Ryzen 3000: Statistiken zu selektierten CPUs von Silicon Lottery
Die Silicon Lottery hat alle selektierten Ryzen-3000-CPUs mittlerweile verkauft und im Nachgang nun dazugehörige Statistiken veröffentlicht. Die zeigen unter anderem, dass lediglich 6 Prozent der getesteten Ryzen 9 3900X bei AVX2-Workloads und einer Spannung von 1,25 Volt mit 4,20 GHz stabil liefen.
Nach dem Abverkauf selektierter Ryzen-3000-CPUs hat die Silicon Lottery nun wie gewohnt Statistiken veröffentlicht, wie viel Overclocking-Potenzial die angebotenen Prozessoren zu welchen Anteilen bieten. Die Basis bildete dabei die maximal höchste und stabile Frequenz bei AVX2-Workloads.
Bei der vorläufigen Speerspitze im Ryzen-3000-Portfolio, dem Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen und 24 Threads, reichte es bei lediglich 6 Prozent der getesteten Samples für 4,20 GHz bei 1,25 Volt. Darunter ordnen sich die Top 35 Prozent mit 4,15 GHz (1.237 Volt), Top 68 Prozent mit 4,10 GHz (1.225 Volt) und Top 87 Prozent mit 4,05 GHz (1.212 Volt) ein. Alle getesteten Samples schafften derweil glatte 4 GHz bei 1,20 Volt.
Bei dem direkt darunter eingeordneten Achtkerner Ryzen 7 3800X erreichten 20 Prozent die Spitze der Tabelle mit 4,3 GHz bei 1,3 Volt. Es folgen die Top 53 Prozent mit 4,25 GHz (1,287 Volt), während alle Muster mit 4,2 GHz bei 1,275 Volt stabil arbeiteten. Bei dem Ryzen 7 3700X, der über ebenfalls acht Kerne verfügt, kommen die Top 21 Prozent der Muster auf 4,15 GHz bei 1,26 Volt. Nachfolgend wurden mit 74 Prozent 4,10 GHz bei 1,25 Volt erzielt und sämtliche Muster bewältigten 4,05 GHz bei 1,237 Volt ohne Probleme.
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Aktuell lassen sich noch selektierte Ryzen-3000-CPUs beim Online-Händler Caseking kaufen. Im Online-Shop finden sich der Ryzen 9 3900X, Ryzen 7 3700X und Ryzen 5 3600 in unterschiedlichen Leistungsklassen, die über den letztlichen Aufpreis entscheiden. Laut Caseking werden die garantierten Taktfrequenzen mit dem Standard-Boxed-Kühler in Form des Wraith Prism erzielt, auch wenn zu einer stärkeren Kühlung geraten ist. Die nötigen Spannungen variieren und sind jeweils auf der Verpackung aufgeführt. Zusätzlich gibt es zwei Jahre Garantie seitens des Händlers. Getestet wird mit Prime95 26.6 mit 1344K, ohne AVX - laut Caseking sollte bei Matisse "für die Verwendung von (seltenen) Anwendungen mit AVX-Unterstützung im UEFI ein Offset-Wert von mindestens 3 in Relation zum OC-Takt eingestellt werden, um ein Überhitzen zu vermeiden."
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Beim Video ist das vom 2700X zum 3900X aber ein schöner Unterschied.
Das Kernzahlen bei Spielen keine Rolle spielen stimmt so auch nicht ganz. Klar hat heute keiner mit den 8 Kernen Probleme. Ich habe aber vor dem 1600X einen i5 6600. Ja da gab es schon die ruckler.
Mit dem 1600X nicht mehr. Und beide hatten ca. Den selben Standard Takt.
Vor kurzen hätte sich das kaum einer Vorstellen können das ein reiner 4 Kerner Mal nicht mehr reichen könnte. Es wird Mal auch die Zeit kommen wo ein 6 Kerner nicht mehr reicht. Auch für reine 8 Kerner wird die Zeit kommen. Frage halt nur wann.
Egal ob ich in Zukunft AMD oder Intel verbaue für mich ist die Gesamtleistung wichtig. 5 FPS mehr oder weniger spiegeln die eben nicht wieder. Der Ryzen schafft jedes aktuell Spiel locker. Ohne Messung wird keiner den Unterschied sehen.
Aber bei Video Brauch ich keine Messung den Unterschied sieht man auch so.
Aber grundsätzlich ist es heute wirklich schon so, das die CPU nur in Ausnahmesituationen überhaupt einen spürbaren Unterschied macht.
Und ab einem 3600 ist das schon fast ausgeschlossen.
Genau so aber ab einem etliche Jahre alten I7.
Die öden 4 Kerner mit SMT bieten schon seit Jahren ausreichend Leistung für Spiele.
Das ein 4 Kerner ohne SMT nicht mehr ewig macht, war auch schon seit Jahren abzusehen.
Das mag sein, ja, vielleicht, nein, doch, oder auch nicht. Smartphones hin oder her, in jeder Sparte ist es gerade so wie es ist und jeder kann und darf auch tun und lassen was er möchte.
Dennoch, AMD polarisiert sehr stark in diesen Jahren und nüchtern betrachtet haben sie in diesen Zeiten das absolut positive Karma auf ihrer Seite, wohingegen Intel genau dem Gegenteil ausgeliefert ist. Hätte, wäre, wenn, ändert nichts an dem wie es ist, aber wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem Intel und AMD mit neu gegen neu antreten, erst dann befinden wir uns im Wettbewerb wo es wirklich interessant wird.
Ich habe lediglich dargelegt, was u.a. zu den hohen Preisabschlägen bei den älteren Generationen bei AMD führt. Das es da noch weitere Gründe geben mag - geschenkt.
Shit, was bin ich oldschool geworden...
Finde ich gut. Bin gespannt, ob die auch 15+ Jahre durchhalten und zu meinem 70er als Low-End-Linux-Letztverwertung
noch dienlich sein werden.