Trotz Comet Lake‑S: AMD bei CPU-Verkäufen dank Ryzen 3000 unangefochten in Führung
Reddit-Users u/ingebor hat erneut die CPU-Verkaufszahlen des deutschen Online-Händlers Mindfactory ausgewertet. AMD ließ seit dem Launch von Intels Comet Lake-S demnach zwar etwas Federn, steht aber immer noch unangefochten an der Spitze. Lediglich bei 13 Prozent der beim Händler im Juni verkauften Prozessoren handelte es sich um Intel-Modelle.
Ryzen 3000 verkauft sich anscheinend immer noch wie geschnittenes Brot. Denn: Trotz Intels Comet Lake-S stammten im Juni nur 13 Prozent der beim deutschen Online-Händler Mindfactory verkauften CPUs aus dem Hause Intel. Der Rest, ganze 87 Prozent, geht auf die Kappe AMDs. Die Zahlen stammen von Reddit-Users u/ingebor, der einmal mehr die Verkaufszahlen Mindfactorys ausgewertet und in Tabellenform gebracht hat.
Auch wenn 87 Prozent rekordverdächtig klingen, sind sie es nicht mal. Im April konnte AMD beim Händler einen Marktanteil von 91 Prozent verbuchen und damit alle zuvor gemeldeten Zahlen hinter sich lassen. Im Mai waren es dann "nur" noch 89 und nun die erwähnten 87 Prozent. Ob sich das Ranking nun weiter zugunsten Intels verschiebt, bleibt abzuwarten. Laut unserem Preisvergleich ist ausgerechnet das Comet-Lake-S-Flaggschiff, der Core i9-10900K, überhaupt nicht lieferbar. Darum findet der Chip wohl auch im Ranking von u/ingebor keine besondere Erwähnung.
Ryzen 5 3600 beliebter als alles von Intel zusammen
Generell ist festzuhalten, dass lediglich 26 Prozent aller im Juni bei Mindfactory veräußerten Intel-Prozessoren aus der Comet Lake-Linie stammen. Coffee-Lake-Refresh-CPUs stellten mit 62 Prozent den Löwenanteil. Für die ursprünglichen Coffee-Lake-Prozessoren interessierten sich noch elf Prozent aller Käufer einer Intel-CPU. Mit 540 Exemplaren war der Core i7-9700K Intels meistverkaufter Chip, was aber lediglich für den neunten Platz reicht. Der Nachfolger in Gestalt des Core i7-10700K, Intels zweitbeliebteste CPU im Juni, wechselte 440 Mal den Besitzer.
Zum Vergleich: Auf Platz 1 der beliebtesten CPUs steht unangefochten AMDs Ryzen 5 3600 mit 8.430 verkauften Einheiten - womit sich der Sechskerner besser als alle Intel-CPUs zusammen schlägt. Dahinter folgen der Ryzen 7 3700X mit 4.250 Exemplaren und der Ryzen 9 3900X mit 2.020. Anhand der Daten von u/ingebor wird ebenfalls deutlich, dass alleine AMDs Matisse im Juni einen Marktanteil von 72 Prozent hatte, Comet Lake-S aber nur magere drei Prozent. Der Coffee-Lake-Refresh stand mit acht Prozent fast dreimal so gut da.
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Etwas besser sehen die Zahlen für Intel in puncto Umsatz aus. Aber auch da zeigt sich, dass AMD schon lange nicht mehr allein durch Sparbrötchen punkten kann. Nach Umsatz gehen 17 Prozent auf das Konto Intels und 83 Prozent auf das AMDs. Diese und viele weitere Daten finden Sie in den Tabellen von u/ingebor.
Quelle:imgur
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In den letzten Monaten habe ich nach und nach alle Teile für eine custom Wasserkühlung samt Überwachung besorgt. Wenn ich mir die investierte Summe so anschaue, könnte ich meinen Kopf täglich gegen die Tür hauen. Mit Kompromissen wäre das Thema längstens günstiger und einfacher per AIO erledigt gewesen, andererseits ist es nicht das gleiche.
Deshalb, nicht jede Lösung nach Verstand ist auch befriedigend.
Und genau dort ist halt Intel eher Mau vertreten, wenn man den Preis für Board + CPU kumuliert... Wenn meine These zutrifft, kauft man nur mit Verstand, wenn man diesen Aspekt auch berücksichtigt. Wenn jemand einen 10900k nur fürs Gaming auf einem 100Hz WQHD Schirm kombiniert mit einer 3070 kauft, passt es einfach nicht, da die Leistung am Ende brach liegt. Das Geld hätte er/sie auch für die übernächste Generation an CPUs aufsparen können oder eben für eine stärke Graka. Man darf bei der ganzen Diskussion auch nicht vergessen, das der Unterschied zwischen Intel und Ryzen auf ganz ganz hohem Niveau zu messen ist, wo man sich wirklich fragen muss ob z.B. 200€ Aufpreis 20 FPS Wert sind. Z.B. 190 zu 165 FPS usw. Und Enthusiasten rüsten i.d.R. schon lange weit vorher, vor dem erreichen kritischer altersbedingter Leistungeinbußen auf.
Wer in meine Sig schaut, sieht auch, dass ich selber auch nicht immer mit Verstand einkaufe, sondern des öfteren mit dem Hobby Herz...
Wo ich aber bei dir bin, ist dass Ryzen eben nicht schneller ist, Ryzen ist auf Augenhöhen und kritisch betrachtet müsste man eigentlich sagen, hey warum kann eine nagelneue Arch mit neuem Fertigungstechnologie nur mithalten und nicht die alte Technologie abhängen...
Dhrystone - Wikipedia
Wie man dort unter Shortcomings nachlesen kann läuft der Benchmark bei modernen CPUs quasi komplett im Cache, also macht bei den Ryzen die Anbindung selbigens den Unterschied aus.
Ich verstehe es nun.Ich habe ja ganz vergessen das IPC ja Pro Kern leistung ist.Das heißt dann auch je mehr Kerne verwendet werden,desto mehr summiert es sich dann zusammen.Das heißt rein theoretisch müsste man da ja da es ja pro Kern 15 % mehrleistung ist ja mal die Anzahl der Kerne Rechnen.In dem SInne wären es somit dann 16x 15 % mehrleistung.Aufgrund der Aufteilung reduziert sich aber die Mehrleistung wieder etwas,sodas es am ende 16x 7,5 % Leistungssteigerung sein wird.Das ist allerdings nur ein Beispiel.Darum ja auch durch den Takt und durch die Kernzahl.
Jedoch was passiert aber wenn der Kern nur zu 80 % Ausgelastet wird,verliert man dann auch 20 % an IPC Leistung beim Vorteil oder muss man das ganze am Ende anders sehen?
Weil Intel nichts hat um gegen AMD gut auszusehen.
Vorallem Intel 11000 wird ein Rückschritt gegenüber Intel 10000.
AMD ist im Moment Preis/Leistung Sieger.
Nur für Enthusiasten ist Intel sinnvoll da sie die letzten paar Fps haben wollen.
Intel wird mit der 11000 Serie wieder in 14nm kommen was einfach nur ein Armutszeugnis ist.
Alleine in dem Verkauf bei HwLuxx wo ein paar ihre getesteten Intel 10900k verkaufen,die bleiben drauf sitzen und das zeigt schon mal das viele die 10000 Serie nicht gut finden.
Früher wurden solche aktuellen und getesteten Cpu schnell verkauft nun sind sie schon seid Wochen drin.
Alleine der 250Watt Boost für 1 Minute war ein deutlicher Fehler von Intel.
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In den letzten Monaten habe ich nach und nach alle Teile für eine custom Wasserkühlung samt Überwachung besorgt. Wenn ich mir die investierte Summe so anschaue, könnte ich meinen Kopf täglich gegen die Tür hauen. Mit Kompromissen wäre das Thema längstens günstiger und einfacher per AIO erledigt gewesen, andererseits ist es nicht das gleiche.
Deshalb, nicht jede Lösung nach Verstand ist auch befriedigend.