Asus ROG Swift PG32UQX: "Das bisher beste 4K HDR-Spielerlebnis"
Asus verspricht "das bisher beste 4K HDR-Spielerlebnis" für den Asus ROG Swift PG32UQX. Den Monitor kennt man bereits als Proart PA32UCG, der jetzt auf Gaming zugeschnitten wurde. Das verbaute Panel soll aber erst ab dem zweiten Quartal produziert werden.
Asus hat die CES genutzt, um den ROG Swift PG32UQX vorzustellen. Der Monitor ist auf Spieler zugeschnitten und soll "das bisher beste 4K HDR-Spielerlebnis" liefern. Das Display ist im Prinzip ein weitergedachter Proart PA32UCG, der aber nun auf Gameplay zugeschnitten ist. Entsprechend ist auch hier das Display 32 Zoll groß und setzt auf ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Während der Proart 120 Hertz unterstützt, sind es beim ROG Swift 144 Hertz.
Die Hintergrund-Beleuchtung ist baugleich zum Proart - das bedeutet Mini-LED in 1.152 Zonen und eine Zertifizierung nach Display-HDR 1400 durch die VESA. Zum einen kommt man so der IPS-Schwäche bei den im Vergleich eher mäßigen Schwarzwerten entgegen, denn nun kann über die Hintergrundbeleuchtung besser gegengesteuert werden. Zum anderen verbessert sich so das Kontrastverhältnis.
Das Panel soll über 90 Prozent des Farbraums von DCI-P3 abdecken und unterstützt 10 Bit Farbtiefe. Zudem steht G-Sync in der Checkliste, was man von einem Spielermonitor erwarten würde. Generell wird VRR unterstützt; G-Sync auch mittels verbautem Modul und damit einer Ultimate-Zertifikation. 32 Zoll erlaubt zudem auch noch den Betrieb ohne Skalierung, sofern man denn will. Bei 27 Zoll muss man schon mit Adleraugen ausgestattet sein, um ohne Skalierung noch normal lesen zu können.
Am Heck befindet sich zudem ein ROG-Logo, dass mit Aura Sync angesteuert werden kann. Wie bei CES-Ankündigungen üblich, gibt es einmal mehr keinen Preis oder eine Eingrenzung der Verfügbarkeit. Beides wären wohl auch die schlechten Nachrichten, denn so schick die Daten sein mögen, man wird es sich bezahlen lassen. Das vergleichbare Acer-Modell soll im Q2/2020 kommen. Zuletzt waren solche Ankündigungen aber nicht besonders zuverlässig. Acer will zudem 3.600 US-Dollar und damit wird man auch hier in Europa mit 4.000 Euro inklusive Steuern rechnen dürfen. Im ähnlichen Preisbereich wird auch der Proart unterwegs sein.
In allen Geräten kommt ein Panel von AU Optronics zum Einsatz, das im Q2/2020 in Serienfertigung gehen soll. Womit auch der Marktstart des Proart verzögert wird und vor der Panelproduktion wird auch der ROG Swift nicht erscheinen. Angesichts dessen sollte man wohl erst im zweiten Halbjahr mit einer normalen Verfügbarkeit rechnen. Die Stückzahlen werden so oder so überschaubar bleiben.

Man kann anhand des Reallife-Tests von Rtings aber schon ganz gut abschätzen wie robust die aktuellen OLED Modelle in etwa sind. Der Test wurde ja mit 2017er Geräten durchgeführt, die noch erheblich kleinere rote Subpixel hatten. Wenn man einen aktuellen OLED nur für Filme und Spiele nutzt, ist das Risiko einfach sehr sehr gering. Interessant bei dem Test ist, dass allg. die Helligkeit des Displays nicht abgenommen hat.
Zugegeben, bei Titeln mit sehr langer Spieldauer aktivieren ich gerne das dynamische Ausblenden des HUDs, sofern die Option verfügbar ist.
Bei normaler Mischnutzung sollten die aktuellen Panels aber überhaupt keine Probleme verursachen. Normalen Windowsbetrieb mit hohem Anteil an Webbrowsing oder sonstigen, eher statischen, Inhalten würde ich vermutlich einem OLED trotzdem nicht zumuten, dafür sind die Geräte aber ja sowieso viel zu groß
Für altbackene LCD Technik würde ich jedenfalls nie im Leben mehrere Tausend Euro ausgeben, egal wieviel Hz bei welcher Auflösung.
Mfg
Kiryu
LG soll am besten noch etwas kleiner machen... Die haben doch 8K Glotzen in 88" und 77" angekündigt!....und? Wo sind 4K Varianten in 44" und 38,5"?
Ich glaub Dir aber, dass du keine Probleme mit OLED hast. Die Technik ist gut für durchschnittliche Menschen.
Kleiner Tipp, lass mal über eine Box die Farbkanäle durchlaufen. Wenn du nach mehr als einem Jahr kein „Einbrennen“ (cough) gerade im Rot-Spektrum siehst, meinen Glückwunsch. Btw. 2.000 Stunden sind in Germany nach durchschnittlicher Nutzung zwei Jahre Fernsehen. Wenn du auf so ein Marketing-Geblubber herein fällst... dein Ding.
Real Life OLED Burn-In Test on 6 TVs - RTINGS.com
Man kann anhand des Reallife-Tests von Rtings aber schon ganz gut abschätzen wie robust die aktuellen OLED Modelle in etwa sind. Der Test wurde ja mit 2017er Geräten durchgeführt, die noch erheblich kleinere rote Subpixel hatten. Wenn man einen aktuellen OLED nur für Filme und Spiele nutzt, ist das Risiko einfach sehr sehr gering. Interessant bei dem Test ist, dass allg. die Helligkeit des Displays nicht abgenommen hat.
Die Panik hatte ich aber damals schon bei Plasma nicht nachvollziehen können. Ich hatte 5 Jahre einen und hatte nur ganz leichte Einbrenner von Senderlogos, die man nur bei Testbildern erahnen konnte. Sonst völlig unsichtbar bei jeglichem Content.
Auf so eine 4000€ Verarsche von Asus würde ich seit meinem C9 jedenfalls nicht mehr reinfallen.
Schöner Moni, aber die gab es bis jetzt immer auf Veranstaltung im Januar in Vegas zu sehen, nur leider waren die noch nicht mal auf der nächsten CES lieferbar... :/
Real Life OLED Burn-In Test on 6 TVs - RTINGS.com