OLED-Gaming-Monitor wird günstiger: AOC Agon Pro AG276QZD unterbietet die Konkurrenz
AOC kündigt einen 27-Zöller mit dem OLED-Panel von LG an, den Agon Pro AG276QZD. Viele technische Unterschiede zu den bereits vorhandenen Monitoren dürfte es nicht geben. Asus und LG sind bereits mit entsprechenden Gaming-OLEDs im Preisvergleich gelistet. Einen entscheidenden Unterschied soll es aber geben: nämlich im Preis.
Der AOC Agon Pro AG276QZD ist mit dem OLED-Panel von LG ausgestattet und besticht vor allem durch seine 240Hz Bildwiederholrate samt WQHD-Auflösung. Natürlich eignen sich diese OLEDs auch für Spiele mit niedrigen Reaktionszeiten, und dieses Modell ist mit 0,03 ms GtG nicht anders. Wie so ein gestochen scharfes OLED-Bewegtbild mit 240 Hz und gleichzeitig kaum Reaktionszeit aussieht, konnten wir bereits an den größeren OLEDs mit 240 Hz bestaunen, also am Corsair Xeneon Flex und dem LG Ultragear OLED 45GR95QE-B.
Der AOC-OLED ist außerdem G-Sync-kompatibel und arbeitet grundsätzlich mit Adaptive Sync, sodass eine geschmeidige Wiedergabe im Bewegtbild gewährleistet sein sollte. AOC hat außerdem wieder das Monitor-Design etwas geändert: Man geht weg vom bekannten schwarz-rotem Look und kombiniert nun das typische Schwarz mit RGB-LEDs an der Rückseite. Neu ist auch die asymmetrische Form der Standfuß-Platte.
HDR soll die 1.000er-Marke knacken
Im Datenblatt des Monitors wird lediglich HDR10 genannt. Das Panel kann aber in der Spitze bis zu 1.000 cd/m², wie uns auch seitens AOC versichert wird. Bei OLEDs ist die Maximalhelligkeit stets von der Größe des hellen Bereichs abhängig, denn vollflächig kommt das Panel (in jedem Monitor) maximal auf circa 150 cd/m².
OLED-Konkurrenz zu Asus und LG
AOC ist der dritte Hersteller, der das Panel in einem Monitor verbaut. Erster war, wie fast immer, Asus zur CES mit dem ROG Swift OLED PG27AQDM. Asus ist jedoch ebenso fast immer am teuersten: Der angekündigte Asus-OLED ist mit stolzen 1.499 Euro gelistet und noch nicht auf dem Markt. Bereits erhältlich und deutlich günstiger ist der LG UltraGear OLED 27GR95QE-B und für circa 999 Euro auf dem Markt. So viel soll auch der Agon Pro von AOC laut UVP kosten und im Juni erhältlich sein.
Dank der wachsenden Konkurrenz erwarten wir hier sinkende Preise, auch wenn OLEDs wohl im Premium-Preissegment bleiben werden, denn ein LCD-Panel mit ähnlichen Eigenschaften kostet deutlich weniger. In den Mainstream werden OLED-Panels daher noch nicht so schnell rutschen, sagte uns auch der Produktmanager von AOC zur Vorstellung des Monitors. Für dieses Jahr wurden schon weitere OLED-27er angekündigt, etwa der Acer X27u oder der Corsair Xeneon 27QHD240.

1. Ist 999,- € nicht wirklich günstig und
2. Ist er auch nicht günstiger als die Konkurrenz, wenn LG ebenfalls einen für 999,- € im Programm hat.
Hätte da nicht eine generelle Ankündigung gereicht? Ich dachte wirklich, dass ich hier einen OLED Monitor finden kann, der mal so um die 500,- € kostet und nicht einen weiteren, der an der 1.000,- € Grenze schrappt.
Keine hat sie davon abgehalten, das Ding für 899€ anzubieten, haben sie aber nicht. Also gab es auch kein Unterbieten des Preises der Konkurrenz.
So wie hier meinst du?
So wie hier meinst du?