe Pixeldichte von 117 Pixel pro Zoll - gleichermaßen angenehm zum Arbeiten und zum Spielen. Die maximale Helligkeit beträgt 350 Candela pro Quadratmeter; vollkommen ausreichend für helle Büro- und Spieleräume. Die mit sechs Millisekunden angegebene Reaktionszeit liegt nicht auf höchstem Niveau, ist aber akzeptabel - nichts für extrem schnelle Shooter, Actionspiele wie GTA V oder Rennspiele wie Project Cars machen auf dem Dell aber viel Spaß. Die Rückseite offenbart ausschließlich digitale Anschlüsse: Zweimal HDMI (MHL), einmal Displayport 1.2 und einen weiteren Mini-Displayport-Anschluss. Besonderheit: Ein Displayport-Signalausgang steht ebenfalls zur Verfügung, dieser dürfte aber nur für wenige Anwender tatsächlich von Nutzen sein.

    Der Ultrasharp U2515H besitzt eine Pivot-Funktion und ist höhenverstellbar, der integrierte USB-3.0-Hub stellt mit insgesamt fünf Buchsen ungewöhnlich viele Anschlüsse bereit. Die VESA-Halterung lässt ihn flexibel an entsprechende Vorrichtungen andocken. Die typische Leistungsaufnahme soll 35 Watt betragen, die Garantielaufzeit liegt bei drei Jahren. WQHD-Monitore gibt es auch unterhalb der 300-Euro-Grenze; dann allerdings fast zwangsläufig in Kombination mit einer kleineren Bildfläche.

    04:39
    Eizo Foris FS2735: Freesync-Modi und App im Video

    Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für UHD-Displays

          

    Asus PG27AQ: UHD-Vertreter aus der ROG-Serie Asus PG27AQ: UHD-Vertreter aus der ROG-Serie Quelle: Asus

    Inzwischen sind spieletaugliche UHD-Modelle mit guter Bildqualität sind bereits ab etwa 400 Euro erhältlich. Wir stellen einige empfehlenswerte Kaufoptionen vor. Falls Sie Wert auf ein besonders großes Display mit UHD-Auflösung legen, lohnt es sich übrigens auch, einen Blick auf eigentlich als Business- oder TV-Display konzipierte Geräte wie den Philips BDM4065UC zu werfen, einen ausführlichen Test lesen Sie hier. In einer neuen Episode von "UHD trifft 40 Zoll" testeten wir erst kürzlich den Iiyama X4071UHSU-B1. LCDs mit derartigen Abmessungen eignen sich allerdings nur für Spieler mit einem Überangebot an Platz auf dem Schreibtisch und erfordern sowohl eine ausreichende Sitzentfernung als auch etwas Umgewöhnung. Eine Marktübersicht mit frischen UHD-Monitoren ist in bereits in Planung - nach Vollendung werden wir die Kaufberatung entsprechend erneuern.

    Asus PG27AQ: UHD-IPS-Panel für Nvidia-Anhänger

    UHD- oder "4K"-Gaming ist bislang ein zweischneidiges Schwert. Obwohl schon lange ein Buzzword im LCD-Markt, sind selbst Highend-Grafikkarten in grafiklastigen Titeln mit der hohen Auflösung häufig überfordert - es sei denn, ein Multi-GPU-Setup steckt im Rechner, die Grafikeinstellungen erhalten ein Downgrade oder niedrige Frameraten werden in Kauf genommen. Mit der GTX 1080 und folgenden Oberklasse-Beschleunigern werden die 8.3 Megapixel aber allmählich flotter in Bewegung gebracht. UHD vollzieht also langsam den Sprung vom Exoten-Segment zum Mainstream.

    Damit dürften Monitore wie der Asus PG27AQ an Beliebtheit weiter zulegen - trotz des hohen Preises von derzeit 850 Euro. In Ausgabe 02/2016 durfte der PG27AQ sowohl im Einzeltest als auch in unserem Freesync/G-Sync-Langzeittest antreten und erreicht die Grenzen des Machbaren. Denn wie bei praktisch allen UHD-Panels endet die Bildwiederholrate in Auflösungen von 3.840 x 2.160 Pixel bei 60 Hz - mehr wird erst mit der Verwendung von Displayport 1.3 möglich sein, die ersten Monitore dieser Art erwarten wir gegen Jahresende. Unter den aktuellen Umständen beschränkt sich natürlich auch der effektive Bereich von G-Sync beim PG27AQ auf maximal 60 Hz/Fps. Wie beim kleineren WQHD-Bruder, dem PG279Q, überzeugen Farbtiefe, Blickwinkelstabilität und Ergonomie, die Pixeldichte ist dank des 27-Zoll-Panels mit 163 PPI extrem hoch. Nicht ganz mithalten kann die Eingabeverzögerung des PG27AQ, störend ist sie aber auf keinen Fall. Asus empfiehlt eine Nvidia GTX 980 als Voraussetzung - zweifellos sinnig in Anbetracht der darzustellenden Auflösung.

    Samsung U28E850R: UHD in der mittleren Preisklasse

    Dynamic Refresh gibt es auch im UHD-Bereich schon für deutlich weniger Geld, ein gutes Beispiel ist Samsungs U28E850R mit Freesync-Unterstützung (allerdings nur zwischen 40 und 60 Hz). Die Auflösung wird hier auf 28 Zoll platziert, damit ist die Pixeldichte aber immer noch sehr hoch. Anstelle eines Panels auf In-Plane-Switching-Basis verbaut Samsung ein günstigeres TN-Pendant; das typische Resultat sind leichte Farbverschiebungen und Kontrastabnahme bei hohen Sichtwinkeln. Trotz leichter Einschränkungen bei der Leuchtdichte und beim statischen Kontrast (224cd/m² bzw. 700:1) schnitt der U28E850R in unserem Test in Ausgabe 08/2015 gut ab, ist mit 430 Euro preislich fair, bestens verfügbar und daher immer noch unser Mittelklasse-Tipp bei UHD-Panels.

    Samsung U24E590D: UHD-Spartipp mit 24 Zoll

    Der Preisverfall bei Ultra-HD-Monitoren in den vergangenen zwei Jahren war extrem. Inzwischen sind UHD-Geräte schon für deutlich unter 400 Euro erhältlich. Der Samsung U24E590D platziert seine 3.840 x 2.160 Pixel auf einem 24-Zoll-Panel und ist ergonomisch etwas eingeschränkt, was den für UHD-Monitore geringen Anschaffungspreis teilweise erklärt. Immerhin verfügt aber auch der E590D über ein IPS-Technologie und Freesync, das im eingeschränkten Bereich zwischen 45 und 60 Hz funktioniert. In unserem Test in Ausgabe 08/2015 punktet das Display mit erwartungsgemäß guter Blickwinkelstabilität, Farbechtheit und angenehm niedrigem Inputlag. Als Einsteigermodell ebenso tauglich - jedoch mit größerer Bilddiagonale - ist der U28E590D, der unwesentlich teurer ausfällt und noch auf ein TN-Panel setzt. Auch hier kommt Adaptive Sync zum Einsatz.

    05:24
    Iiyama X4071UHSU-B1 im Video: Ein 40-Zöller zum Spielen?

    Gaming-Monitore: Kauftipps für 21:9- und Curved-Displays

          

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (3) Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (3) Quelle: PC Games Hardware Zwar dominiert das 16:9-Seitenverhältnis noch, dem alle bis hierher vorgestellten Geräte entsprechen. 21:9-Modelle werden aber langesam eine gefragte Alternative. Solche Breitbild-LCDs liefern in Spielen einen angenehmen Panoramaeffekt und erhöhen besonders in Curved-Ausführung das periphere Sichtfeld enorm. Bei kleineren Bilddiagonalen kommt meist eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel (UW-UXGA) zum Einsatz. Diese kostet nur wenig mehr Leistung als klassisches Full HD, kann auf 34- oder 35- Zoll-Diagonalen aber schon grobkörnig wirken. Ultrawide trifft, wie Panel-Krümmung, zudem nicht jeden Geschmack und wirkt auch nicht in allen Spielen gleichermaßen beeindruckend. Zudem werden bretiformatige Auflösungen trotz inzwischen guten Supports nicht von allen Spielen unterstützt; schlimmstenfalls müssen schwarze Balken links und rechts des Bildinhalts in Kauf genommen werden.

    Dden PG348Q von Asus ordnen wir als Spitzenreiter Im Ultrawide-Bereich ein. Dieser vereint die wichtigsten Eigenschaften eines Highend-Gaming-Monitors im 21:9-Format: 34 Zoll, G-Sync, 100 Hz maximale Refreshrate, IPS-Panel und Krümmung - wobei letztere mit 3800 mm Radius sehr dezent ausfällt. Ausgetobt hat man sich bei der Standfußkonstruktion, die selbst für ROG-Verhältnisse unkonventionell aussieht und dem Monitor einen ergonomischen Vorteile gegenüber anderen Ultrawide-Modellen verleiht. 1.300 Euro sind allerdings eine Ansage und selbst für in Anbetracht der guten Leistungswerte als sehr teuer zu bezeichnen. Mit dem Acer Predator X34 testeten wir zuvor einen sehr ähnlichen Vertreter der 21:9+Curved-Display-Gattung. Auch der X34 punktet mit Aktualisierungsrate von bis zu 100 Hz. Zusätzlich ist, wie beim PG348Q, Nvidias G-Sync-Technologie mit an Bord. Eine überarbeitete Version mit identischen Spezifikationen, der X34A, ist inzwischen ebenfalls erhältlich. Die Probleme des Vorgängers (100 Hz nicht garantiert, Banding und durchscheinendes Backlight) sollen behoben worden sein. Auch beim X34A wird ein stolzer Preis von rund 1.250 Euro fällig.

    Auch Freesync-Nutzer müssen im Ultrawide-Bereich natürlich nicht auf dynamische Refreshraten verzichten. LG legt mit dem 34UC98-W das eigene 21:9-Spitzenmodell neu auf verbessert dieses in allen Punkten: Bessere Ergonomie durch Höhenverstellbarkeit, ein stabilerer Rahmen mit extrem hoher Krümmung (1.800 Millimeter Radius), ein UWQHD-IPS-Panel mit fast vollständiger sRGB-Abdeckung und Freesync-Unterstützung sowie Thunderbolt-Ports an der Rückseite können sich sehen lassen. Wie beim Eizo Foris FS2735 oder beim Asus MG248Q kann der Monitor über eine separate Software eingestellt werden. Das ist beim 34UC98-W zwar nicht zwingend nötig, da sich die umfangreichen Parameter auch sehr gut über den auf der unteren Rahmenseite angebrachten Stick justieren lassen, aber ein willkommener Bonus. Fehlte nur noch eine hohe Bildwiederholrate, doch der UC98-W arbeitet standardmäßig nur bis 60 Hertz. Mit aktiviertem Freesync erhöht sich die Spanne; letzteres funktioniert dann zwischen 50 und 75 Hz.

    05:13
    Asus PG348Q: Ultrawide-Nachzügler im Test-Video

    Günstigere Ultrawide-Alternativen sind der LG 29UB67-B und der LG 34UM67-P. Beide Modelle setzen auf das 21:9-Format bei einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten, bieten aber keine Panelkrümmung, welche die Fertigung stark verteuert und zu ungleichmäßigem Backlight führen kann. Eine große Diagonale ist üblicherweise als Pluspunkt zu werten, beim 34UM67-P hat die Sache jedoch einen Haken: Die gebotene Auflösung ist angesichts der schieren Größe etwas niedrig, die Pixeldichte im Resultat nicht befriedigend. Positiv hervorzuheben ist die Blickwinkelstabilität, eine klassische IPS-Stärke. Subjektiv gesehen ist der LG 34UM67-P durchaus spieletauglich: Zwar liegt die Gesamtreaktionszeit inklusive Inputlag bei etwa 22 Millisekunden, doch die Freesync-Unterstützung macht in diesem Fall einiges wett. Der Monitor fühlt sich dadurch schneller an, als er tatsächlich ist. Besonders preiswert gelingt der 21:9-Einstieg mit dem LG 29UB67-B (ab 310 Euro), die Bilddiagonale fällt dann aber nicht mehr ganz so imposant aus. Auch auf Freesync/DRR muss verzichtet werden.

      • Von XeloGTX Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Den 27" 144Hz Dell kann ich kein Stück empfehlen. Im vergleich mit 4 Dell Monitoren gegenüber einem Asus PG278Q hat der Dell schlechtere Farben (auch mit anpassung) einen stärkeren Corona-Effekt und G-Sync verhielt sich merkwürdig.
        Beim wechsel von Gsync Modus in den ULMB Modus steckte der Dell sehr oft beim normal Modus fest.
      • Von MiezeMatze Freizeitschrauber(in)
        Bin mit dem X34A vollends zufrieden.
        Klar war der (über)teuer(t) ...aber war ein geile upgrade und ich hab jetzt das Entertainment.

        Wenn der in 2017 billiger wird weils es mehr gibt und Acer/Asus mehr produzieren können....dann gibts schon wieder andere *geilere* sachen. So ist halt die schnelle Technikwelt.

        Wichtig ist nur das das man in der Auflösung auch keine Grafikkompromisse machen muss.
        Das passt bei 3k gerade ideal... bei 4k ohne SLI noch nicht.

        Ganz abgesehn davon... nach 21:9 will ich nie wieder 16:9.

        Und bis es 21:9 Monitore mit 2160p gibt und die dann wieder halbwegs bezahlbar sind...und vor allem die Hardware das packt, dauerts noch.
      • Von ChrisMK72 Software-Overclocker(in)
        Ebenso.
      • Von Carter Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Alles klar, danke für deine Hinweise.
        Ich werde ihn einfach mal 2 Wochen testen und dann werde ich sehen ob es passt.

        Mach dir einen schönen Sonntag
      • Von ChrisMK72 Software-Overclocker(in)
        Hm, ja. Stimmt schon, dass es sowohl was Monitor, als auch GPU angeht, wohl teurer wird(wenn größer+höhere Auflösung).
        Die 2560x1080 is ja zum Glück nicht so anspruchsvoll, was die GPU-Leistung angeht.

        Man muss halt immer schauen, dass alles einigermaßen zusammenpasst. Monitor, GPU und Budget natürlich auch.

        Wenn ich mir die Bewertungen auf Amazon so ansehe, scheinen die Leute ja ganz zufrieden mit dem Teil zu sein.
        Also wenn einem die Höhe reicht, könnte es einen Versuch wert sein, denk ich.
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29.07.2016
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