Ryzen 3000 mit mehr Boost? der8auer veröffentlicht Wiederholungstest mit neuem AGESA-Update
Roman "der8auer" Hartung hatte einen Wiederholungstest zum Takt der neuen Ryzen-3000-Prozessoren von AMD bereits im Vorfeld angekündigt. Nun präsentiert der Overclocker seine Resultate mit AGESA 1.0.0.3 und dem Ryzen 9 3900X. Für den beworbenen Boost-Takt reicht es abermals nicht.
Zum Launch der Ryzen-3000-Prozessoren hat Roman "der8auer" Hartung das Taktpotenzial der neuen CPUs genauer unter die Lupe genommen und auch die Frage danach beantwortet, ob sich ein Anstrich mit Flüssigmetall lohnt. Während seiner Messungen stellte Hartung jedoch fest, dass die neuen AMD-Prozessoren unterm Strich nicht die angegebenen Boost-Taktraten erzielten. Nun gab es den schon vorab versprochenen Wiederholungstest mit frischem AGESA-Update.
Vorab merkt Hartung an, dass er im ursprünglichen Test AGESA in Version 1.0.0.2 verwendete. Die vor der Veröffentlichung des Videos bereitgestellte Version 1.0.0.3 konnte er aus Zeitgründen nicht nutzen. Außerdem waren keine Chipsatz-Treiber installiert. Das sei im Normalfall eigentlich unproblematisch, AMD verwies jedoch im Nachgang auf die Notwendigkeit. Deshalb gibt es auch zusätzliche Messungen mit und ohne Chipsatz-Treiber. Bei der verwendeten Hardware handelt es sich derweil vollständig um Retail-Ware. Getestet wurde der Ryzen 9 3900X.
Im Endergebnis verbessert sich der maximale Takt mit AGESA 1.0.0.3 nur bedingt. Erneut kann Hartung in keiner seiner Messungen den für den Ryzen 9 3900X beworbenen maximalen Boost-Takt von 4,6 GHz messen.
Im synthetischen Time Spy Extreme-Benchmark verzeichnet Hartung mit AGESA 1.0.0.3 sogar eine leichte Verschlechterung. Mit der vorangegangenen Version gibt es Ausschläge bis auf 4.575 MHz. Die Aktualisierung beschert hingegen in der Spitze 4.550 MHz. Keine Veränderungen sind derweil im realitätsnahen Spiele-Benchmark mit Playerunknown's Battleground, wo der Takt in beiden Fällen nicht über die 4,2 GHz hinausgeht, sowie auch in Adobe Premiere zu verzeichnen. Im letztgenannten Szenario wurde ein 4K-Video von etwa 12 Minuten Länge gerendert. Dabei bewegt sich der Takt des Ryzen 9 3900X im Bereich zwischen 4,2 und 4,4 GHz.
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Einzig beim Cinebench R15 gibt es einen deutlichen Sprung. Mit AGESA 1.0.0.2 waren im Single-Core-Benchmark durchschnittlich 4,3 GHz das höchste der Gefühle. Mit AGESA 1.0.0.3 wird hingegen eine Steigerung auf im Schnitt 4,4 bis 4,5 GHz verzeichnet.
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Ich denke auch das sich der Roman Hartung keinen gefallen mit der Aktion getan hat. Wir alle wissen das er es drauf hat aber sein Test zu Ryzen 3000 ist alles andere als gut für ihm ausgegangen. Es gibt genügend berichte auch von Usern wo der Maximale Takt erreicht wird also sollte man schlussfolgern können das es am Bios liegen könnte.
So sehe ich das auch.
Ich meine, er erwähnt zum einen das seine Kollegen den Max Boost erreicht haben aber Roman selbst bleibt Stur beim gleichen Board und schiebt es auf AMD bei einer Abweichung von etwa 2%.
Gerade er sollte wissen das neue Prozessoren mit neuer Architektur (Zen2 hat nicht viel mit Zen zu tun) anfangs immer Probleme macht und die Boardhersteller ein UEFI/BIOS Update nach dem anderen auf die Menschheit los lassen. DAS hätte er erwähnen MÜSSEN und was macht er stattdessen? Er macht ein neues Video und zitiert unter anderem einen Youtube Kommentar von IceBox (wenn ich mich recht entsinne) der genau dieses verhalten anprangert und geht absolut nicht auf die berechtigte Kritik ein. Roman ist seit dem für mich unten durch auch wenn es durchaus Videos von ihm gibt die echt gut sind. Und Igor von Igor Labs/Toms Hardware sagte selbst das er noch kein Zen2 test macht, weil eben die UEFIs noch verbugt sind und ein testen nicht viel bringt.
Beim Nachtest hätte Roman mal zeigen können was er kann. Einfach etwas mehr Zeit nehmen und verschiedene Boards und Bios Versionen probieren. Mit den Möglichkeiten und dem Können was er hat wäre mehr möglich gewesen. So bleibt der Grund des nicht erreichten Takts im Dunkeln und Roman sieht unglücklich aus. Für alle Parteien ist das unbefriedigend
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Die 95 Watt werden mit Werkseinstellung zunächst überschritten, aber nach einer gewissen Zeit macht das Board dicht und es läuft dann nur noch mit 95 Watt.
Kannst im Video anfangs gut sehen...
Von den 95W TDP ist er weit entfernt...
mfg
Ansonsten wenn die Leistungsaufnahme nicht limitiert wird erreicht mein 9900K auch an die 170-180 Watt.
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Na wenn du das sagst. Ist übrigens Prime95 mit AVX
So siehts dann nach ein paar Sekunden mit Prime aus:
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Die Stromschleuder ist echt nicht kühlbar und verbraucht 200W+!!!! LOL.
Edit: Achja das sind BIOS Defaults. Ich habe dort nichts umgestellt. Bzw. stimmt das nicht ganz, aber nichts, was 100W oder 50°C Differenz ausmachen würde. Er ist minimal undervoltet (-0.002).