X570 für Ryzen 3000: MSI-CEO erwartet teurere Mainboards
Laut dem MSI-Chef Charles Chiang will AMD künftig nicht mehr nur eine günstige Alternative darstellen. Preislich wolle sich das Unternehmen mitunter auch gleichwertig aufstellen. Ein erster Versuch werde mit den kommenden X570-Mainboards unternommen. Die fallen zum Teil sehr teuer aus.
AMD versuchte in der Vergangenheit vor allem mit günstigen Preisen gegenüber der Konkurrenz zu punkten. Künftig wolle sich das Unternehmen laut dem MSI-CEO Charles Chiang jedoch auch in höhere Preisgefilde vorwagen. Ein erster Testlauf sollen die kommenden X570-Mainboards darstellen, für die mitunter sehr tief in die Tasche gegriffen werden muss. Hersteller Asrock präsentierte beispielsweise das limitierte X570 Aqua für satte 1.000 Euro, während MSI bis zu 777 Euro für eine Hauptplatine mit X570-PCH verlangt.
Chiang werde nach eigenen Aussagen oftmals danach gefragt, was er heutzutage von AMD halte, wie ihn tomshardware.com zitiert. "Ich sage, dass AMD ein komplett anderes Unternehmen als noch vor zwei, drei, fünf Jahren ist. Sie haben tolle Technologien und sie sind da, um höhere Spezifikationen zu einem angemessenen Preis herauszubringen", heißt es vom MSI-Chef. Doch ein Unternehmen, das nur günstige Produkte auf den Markt bringen wolle, sei AMD in seinen Augen nicht mehr.
Das liege daran, dass AMD an ihn herangetreten sei und vorschlug, sich beim aktuellen Marketing mehr in Richtung High-End zu orientieren. Höhere Preise und höhere Spezifikationen seien laut Chiang das Ziel. Man wolle zunächst beobachten, wie der Markt reagiert. Preislich seien die X570-Hauptplatinen vergleichbar mit Intels Z390-Mainboards, lägen jedoch teilweise auch deutlich darüber.
"Ich kann sagen, dass wenn man ein X570 mit unserem Z390 vergleicht, wenn die Spezifikationen und alles andere gleich ist, dass ich nicht denke, dass wir AMD günstiger anbieten werden. Ich denke, dass das nicht realistisch ist, weil die Kosten des Mainboards höher sein werden und eventuell sind auch die Kosten für den Chipset höher", so Chiang weiter.
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Der PCH ist laut dem MSI-Chef nur einer von mehreren Preistreibern. Auch PCI-E 4.0 trage dazu bei, dass tiefer in die Tasche gegriffen werden muss. Der Standard brauche unter anderem mehr Strom und verkompliziere das Design, was maßgeblich zur Preisgestaltung beitrage. "Aus technologischer Sicht werden die Kosten deswegen höher sein. Und hinsichtlich der Markstrategie strebt AMD eine höhere Segmentierung an. Das ist die Situation. Es ist zu erwarten, dass bei der Mainboard-Bepreisung eine große Lücke zwischen X470 und X570 vorhanden sein wird."
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Die ganzen Statistiken von Steam & Co sind ja schief, weil dort halt nur ein kleiner Teil der Nutzer abgebildet wird, nämlich Leute die am PC spielen. Und die benötigen natürlich mehr Rechenpower als die restliche Mehrheit, weswegen die natürlich auch öfter wechseln.
Aber ansonsten? Jemand der nicht spielt und auch sonst keine hardwarehungrigen Anwendnungen nutzt wird halt in der heutigen Zeit auch mit einer 6 Jahre alten CPU mehr als glücklich.
EIn eingepresster Kupferkern in einem Alublock dürfte da in vielen Fällen auch schon ausreichen.
Gigabyte hats doch auch geschafft beim Aorus Extreme eine Heatpipe zum Spannungswandlerkühler zu verlegen.
Die geben sogar an das die Heatpipe direkt auf dem Chipset aufliegt.
2. wenn man sich mal anschaut mit welchen rein passiven kühlern bei grafikkarten gearbeitet wird bzw wurde, wo die kühler nicht hoch sind und man mal schaut wieviel leistung da weggekühlt wird, im vergleich zu popeligen 11w bei dem chipset hier, ist es einfach nur lächelich sich und anderen erklären zu wollen, das man das nicht passiv machen kann.
3. sollte es kein problem sein eine kleine weichkupfer-fläche mit etwas lot zu versehen und diese direkt auf den chip zu setzen. sprich heatspread. daran kann man dann einen anständigen kühler dran machen. wobei es nicht sicher ist das man diesen aufwand für einen mickrigen 11w verbrauchenden chip überhaupt treiben muss....
obiges geht nicht gegen dich persönlich @Arkintosz oder die anderen die sich hier geäussert haben, sondern es geht um den grundsatz und darum das man sich allzuleicht von den aussagen der herstellern einlullen oder aufs glatteis führen lässt, die machen es sich nämlich nur allzugerne wider jeder vernunft allzu einfach, siehe zb 970 speicher anbindung, sterbende 2080ti's, ausfallende boards wegen dummem design, brenenden handys, oder immer wieder gern gesehen fest verbaute akkus in verklebten geräten, usw, usw......
bin schon gespannt ob man wenn die dinger raus sind, bei einem der sicher zahlreichen tests auch mal einen blick auf den chipsatz werfen kann, ohne kühler drauf. dann wird man ja sehen was da wirklich sache ist und ob da nur 'billig rungepfuscht' wird oder es wirklich notwendig ist, mit einem mini-lüfter einen lufthauch zu erzeugen damit der 11w-mini-chip kühl genug gehalten werden kann.
Wir werden es bald genug wissen.
ASRock ist der einzige Hersteller, der sich gegenüber ComputerBase bezüglich der Lüfter geäußert hat, die auf fast allen X570-Mainboards verbaut werden – die einzige bekannte Ausnahme stellt Gigabyte mit dem X570 Aorus Xtreme.
Laut ASRock wird der Plattform-Controller-Hub (PCH) X570 in allen Betriebszuständen sehr warm, auch im Leerlauf. Darum werden die Lüfter bei allen ASrock-Platinen auch durchweg rotieren.
Die Lüfter sind zwar temperaturgesteuert, was das für Drehzahl und Lautstärke bedeutet, konnte der Hersteller aber noch nicht verraten.
Bei dem Preis erwarte ich mir aber nicht unbedingt das beim Kühler geknausert wird.
Richtig traurig find ich das Asus Crosshair 8 Formula, da werden die Spannungswandler mit Wasser gekühlt, für eine Heatpipe zum Chipset hats aber nicht mehr gereicht.
Die Heatpipe war wohl letzteres. Ich steh dem Lüfter auch echt ablehnend gegenüber, habe aber die Hoffnung, dass dieser einfach nicht anspringt wenn man "normalen" Betrieb wie zocken oder Spieleinstallationen durchführt.
Wir werden es bald genug wissen.