Mini-PC von Microsoft: Was steckt im Surface RTX Spark?

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Mini-PC von Microsoft: Was steckt im Surface RTX Spark?
Quelle: Microsoft

Microsoft hat mit der Surface RTX Spark Dev Box einen auffällig gestalteten Mini-PC für KI-Entwickler auf Basis von Nvidias neuem "Superchip" vorgestellt.

Nvidia hat im Rahmen der Computex 2026 kürzlich den "RTX Spark Superchip" vorgestellt und möchte damit "eine neue Ära des PCs" für Notebooks und Desktops, auch unter Windows, einläuten. Im Rahmen dessen wurde auch schon ein Surface Laptop Ultra von Microsoft als eines der ersten Geräte auf Basis des ARM-Prozessors mit integrierter Blackwell-GPU präsentiert und auf der hauseigenen Build-Entwicklerkonferenz hat Microsoft jetzt auch einen Mini-PC mit dem Chip vorgestellt.

Die sogenannte Surface RTX Spark Dev Box soll mit einer für Entwickler optimierten Windows-11-Pro-Umgebung ausgeliefert werden, die für die KI-Entwicklung vorkonfiguriert ist. Viele technische Details spart Microsoft in seiner bisherigen Ankündigung noch aus, jedoch ist von einer "GPU-orientierten Leistung" dank der RTX-GPU und mit bis zu einem PetaFLOP an KI-Rechenleistung nebst 128 GiB einheitlichem Speicher die Rede. So sollen sich KI-Modelle trainieren und optimieren lassen, indem lokale KI-Agenten mit der Full-Stack-KI-Plattform von Nvidia arbeiten.

Mini-PC von Microsoft: Anschlüsse der Surface RTX Spark Dev Box Quelle: Microsoft Mini-PC von Microsoft: Anschlüsse der Surface RTX Spark Dev Box In Anspielung auf die Rechenleistung von 1.000 TeraFLOPS verfügt der kleine Rechner über 1.000 Lüftungsschlitze, die in das Gitterchassis des 3D-gedruckten und monolithischen Gehäuses mit eloxiertem Aluminium integriert sind. Ausgelegt auf 100 Watt dient das Aluminiumgehäuse gleichzeitig als Kühlsystem. Die Anschlüsse umfassen unter anderem zwei USB-C-Anschlüsse, USB-A, HDMI, Ethernet und eine Kopfhörerbuchse.

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Für Entwickler sind Softwareumgebungen wie beispielsweise VS Code, WSL und Powershell 7 bereits vorinstalliert und als "Secured-Core-PC" arbeitet die Surface RTX Spark Dev Box mit Bitlocker, Microsoft Defender, Entra ID und Intune zusammen, um sensible Workloads zu schützen. Microsoft verspricht, dass sich mit dem Mini-PC durch lokale Ausführung von Inferenz und Experimenten die API-Kosten pro Token und Cloud-Rechengebühren senken sowie gleichzeitig schnellere Iterationen ermöglichen lassen. Der Release wird im Herbst erwartet, der Preis ist noch unbekannt.

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Quelle: Microsoft

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