Flight Simulator: Wie läuft der Hardware-Killer auf aktuellen Prozessoren und Grafikkarten? [Update: RX 7900 XT und RTX 4080]

Der ursprünglich im August 2020 erschienene Microsoft Flight Simulator erhält weiterhin Updates, neue Inhalte und technische Verbesserungen, das virtuelle Abbild unseres Planeten wird durch händisch erstellte Inhalte, neue Modelle und frische Photogrammetrie-Assets zunehmend detaillierter. Welche Hardware der virtuellen Pracht gewachsen ist, klärt PCGH im erneuten Techniktest mit Benchmarks.

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Flight Simulator: Wie läuft der Hardware-Killer auf aktuellen Prozessoren und Grafikkarten?
Quelle: PC Games Hardware

Update vom 7. Februar: Im Zuge weiterer Benchmarks haben wir auch die Radeon RX 7900 XT und Geforce RTX 4080 durch die prächtigen Lüfte des Microsoft Flight Simulator gescheucht. Sie finden die Ergebnisse beider Grafikkarten auf der entsprechenden Artikelseite mit Grafikkarten-Benchmarks.

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Seit mehr als 40 Jahren lässt der Microsoft Flight Simulator Hobbypiloten gen Himmel streben und virtuelle Fliegerasse wie auf Wolken schweben. Auch zweieinhalb Jahre nach dem Release des aktuellen Teils erhält der Flight Sim 2020 beständig frische Updates, neue Inhalte und technische Verbesserungen. Neue Photogrammetrie-Assets verfeinern die Darstellung der virtuellen Welt, Wetter- und Witterungsumstände wurden ausgebaut und erweitert, neue Aktivitäten, Erkundungsflüge, Landungsherausforderungen und Sehenswürdigkeiten ergänzt. Interessenten finden obendrein eine Vielzahl interessanter Maschinen von Drittherstellern, die Modding-Community liefert ebenfalls frische Inhalte. Seit dem Release wurde darüber hinaus an der Performance und der Distanzdarstellung geschraubt, DirectX 12 - aktuell noch immer im Beta-Zustand - integriert und die sehr CPU-lastigen Instrumente in der Cockpit-Ansicht optimiert. Es wurden Raymarching-Reflexionen für die gespiegelte Wolkendarstellung auf glänzendem Nass ergänzt, Nvidias DLSS samt Frame Generation werden nun unterstützt, optional kann per Auflösungsskalierung Supersampling zugeschaltet werden. Das vor geraumer Zeit angekündigte Raytracing fehlt indes noch, generell sieht der Flight Sim aber auch mit reiner Rastergrafik ausgesprochen ansehnlich aus.

MS Flight Simulator: Grafik, Technik, Auffälligkeiten

Der vom französischen Studio Asobo (unter anderem bekannt durch A Plague Tale) entwickelte Flight Sim 2020 enthält ein virtuelles Abbild der gesamten Erde - Sie können also jeden Punkt auf der Erdkugel besuchen. Dazu nutzt der Flight Sim eine Kombination aus topografischen Satelliten-Daten und -Fotos, die auf Microsofts Suchmaschine Bing basieren, photogrammetrischen Luft- und Drohnen-Aufnahmen sowie prozedural via Blackshark.ai KI-generierten Inhalten. Der Flight Sim bietet des Weiteren (optional) Echtzeit-Wetter und Verkehrsdaten, um das Erkunden des virtuellen Luftraums besonders akkurat und zeitlich detailliert zu betonen. Obendrein gibt es eine zunehmende Anzahl - teils kostenpflichtiger - Inhalte, die per Hand erstellt wurden. Zu Letzteren zählen etwa Flughäfen, bekannte Landschaftsmerkmale und natürliche, ingenieurstechnische oder historische Sehenswürdigkeiten. Viele dieser Inhalte wurden im Rahmen der großen World-Updates ergänzt, obendrein wurden viele zusätzliche Details verbessert. So wird etwa dynamischer Schnee unterstützt, der sich nun während des Fliegens über der Landschaft ausbreiten kann (aktuell allerdings optisch stellenweise noch etwas ausbaufähig wirkt).

Microsoft Flight Simulator - Der Schnee ist mittlerweile dynamisch. Bei passender Jahreszeit und (optionaler Echtzeit-) Witterung breitet sich das lauschige Weiß über der Landschaft aus. Das ist durchaus beeindruckend, allerdings ist das Ergebnis nicht immer vollständig optisch kohärent. Hier sehen Sie das verschneite Dörfchen Veitsbronn in der Nähe der Redaktionshallen bei Fürth. Quelle: PC Games Hardware Microsoft Flight Simulator - Der Schnee ist mittlerweile dynamisch. Bei passender Jahreszeit und (optionaler Echtzeit-) Witterung breitet sich das lauschige Weiß über der Landschaft aus. Das ist durchaus beeindruckend, allerdings ist das Ergebnis nicht immer vollständig optisch kohärent. Hier sehen Sie das verschneite Dörfchen Veitsbronn in der Nähe der Redaktionshallen bei Fürth.

In vielen Fällen ist der Flight Sim sehr hübsch anzusehen, - und auch wenn der Begriff bei der Computergrafik zumeist stark inflationär (im Sinne von "aufgeblasen") und beinahe schon traditionell etwas übereifrig Verwendung findet - teilweise ist die Grafik beinahe fotorealistisch. Beinahe, zumindest bei sehr hoher Auflösung, passender Beleuchtung und stimmigen Witterungsumständen, bei optimal platzierter Kamera sowie mit etwas zusammengekniffenen Augen. Allerdings ist der optische Eindruck stark von der Güte des (händisch oder prozedural erstellten) Contents und der Genauigkeit der zugrundeliegenden Satelliten- und Fotoaufnahmen abhängig, auf deren Basis der Flight Sim die Topografie der Landschaft sowie deren Texturen generiert.

Landschaftsdarstellung, aus Satelliten-Daten generiert Microsoft Flight Simulator - Hier ein Positiv-Beispiel für eine sehr überzeugende, maschinell generierte Landschaft. Dank hochqualitativer Satellitenbildaufnahmen und trefflicher KI-Generation der Gebäude sieht dieses bereits vor 30 Jahren touristisch schon attraktive Geothermie-Kraftwerk in Island sehr überzeugend aus - auch wenn die KI unter Berücksichtigung der Lokalität viel zu viele Bäume aus dem Boden stampft. Es handelt sich um die berühmte Blaue Lagune nahe Reykjavík. So optisch überzeugend ist der Flight Sim leider bei Weitem nicht immer. Quelle: PC Games Hardware Microsoft Flight Simulator - Haben wir die Spuren außerirdischer Intelligenz mitten in der Sahara entdeckt? Wahrscheinlich handelt es sich um eine andere Form von KI respektive eine interessante Interpretierung durch die genutzte KI. Eventuell handelt es sich bei den geometrischen Quelle: PC Games Hardware

Nicht immer ist das Ergebnis überzeugend. Insbesondere dort, wo die Daten offenkundig grob und/oder lückenhaft ausfallen, etwa in einigen sehr abgelegenen und unzugänglichen Gebieten, insbesondere im hohen Norden, mitten im Amazonas-Dschungel oder etwa über der Antarktis, wirkt die Landschaft oft weniger überzeugend, die Landschaftstexturen (bzw. Satellitendaten) dort sind sichtbar niedriger aufgelöst, dazu gibt es oft auffallende Fehldarstellungen, etwa säulen- oder stufenförmige Gebilde mitten im Wasser, polygonale, abstrakte Strukturen, auffallend dreieckige Berge, die offenbar durch fehlerhafte Höheninformationen entstanden oder von seltsamen KI-Interpretationen erzeugt wurden. Weitere Kuriositäten, welche die prozedural mit KI-Unterstützung erstellten Inhalte betreffen, sind einige Gebäude, Übergänge zwischen bestimmten Landschaftstexturen sowie viele Ufer von Gewässern - und in besonderem Maße: Brücken und andere feinstrukturierte, von der Von-Oben-Perspektive eines Satelliten oder einer Drohne schwerlich voll identifizierbare Bauwerke.

Der Flight Sim und die Brücken Microsoft Flight Simulator - Brücken stellen eine Herausforderung für den Flight Sim dar. Problematisch sind außerdem Schattenwürfe (teils auch die von Wolken), die während der Satellit- oder Fotoaufnahmen von der echten Sonne auf die Landschaft geworfen wurden. Hier sehen Sie einen doppelten Fail: Der Schatten der Brücke (und jener der Strommasten) ist in den Landschaftsaufnahmen enthalten, die Brücke ist zudem zweigeteilt respektive mehrstöckig und verschwindet im Nichts. Der virtuelle Verkehr fährt indes unter der eigentlichen Brücke. Dies kann sehr immersionsstörend sein. Im Bild: Die (Ahr-)Talbrücke der A61 bei Bengen.  Quelle: PC Games Hardware Microsoft Flight Simulator - KI-Brücken-Fail beim East River im Osten von Manhattan. Die Eisenbahnbrücke im Hintergrund ist die Hell Gate Bridge, die lange Z-förmige ist die Robert F. Kennedy Bridge. Bei der laut Flight Sim erstaunlich bewaldeten im Vordergrund handelt es sich um die Ward's Island Bridge.  Quelle: PC Games Hardware Microsoft Flight Simulator - Der Flight Sim und die Brücken. Während die Brücken über den East River weiter im Norden von der KI erstellt wurden, sind die bekannteren Übergänge weiter südlich händisch erzeugt. Hier die Williamsburg Bridge und die im Hintergrund zu sehende, weltbekannte Brooklyn Bridge. Der virtuelle Verkehr fährt trotz manueller Kunstfertigkeit dennoch die Träger hoch, nicht die eigentliche Fahrbahn entlang. Quelle: PC Games Hardware Microsoft Flight Simulator - Handerstellter Content: London, Tower-Bridge und Umgebung Quelle: PC Games Hardware

Letztere können aus dem Gesamtbild hervorstechen, insbesondere wenn umliegende Bauten auf Photogrammetrie setzen, sehr detailliert ausfallen oder gar handgefertigt wurden. Beispielhaft etwa das Washington Monument, welches von der KI als schmales Hochhaus interpretiert wird - während die umliegende Stadt auf Photogrammetrie setzt und sowohl das Abraham Lincoln Memorial und das Weiße Haus handgefertigte Modelle sind. Dass ausgerechnet das ziemlich ikonische Washington Memorial dazwischen ein offensichtlicher "KI-Fail" ist, stört das Gesamtbild des virtuellen US-Regierungssitzes nicht unbeträchtlich. Arge Schwierigkeiten hat die KI auch mit der Interpretation von Brücken und dem Verkehr, den die künstliche Intelligenz nicht selten sehr innovative Wege einschlagen lässt.

Microsoft Flight Simulator - Washington D.C. ist eine der Photogrammetrie-Städte. Kurios: Das Abraham-Lincoln-Memorial (links oben) und das Weiße Haus (rechts mittig) sind detaillierte, händisch erstellte Inhalte, das berühmte Washington Memorial (unten mittig) wird dagegen von der KI als schmales Hochhaus interpretiert - der Schatten zeigt indes die korrekte Form an, samt pyramidenförmiger Spitze. Doch dieser wird auch als 'echter' Schatten von der tatsächlichen Sonne auf die Fototexturen projiziert, nicht vom Flight Sim via Rendergrafik gezeichnet. Für die simulierte Lichtsituation der Szene fällt der Schatten daher außerdem in die falsche Richtung. Vergleichen Sie die Schatten der Gebäude Quelle: PC Games Hardware Microsoft Flight Simulator - Washington D.C. ist eine der Photogrammetrie-Städte. Kurios: Das Abraham-Lincoln-Memorial (links oben) und das Weiße Haus (rechts mittig) sind detaillierte, händisch erstellte Inhalte, das berühmte Washington Memorial (unten mittig) wird dagegen von der KI als schmales Hochhaus interpretiert - der Schatten zeigt indes die korrekte Form an, samt pyramidenförmiger Spitze. Doch dieser wird auch als "echter" Schatten von der tatsächlichen Sonne auf die Fototexturen projiziert, nicht vom Flight Sim via Rendergrafik gezeichnet. Für die simulierte Lichtsituation der Szene fällt der Schatten daher außerdem in die falsche Richtung. Vergleichen Sie die Schatten der Gebäude

Während der Flight Sim zwar immer hübscher und die Präsentation durch Updates, neue Inhalte sowie frische und erweiterte Effekte, darunter etwa die Raymarching-Spiegelungen der Wolken auf großen Wasseroberflächen, stetig weiter verbessert wird, ist die optische Qualität noch immer stark abhängig vom lokalen Content respektive der Genauigkeit der genutzten telemetrischen Daten sowie Satelliten- und Fotoaufnahmen. Sind Letztere von geringerer Qualität, so ist auch die grafische Präsentation des Flight Sims deutlich schlechter, es mehren sich sichtbare Fehldarstellungen und offenkundig nicht korrekte KI-Interpretationen.

Von diesen Fehldarstellungen bleiben Sie nie ganz verschont, spätestens bei etwas längeren Flügen über bebautes Gebiet sind häufiger kleinere Aussetzer zu erkennen - etwa stangen- oder zylinderförmige Gebilde bei Türmen oder Statuen, auch Gebäude mit Kuppeln werden von der KI oft missinterpretiert, so sie denn nicht handerstellt wurden, das halbkugelförmige Dach etwa von Moscheen oder Palästen als Zylinder oder Vieleck dargestellt. Am Ende unserer Bildergalerie finden Sie einige weitere Beispiele mit handerstelltem und sowohl ge- als auch eher misslungenem, KI-generiertem Content (siehe Bildbeschreibung).

Bildergalerie

Die Qualität der Landschaft und der darauf platzierten Gebäude hat auch sehr gewichtige Auswirkungen auf die Performance. Eine Vielzahl detaillierter Häuser, zusätzlich hochauflösender Satellitendaten und damit hoher Textur- und Landschaftsdetails in Kombination mit Photogrammetrie-Assets lässt den Leistungsanspruch an CPU und GPU explodieren. Obendrein steigt der Speicherbedarf in diesen Gebieten massiv an, zu den schlimmsten Performance-Fressern, die wir bislang erörtert haben, zählt New York City, respektive das hochdetaillierte Manhattan. Ein Gegenbeispiel wäre die erstaunlich hübsche, aber wenig anspruchsvolle, weil naturgemäß recht öde Sahara. Die Auswahl der Flugumgebung respektive der zu nutzenden Benchmark-Szene macht daher einen potenziell gewaltigen Unterschied. Kommen wir auf der nächsten Seite zur Performance.

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  1. Seite 1 Flight Simulator: Technik & Historie
  2. Seite 2 Flight Simulator: Grafikkarten-Benchmarks
  3. Seite 3 Flight Simulator: Prozessor-Benchmarks & Fazit
    • Kommentare (96)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cloudconnected PC-Selbstbauer(in)
        Ma abgesehen davon wenn man jede Menge Mods und zusatzkram installiert hat.
        Und gestorben ist der nicht.
        Und mein Vater wird sich natürlich auch den FS2024 holen.
      • Von cloudconnected PC-Selbstbauer(in)
        Ma abgesehen davon wenn man jede Menge Mods und zusatzkram installiert hat.
        Und gestorben ist der nicht.
        Und mein Vater wird sich natürlich auch den FS2024 holen.
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Nutze das über Steam. Aber das Spiel hat ja einen eigenen Launcher und man muss sich mit dem MS-Konto anmelden. Dann lädt er Updates, und lädt, und lädt...
        Das Problem mit der Downloadgeschwindigkeit der letzten Wochen hat
        sich in den letzten Tagen erledigt, habe auch nur DSL100,
        jetzt läuft es wieder mit 90% anstatt mit 3%.
        Asobo hatte / hat da ein massives Serverproblem!!!
        Das letzte Update war Grausam.
        Könntet Ihr da mal bei Asobo anfragen/anklopfen was
        da genau los ist?
        Etwa Hacker?
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Axel12
        Schon mal ne Installation über die X Box App probiert?
        Nutze das über Steam. Aber das Spiel hat ja einen eigenen Launcher und man muss sich mit dem MS-Konto anmelden. Dann lädt er Updates, und lädt, und lädt...
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Weil ich nach Neuinstallation nunmehr fünf Stunden (!) Updates für diesen verdammten Simulator installieren muss, nur, damit ich überhaupt ins Hauptmenü komme. Das vernichtet einen ganzen Arbeitstag, wo man mit dem System ansonsten nichts machen kann. Es nervt auch, jedes Mal Updates laden zu müssen, wenn wieder neue Benchmarks anstehen. Wer braucht denn so viele Updates bei diesem Simulator, was gibt es da um Himmels willen alles zu patchen? Wenn neuer Content ja wenigstens optional wäre, aber der Updater updated, und ich kann nichts dagegen tun. Es ist einfach nur unnötig verbrannte Zeit, deshalb stört mich das so. Zeit ist das, was ein PCGH-Redakteur am wenigsten hat.
        Schon mal ne Installation über die X Box App probiert?
        Im Übrigen kann ich nur diese gute Forum empfehlen:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Axel12
        Warum?
        Weil ich nach Neuinstallation nunmehr fünf Stunden (!) Updates für diesen verdammten Simulator installieren muss, nur, damit ich überhaupt ins Hauptmenü komme. Das vernichtet einen ganzen Arbeitstag, wo man mit dem System ansonsten nichts machen kann. Es nervt auch, jedes Mal Updates laden zu müssen, wenn wieder neue Benchmarks anstehen. Wer braucht denn so viele Updates bei diesem Simulator, was gibt es da um Himmels willen alles zu patchen? Wenn neuer Content ja wenigstens optional wäre, aber der Updater updated, und ich kann nichts dagegen tun. Es ist einfach nur unnötig verbrannte Zeit, deshalb stört mich das so. Zeit ist das, was ein PCGH-Redakteur am wenigsten hat.
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