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    Quelle: PC Games Hardware

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [September]

    Sie suchen geeignete Gaming-Monitoren für PC-Spiele? Dann sind Sie hier richtig: In diesem Artikel hat die PCGH-Redaktion zahlreiche empfehlenswerte LC-Displays zusammengestellt. Egal ob Gamer-Monitor mit 144 Hz, Ultrawide-Display mit Curved-Charakteristik oder hochauflösendes Ultra-HD-Panel, wir haben in jeder Preisklasse Tipps für Sie parat.

    Update-Hinweis: Wir haben die Preise aktualisiert und den Stand der Empfehlungen geprüft.


    Für zahlreiche Spieler war die Größe des neuen Monitors lange Zeit ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Heute ist das anders: Die Bandbreite an verfügbaren Produkten ist explodiert - für den Einzelnen ist es nahezu unmöglich, den Monitormarkt als Ganzes im Blick zu behalten. Daher hat sich die Redaktion entschieden, den Einkaufsführer rund um das Thema LCDs zu überarbeiten. Anstatt nach Größe, sortieren wir unsere Tipps nun nach Auflösung. Faktoren wie Reaktionszeit, Ausstattung, Größe und Preis fließen aber natürlich weiterhin in die Empfehlungen mit ein.

    Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für Full-HD-Displays

          

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (1) Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (1) Quelle: Samsung Viele Spieler verwenden immer noch Bildschirme mit der Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel, was einer Gesamtpixelmenge von knapp über 2,0 MP entspricht. Typischerweise kommen solche Monitore im 24-Zoll-Format auf den Markt. Full-HD-Bildschirme mit 27-Zoll-Bildschirmdiagonale gibt es ebenfalls, allerdings werden diese zusehends von höher auflösenden Varianten ersetzt. Fast-Response-Displays mit extrem kurzen Pixelschaltzeiten und hohen Bildwiederholfrequenzen von 120 oder 144 Hz finden sich in dieser Produktkategorie häufig und zählen (neben dem Preisvorteil) zu den wichtigsten Verkaufsargumenten bei Full HD. Auch 60-Hz-Geräte haben als Budget-Spielemonitor noch ihre Daseinsberechtigung, sofern die Hardware im Spielerechner selten mehr als 60 Frames pro Sekunde schultert oder der individuelle Spielegeschmack sich an Titeln mit gemächlichem Gameplay orientiert.Samsung C24FG70FQ:

    Samsung C24FG70FQ: Rückkehr in den Gaming-Bereich

    Im Rahmen der diesjährigen Gamescom konnten wir den C24FG70FQ noch vor der öffentlichen Präsentation antesten und Probe spielen. Samsung versucht sich mit dem 24-Zöller an einer Rückkehr in den speziellen Gaming-LCD-Bereich und geht den eigenen Weg im Monitorbereich dabei konsequent weiter, das bedeutet: Die gebogenen Displayoberflächen werden beibehalten und mit einem besonders hohen Krümmungsradius (1.800 mm) versehen. Richtig zur Geltung kommt das bei einem LCD dieser Größe zwar erst durch ein Multi-Monitor-Setup, aber auch die restlichen Spezifikationen sind top: 144 Hz, Freesync, volle sRGB-Abdeckung dank Quantenpunkt-Technologie und ein hohes statisches Kontrastverhältnis von 3.000:1 gefallen. Unytpisch für VA-Panel, soll die Pixelreaktionszeit ebenfalls sehr gut ausfallen - Samsung beziffert sie auf eine Millisekunde, dabei handelt es sich aber um eine Angabe der "Motion Picture Response Time" und nicht des üblichen Grau-zu-Grau-Wechsels. Der C24FG70FQ zählt wie sein großer Bruder, der C27FG70FQ, als Gaming-Monitor in dieser Klasse zu den Top-Kandidaten. Dazu trägt neben der sehr guten Bildqualität auch Benutzerfreundlichkeit bei: Ein Standfuß mit Doppelgelenk sowie ein OSD mit hoher Einstellungstiefe sind gern gesehen. Mit knapp 450 Euro ist der C24FG70FQ aber einer der teuersten 24-Zöller mit Full HD überhaupt.

    Eine günstigere FHD-Alternative wäre der MG248Q mit einer sehr niedrigen Eingabeverzögerung von nur drei Millisekunden bei 144 Hz und fünfstufig regelbarem Overdrive. Mit an Bord sind Freesync (40-144 Hz) sowie Nvidia 3D-Vision sowie die "Displaywidget"-Software, mit der sich die Bildschirmeinstellungen aus dem Betriebssystem heraus regeln, mit Anwendungen verknüpfen und im XML-Format exportieren lassen. Wohl aufgrund dieser Besonderheit veranschlagt Asus einen Preis von fast 330 Euro. Nvidia-Besitzer greifen zum G-Sync- und 180-Hz-fähigen PG248Q, der mit fast 500 Euro aber arg teuer ausfällt. Wer auf G-Sync, OC und Software-Schmankerl verzichten kann, ist mit dem Iiyama GB2488HSU-B2 und dem Acer XF240H für jeweils 280 Euro gut beraten. (Update-Hinweis: In einer früheren Version des Artikels wurde die 3D-Vision-Fähigkeit des Acer XF240H fälschlich dementiert, wir haben den Fehler nun korrigiert.)

    AOC G2460PF: Günstigste Kombination aus 144 Hz und Adaptive Sync

    Der AOC G2460PF ist unsere Mittelklasse-Empfehlung und stellt die mit Abstand preisgünstigste Möglichkeit dar, 144 Hz und Freesync miteinander zu kombinieren. Zeitgemäße Anschlussvielfalt dank zweier USB-Ports in der Rahmenseite, vollständige Ergonomie mit Pivot und eine abnehmbare Kabelklaue am Standfuß sind gern gesehen Extras. Die Freesync-Spanne zwischen 35 und 144 Hz ist ordentlich. Nicht vollends überzeugt uns der mittelprächtige Kontrast, zudem ist der G2460PF selbst bei minimaler Helligkeitseinstellung über das On-Screen-Display mit über 156 cd/m² etwas zu hell - aber alle relevanten Bildparameter einschließlich das Gammawerts lassen sich am Monitor nachregeln. Das schon länger verfügbare, G-Sync-fähige Pendant, der AOC G2460PG, kostet dagegen 150 Euro mehr - ein beträchtlicher Aufpreis für Nvidias Dynamic-Refresh-Technologie.

    Benq Zowie RL2455: Zocker-Monitor für schmale Geldbeutel

    Natürlich gibt es auch unter der 200-Euro-Marke längst spieletaugliche Monitore, einer davon ist der neue Benq Zowie RL2455. Zwar vermarktet Benq das LCD primär für den Einsatzzweck als RTS- oder Konsolen monitor, wobei ersteres auf zwei spezielle Bildmodi zuückzuführen ist, die Details besser sichtbar machen sollen. Ansonsten ist der RL2455 aber auch für jedes andere Genre geeignet, verzichtet aber auf einige Features der Ober- und Mittelklasse: Gewöhnliche 60 Hz Bildwiederholrate, ein Flaches Panel und eingeschränkte Ergonomie sind die Gründe für den vergleichsweise niedrigen Preis. Auch Free- oder G-Sync-Support fehlen hier. Eine geringe Eingabeverzögerung und ein reaktionsschnelles TN-Panel erfüllen aber wichtige Kriterien für einen Spiele-Monitor.

    05:01
    G-Sync bis 180 Hertz beim Asus PG248Q

    Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für WQHD-Displays

          

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (2) Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (2) Quelle: Eizo Wenn Ihnen die Pixelmenge von Full HD nicht genügt, die Grafikkarte UHD-Auflösungen aber nicht ausreichend antreiben kann, sind Bildschirme mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel ideal. Im Vergleich zu 1080p gewinnen Sie mit einem solchen Display immerhin 78 Prozent Bildpunkte hinzu. Von FHD bei 24 Zoll zu WQHD bei 27 Zoll erhöht sich die Pixeldichte von ca. 92 auf knapp 109 Pixel pro Zoll - ein gut sichtbarer Unterschied bei gleichzeitiger Vergrößerung der Bildfläche. Auch dieser Zuwachs führt in Spielen aber schon zu einem merklich erhöhten Rechenaufwand. Während 1080p mittlerweile selbst von Grafikkarten der Einsteiger- und Mittelklasse bewältigt werden, ist für WQHD schon ein Oberklasse-Pixelschubser notwendig - nicht zuletzt auch, weil leistungshungrige Kantenglättung in dieser Auflösung weiterhin Relevanz hat.

    Eizo Foris FS2735: Wählbare Freesync-Modi und Config-App

    An die Spitze unserer WQHD-Phalanx hat sich mit dem Eizo Foris FS2735 ein Alleskönner gesetzt, der uns im Einzeltest überzeugen konnte. Mit flexiblen Freesync-Modi (wahlweise 35-89 Hz oder 56-144 Hz), einem extrem geringen Display Lag, einem IPS-Panel und reichhaltigen Extras wie einer eigenen Steuer Software und -Mobile-App fehlt dem Foris eigentlich nichts, was anspruchsvollen Spielern wichtig ist. Vorausgesetzt, es steckt eine AMD-Grafikkarte im Rechner, denn sonst ist die adaptive Bildratensynchronisierung nicht nutzbar. Zusätzlich gefallen die Anschlussvielfalt und das interne Netzteil mit dediziertem Schalter. Zum Arbeiten eignet sich der FS2735 dank perfekter Ergonomie und sehr guter Farbeigenschaften ebenfalls. Mit knapp über 1.000 Euro richtet er sich aber nur an gut betuchte Interessenten, denn hochwertige WQHD-Monitore gibt es auch schon für viel weniger Geld.

    Einen etwas anderen Weg geht Benq beim neuen Zowie XL2735, der sich besonders an professionelle, kompetitive Spieler richten soll - aber, sind wir ehrlich, natürlich auch an den Rest der spielenden Menschheit. Auf Adaptive Sync verzichtet man hier gleich ganz, sondern konzentriert sich auf absolut minimalen Lag und besonders niedrige Reaktionszeiten bei 144 Hz, die per "Dynamic-Accuracy"-Technologie ermöglicht werden sollen. Sehr wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine Kombination aus Backlight-Strobing und typischem Overdrive. Zwei verstellbare und abnehmbare Sichtblenden an der Rahmenseite wirken als Schutz vor ablenkendem Hintergrundgeschehen und Reflexionen auf der Bildschirmoberfläche, eine kabelgebundene Fernbedienung mit integriertem Speicher ermöglicht das Anlegen und transportieren spezieller Profile - alles in allem also ein richtiger Wettkampfmonitor, den wir Liebhabern schneller Online-Shooter trotz des derzeit hohen Preises von 800 Euro ans Herz legen.

    Dell S2716DG: Schnell, elegant und G-Sync-fähig

    In den letzten Monaten setzten etliche Gaming-Monitore aus der WQHD-Sparte gleich auf das Komplettpaket aus teurem IPS-Panel, Adaptive Sync und 144+ Hz. Dell hat sich beim G-Sync-Debüt mit dem S2716DG für einen etwas bescheideneren Ansatz entschieden und baut "nur" auf ein TN-Panel mit leichten Nachteilen in der Bildqualität, kann dafür aber einen Preis unter 600 Euro ansetzen. Zwar ist auch dieser Kandidat kein Schnäppchen, bietet mit Nividias G-Sync aber zeitgemäße Bildratensynchronisierung bei guter Reaktionszeit und exzellenter Verarbeitung an. Der schnörkellose, elegante Rahmen ist eine ungewohnte Abwechslung zum Look vieler Gaming-Monitore. Im Test erfreuten wir uns außerdem an einer brillanten Helligkeitsverteilung sowie einer sehr geringen Eingabeverzögerung. Aufgrund der leicht eingeschränkten Farbeigenschaften des Panels und dem deutlichen Kalibrierungsbedarf sehen Fotografen und Freunde gelegentlicher Bildbearbeitung von einem Kauf eher ab - der S2716DG richtet sich explizit an Spieler, denen Reaktionsschnelligkeit über perfekte Bildqualität geht.

    Dell Ultrasharp U2515H: Klein, aber mit feiner Auflösung

    Der Dell Ultrasharp U2515H ist schon seit Dezember 2014 erhältlich und stellt mit einem Anschaffungspreis von nur 300 Euro immer noch einen der günstigsten und beliebtesten WQHD-Monitore dar. Bei diesem Gerät scheint man sich vornehmlich auf die Bildqualität konzentriert zu haben. Zum Einsatz kommt ein AH-IPS-Panel mit 25 Zoll Bildschirmdiagonale, die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440. Daraus resultiert eine hohe Pixeldichte von 117 Pixel pro Zoll - gleichermaßen angenehm zum Arbeiten und zum Spielen. Die maximale Helligkeit beträgt 350 Candela pro Quadratmeter; vollkommen ausreichend für helle Büro- und Spieleräume. Die Reaktionszeit liegt mit 6 Millisekunden nicht auf höchstem Niveau, ist aber akzeptabel - nichts für extrem schnelle Shooter, Actionspiele wie GTA V oder Rennspiele wie Project Cars machen auf dem Dell aber viel Spaß. Die Rückseite offenbart ausschließlich digitale Anschlüsse: Zweimal HDMI (MHL), einmal Displayport 1.2 und einen weiteren Mini-Displayport-Anschluss. Besonderheit: Ein Displayport-Signalausgang steht ebenfalls zur Verfügung, dieser dürfte aber nur für wenige Anwender tatsächlich von Nutzen sein. WQHD-Monitore gibt es auch unterhalb der 300-Euro-Grenze; dann allerdings fast zwangsläufig in Kombination mit einer kleineren Bildfläche.

    04:39
    Eizo Foris FS2735: Freesync-Modi und App im Video

    Gaming-Monitore: LCD-Kauftipps für UHD-Displays

          

    Asus PG27AQ: UHD-Vertreter aus der ROG-Serie Asus PG27AQ: UHD-Vertreter aus der ROG-Serie Quelle: Asus

    Inzwischen sind spieletaugliche UHD-Modelle mit guter Bildqualität sind bereits ab etwa 400 Euro erhältlich. Wir stellen einige empfehlenswerte Kaufoptionen vor. Falls Sie Wert auf ein besonders großes Display mit hoher Auflösung legen, lohnt es sich übrigens auch, einen Blick auf eigentlich als Business- oder TV-Display konzipierte Geräte wie den Philips BDM4065UC zu werfen, einen ausführlichen Test lesen Sie hier. In einer neuen Episode von "UHD trifft 40 Zoll" testeten wir erst kürzlich den Iiyama X4071UHSU-B1. LCDs mit derartigen Abmessungen eignen sich allerdings nur für Spieler mit einem Überangebot an Platz auf dem Schreibtisch. Eine Marktübersicht mit frischen UHD-Monitoren erwartet Sie in Ausgabe 11/2016 - danach werden wir auch die Kaufberatung entsprechend erneuern!

    Asus PG27AQ: UHD-IPS-Panel für Nvidia-Anhänger

    UHD- oder "4K"-Gaming ist bislang ein zweischneidiges Schwert. Obwohl schon lange ein Buzzword im LCD-Markt, sind selbst Highend-Grafikkarten in grafiklastigen Titeln mit der hohen Auflösung häufig überfordert - es sei denn, ein Multi-GPU-Setup steckt im Rechner, die Grafikeinstellungen erhalten ein Downgrade oder niedrige Frameraten werden in Kauf genommen. Mit der GTX 1080 und folgenden Oberklasse-Beschleunigern werden die 8.3 Megapixel aber allmählich flotter in Bewegung gebracht. UHD legt also Stück für Stück den Exotenstatus ab.

    Damit werden Monitore wie der Asus PG27AQ immer beliebter - trotz des hohen Preises von derzeit 850 Euro. In Ausgabe 02/2016 durfte der PG27AQ sowohl im Einzeltest als auch in unserem Freesync/G-Sync-Langzeittest antreten und erreicht die Grenzen des Machbaren. Denn wie bei praktisch allen UHD-Panels endet die Bildwiederholrate in Auflösungen von 3.840 x 2.160 Pixel bei 60 Hz - mehr wird erst mit der Verwendung von Displayport 1.3 möglich sein, die ersten Monitore dieser Art erwarten wir gegen Jahresende. Unter den aktuellen Umständen beschränkt sich natürlich auch der effektive Bereich von G-Sync beim PG27AQ auf maximal 60 Hz/Fps. Wie beim kleineren WQHD-Bruder, dem PG279Q, überzeugen Farbtiefe, Blickwinkelstabilität und Ergonomie, die Pixeldichte ist dank des 27-Zoll-Panels mit 163 PPI extrem hoch. Nicht ganz mithalten kann die Eingabeverzögerung des PG27AQ, störend ist sie aber auf keinen Fall. Asus empfiehlt eine Nvidia GTX 980 als Voraussetzung - zweifellos sinnig in Anbetracht der darzustellenden Auflösung.

    Samsung U28E850R: UHD in der mittleren Preisklasse

    Dynamic Refresh gibt es auch im UHD-Bereich schon für deutlich weniger Geld, ein gutes Beispiel ist Samsungs U28E850R mit Freesync-Unterstützung (allerdings nur zwischen 40 und 60 Hz). Die Auflösung wird hier auf 28 Zoll platziert, damit ist die Pixeldichte aber immer noch sehr hoch. Anstelle eines Panels auf In-Plane-Switching-Basis verbaut Samsung ein günstigeres TN-Pendant; das typische Resultat sind leichte Farbverschiebungen und Kontrastabnahme bei hohen Sichtwinkeln. Trotz leichter Einschränkungen bei der Leuchtdichte und beim statischen Kontrast (224cd/m² bzw. 700:1) schnitt der U28E850R in unserem Test in Ausgabe 08/2015 gut ab, ist mit 430 Euro preislich fair, bestens verfügbar und daher immer noch unser Mittelklasse-Tipp bei UHD-Panels.

    Samsung U24E590D: UHD-Spartipp mit 24 Zoll

    Der Preisverfall bei Ultra-HD-Monitoren in den vergangenen zwei Jahren war extrem. Inzwischen sind UHD-Geräte schon für deutlich unter 400 Euro erhältlich. Der Samsung U24E590D platziert seine 3.840 x 2.160 Pixel auf einem 24-Zoll-Panel und ist ergonomisch etwas eingeschränkt, was den für UHD-Monitore geringen Anschaffungspreis teilweise erklärt. Immerhin verfügt aber auch der E590D über ein IPS-Technologie und Freesync, das im eingeschränkten Bereich zwischen 45 und 60 Hz funktioniert. In unserem Test in Ausgabe 08/2015 punktet das Display mit erwartungsgemäß guter Blickwinkelstabilität, Farbechtheit und angenehm niedrigem Inputlag. Als Einsteigermodell ebenso tauglich - jedoch mit größerer Bilddiagonale - ist der U28E590D, der unwesentlich teurer ausfällt und noch auf ein TN-Panel setzt. Auch hier kommt Adaptive Sync zum Einsatz.

    05:24
    Iiyama X4071UHSU-B1 im Video: Ein 40-Zöller zum Spielen?

    Gaming-Monitore: Kauftipps für 21:9- und Curved-Displays

          

    Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (3) Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [Juni] (3) Quelle: PC Games Hardware Zwar dominiert das 16:9-Seitenverhältnis noch, dem alle bis hierher vorgestellten Geräte entsprechen. 21:9-Modelle werden aber langsam eine gefragte Alternative. Solche Breitbild-LCDs liefern in Spielen einen Panoramaeffekt und erhöhen besonders in Curved-Ausführung das periphere Sichtfeld enorm. Bei günstigen Varianten kommt meist eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel (UW-UXGA) zum Einsatz. Diese kostet nur wenig mehr Leistung als klassisches Full HD, kann auf 34- oder 35- Zoll-Diagonalen aber sehr grobkörnig wirken. Ultrawide trifft, wie Panel-Krümmung, grundsätzlich nicht jeden Geschmack und wird auch nicht von allen Spielen unterstützt, obwohl es mit um den Support inzwischen generell gut bestellt ist. Schlimmstenfalls müssen schwarze Balken links und rechts des Bildinhalts in Kauf genommen werden.

    Der PG348Q von Asus ist unser Spitzenreiter Im Ultrawide-Bereich. Dieser vereint die wichtigsten Eigenschaften eines Highend-Gaming-Monitors im 21:9-Format: 34 Zoll, G-Sync, 100 Hz maximale Refreshrate, IPS-Panel und Krümmung - wobei letztere mit 3.800 mm Radius sehr dezent ausfällt. Ausgetobt hat man sich bei der Standfußkonstruktion, die selbst für ROG-Verhältnisse unkonventionell aussieht und dem Monitor einen ergonomischen Vorteile gegenüber anderen Ultrawide-Modellen verleiht. 1.300 Euro sind allerdings eine Ansage und selbst für in Anbetracht der guten Leistungswerte als sehr teuer zu bezeichnen. Mit dem Acer Predator X34 testeten wir einen sehr ähnlichen Vertreter der 21:9+Curved-Display-Gattung. Auch der X34 punktet mit Aktualisierungsrate von bis zu 100 Hz. Zusätzlich ist, wie beim PG348Q, Nvidias G-Sync-Technologie mit an Bord. Eine überarbeitete Version mit identischen Spezifikationen, der X34A, ist inzwischen ebenfalls erhältlich. Die Probleme des Vorgängers (100 Hz nicht garantiert, Banding und durchscheinendes Backlight) sollen behoben worden sein. Auch beim X34A wird ein stolzer Preis von rund 1.300 Euro fällig.

    Auch Freesync-Nutzer müssen im Ultrawide-Bereich natürlich nicht auf dynamische Refreshraten verzichten. LG legt mit dem 34UC98-W das eigene 21:9-Spitzenmodell neu auf verbessert dieses in allen Punkten: Bessere Ergonomie durch Höhenverstellbarkeit, ein stabilerer Rahmen mit extrem hoher Krümmung (1.800 Millimeter Radius), ein UWQHD-IPS-Panel mit fast vollständiger sRGB-Abdeckung und Freesync-Unterstützung sowie Thunderbolt-Ports an der Rückseite können sich sehen lassen. Wie beim Eizo Foris FS2735 oder beim Asus MG248Q kann der Monitor über eine separate Software eingestellt werden. Das ist beim 34UC98-W zwar nicht zwingend nötig, da sich die umfangreichen Parameter auch sehr gut über den auf der unteren Rahmenseite platzierten Stick justieren lassen, aber ein willkommener Bonus. Fehlte nur noch eine hohe Bildwiederholrate, doch der UC98-W arbeitet standardmäßig nur bis 60 Hertz. Mit aktiviertem Freesync erhöht sich die Spanne; letzteres funktioniert dann zwischen 50 und 75 Hz.

    05:13
    Asus PG348Q: Ultrawide-Nachzügler im Test-Video

    Günstigere Ultrawide-Alternativen sind der LG 29UB67-B und der LG 34UM67-P. Beide Modelle setzen auf das 21:9-Format bei einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten, bieten aber keine Panelkrümmung, welche die Fertigung stark verteuert und zu ungleichmäßigem Backlight führen kann. Eine große Diagonale ist üblicherweise als Pluspunkt zu werten, beim 34UM67-P hat die Sache jedoch einen Haken: Die gebotene Auflösung ist angesichts der schieren Größe etwas niedrig, die Pixeldichte im Resultat nicht befriedigend. Positiv hervorzuheben ist die Blickwinkelstabilität, eine klassische IPS-Stärke. Subjektiv gesehen ist der LG 34UM67-P durchaus spieletauglich: Zwar liegt die Gesamtreaktionszeit inklusive Inputlag bei etwa 22 Millisekunden, doch die Freesync-Unterstützung macht in diesem Fall einiges wett. Der Monitor fühlt sich dadurch schneller an, als er tatsächlich ist. Besonders preiswert gelingt der 21:9-Einstieg mit dem LG 29UB67-B (ab 310 Euro), die Bilddiagonale fällt dann aber nicht mehr ganz so imposant aus. Auch auf Adaptive Sync muss verzichtet werden.

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Gaming Monitore Test 2016: LCD-Kauftipps für Full HD, WQHD, UHD/4K, 21:9 und Curved [September]
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