Acer X45 und X27U: Neue OLED-Gaming-Monitore unterscheiden sich etwas von LG-Modellen
Acer hat zur CES 2023 zwei neue OLED-Monitore angekündigt, die den technischen Daten der Ultragear-Modelle von LG fast gleichen. Vollständig identisch sind die Modelle der beiden Hersteller mit gleichen Panels dennoch nicht.
Dank Acer wird es einen weiteren Hersteller mit OLED-Monitoren zur Auswahl geben: Zur CES 2023 in Las Vegas kündigt das Unternehmen einen 27-Zoll-Flachbildschirm namens Predator X27U und ein 45-Zoll großen 800R Curved Ultrawide-Modell namens Predator X45 an. Beide werden in den USA und Europa im zweiten Quartal auf den Markt kommen.
Diese OLED-Gaming-Monitore mit 1440p (WQHD) sind den Monitoren, die LG vor ein paar Wochen vorgestellt hat, sehr ähnlich. Beide haben eine 240 Hz Bildwiederholrate und eine unglaublich schnelle Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden, aber die Ähnlichkeiten sind nicht vollständig übereinstimmend. Um den Preis aus dem Weg zu räumen: Der X27U ist mit 1.099 Euro gleich teurer wie LGs ähnlich große Variante. Der X45 wird 1.799 Euro kosten - ebenfalls keine Preisänderung im Vergleich zu LG.
Quelle: Acer
Acer X45 OLED Gaming Monitor
Während die beiden Ultragear OLEDs von LG über zwei HDMI 2.1-Anschlüsse und einen DisplayPort verfügen, sodass jeder der beiden Videoeingänge die volle Bildwiederholfrequenz von 240 Hz bei 1440p auf dem PC unterstützen kann, ist es bei den OLEDs von Acer etwas komplizierter. Beide haben stattdessen zwei HDMI 2.0-Anschlüsse, die laut Acer auf die Anzeige von 144 Hz bei 1440p beschränkt sind. Es gibt einen Displayport 1.4-Eingang, der kein Hindernis darstellt, um die maximal unterstützte Auflösung und Bildwiederholfrequenz auf dem PC zu erreichen.
Die Einschränkungen sind bei Konsolen wie der PS5 und Xbox Series X nicht so offensichtlich. Über HDMI 2.0 können diese eine Auflösung von 1440p bei bis zu 120Hz in Spielen ausgeben, die einen Modus für schnelle Bildraten unterstützen. Wer ausschließlich auf Konsolen spielt, sollte das 27-Zoll-Display in Betracht ziehen, welches ein Seitenverhältnis von 16:9 hat. Konsolen können das Bild nicht strecken, um es an das 21:9-Seitenverhältnis des 45-Zoll-Modells anzupassen, sodass Sie ein Bild erhalten, das an den Seiten von großen schwarzen Balken umgeben ist.
Quelle: Acer
Acer X27U OLED Gaming Monitor
Acer behauptet, dass beide eine Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m² erreichen können, aber bei OLEDs kann man diese Angabe nicht für bare Münze nehmen. In Wirklichkeit kann es seine Spitzenhelligkeit mit einem HDR-Bild anzeigen, das nur drei Prozent der gesamten Bildschirmgröße einnimmt, während das Datenblatt von Acer behauptet, dass seine typische Helligkeitsstufe nur 150 cd/m² beträgt. Zum Vergleich: Die Ultragear-OLEDs von LG erreichen den Spitzenwert von 800 cd/m² bei einem HDR-Bild, das drei Prozent des Bildschirms einnimmt; die Helligkeit sinkt aber bei typischer Vollbildnutzung auf etwa 200 cd/m².
Die Monitore von Acer sind gegenüber LG auch in anderen Merkmalen besser, etwa durch den integrierten KVM-Switch, mit dem Sie zwei angeschlossene Desktops oder Laptops mit einer Tastatur und Maus steuern können. Die Monitore können auch als USB-Hub fungieren, um Zubehör anzuschließen und Notebooks aufzuladen. Er verfügt über einen USB-C-Anschluss mit bis zu 90 W Ladeleistung sowie zwei USB-A 3.2-Anschlüsse und einen Kopfhöreranschluss. Sowohl das 27-Zoll- als auch das 45-Zoll-Modell unterstützen die VESA-Wandmontage.
Quelle: Acer

der Kleine sieht allerdings ganz nice aus.. allerdings ASUS.. mähh