AMDs Smart Access Memory: Ryzen 3000 und älter fehlt Hardware-Unterstützung
AMDs Smart Access Memory (SAM) ließe sich, selbst man es wollte, anscheinend gar nicht auf Ryzen-3000-Prozessoren umsetzen. Das liegt daran, dass AMD-Prozessoren den dazu nötigen PDEP-Befehl erst seit Zen 3 in Hardware ausführen. Intel hingegen tut das seit Haswell beziehungsweise der Core i-4000-Serie.
Als AMD den Smart Access Memory als Feature der Radeon-RX-6800-Serie vorstellte, nahm man zunächst an, dass dieses nur in Kombination mit Ryzen 5000 und einem Motherboard mit 500er-I/O-Hub funktionieren würde. Es stellte sich aber schnell heraus, dass der Smart Access Memory auf der BAR Resize-Fähigkeit des PCI-Standards basiert. Schnell wuchs die Hoffnung, dass die Funktion auch unter Einsatz einer älteren CPU wie einem Ryzen 5 3600 funktionieren würde - spätestens nach dem per BIOS-Update nachgereichten Support der Resizeable BAR für aktuelle Intel-Chips. Den wird es aber wohl aus technischen Gründen nicht geben.
Der Software-Entwickler CapFrameX hatte den Stein sogar schon vergangene Woche auf Twitter ins Rollen gebracht. Es dauert dann aber noch einige Tage, bis das Thema die Runde machen sollte. Aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass AMD erst seit Ryzen 5000 aka Zen 3 "_pdep_u32" vollständig beherrscht. Dieser Befehl gehört zum Bit Manipulation Instruction Set 2 (BMI2) und wurde vorher, seit Excavator, lediglich über Microcode emuliert. Nun braucht es diesen Befehl aber für den Support der Resizeable BAR. Und ihn zu emulieren, wäre wohl schlicht zu langsam.
Sollte das wirklich stimmen, würde es bisherigen Aussagen von AMD widersprechen, denen zufolge Zen-2- und Zen-3-CPUs identische IODs und somit exakt gleiche Controller nutzen.
Intel kann es seit Haswell
Bei Intel gibt es offenbar schon seit Haswell, den Zeiten des Core i7-4770K, eine hardwareseitige Implementierung. Dass Mainboard-Hersteller die Funktion aber tatsächlich noch für sieben Jahre alte Prozessoren freigeben, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Tatsächlich haben Asus und MSI erst aktuelle Intel-Platinen mit einem "Chipsatz" der 400er-Reihe bedacht (Z490-, H470- beziehungsweise B460-PCH). Aufseiten AMDs stehen neben Updates für die aktuelle 500er-Generation vereinzelt auch solche für Mainboards mit X470- und B450-I/O-Hub bereit.
Mehr zum Thema: Radeon RX 6000: Was ist Smart Access Memory und bringt SAM tatsächlich einen Geschwindigkeitszuwachs?
Mit AMDs Smart Access Memory muss die CPU nicht länger in 256 MByte großen Häppchen auf den VRAM der Grafikkarte zugreifen. Aktuell kann man die auf der Resizeable BAR basierende Technik nur bei Radeon RX 6000-Grafikkarten nutzen. Allerdings will auch Nvidia die Resizeable BAR in Verbindung mit der Geforce-30-Reihe (Ampere) demnächst offiziell unterstützen. Hier braucht es allerdings noch etwas Geduld.
Quelle: CapFrameX (Twitter), flyrobot27 (Reddit), Wikichips, University of Science and Technology of China


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Ja man bekommt wenn man sich eine neue Amd CPU , ein neues Board mit 500er Chipsatz , und eine nagelneue RX6000 kauft 5-10% mehr Leistung bei Amd .
Die neue erst gekaufte Ryzen 3000 Amd CPU kann dieses Feature nicht !?!
Auf die anderen Punkte wo Amd verglichen mit Intel jämmerlich dasteht , wird erst gar nicht eingegangen
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Ja man bekommt wenn man sich eine neue Amd CPU , ein neues Board mit 500er Chipsatz , und eine nagelneue RX6000 kauft 5-10% mehr Leistung bei Amd .
Die neue erst gekaufte Ryzen 3000 Amd CPU kann dieses Feature nicht !?!
Auf die anderen Punkte wo Amd verglichen mit Intel jämmerlich dasteht , wird erst gar nicht eingegangen
Sam wird nämlich bei Intel auch jetzt erst eingeführt. Man könnte fast meinen sie hätten bei AMD abgeschaut....
Intel hat lediglich die PCIe-Spec deutlich früher weitläufiger und "vollständiger" implementiert als AMD aber die hatten bisher am allerwenigsten einen Grund den zusätzlichen Aufwand zu betreiben, das zu implementieren und zu validieren, denn es gab bisher weder GPUs von AMD noch von nVidia, die das hätten nutzen können. Wäre also schlicht rausgeworfenes Geld gewesen. Dass Intel hier reagiert und nicht proaktiv agiert hat war der einzig sinnvolle Weg und immerhin waren sie aufgrund ihrer umfassenden Implementation in der Lage schnell zu reagieren. Sieht man sich die Art und Weise an, wie AMD das SAM-Feature in ihrem Launchevent kommuniziert hat, bzw. was sie explizit unterlassen haben zu kommunizieren, darf man annehmen, dass sie durchaus von der schnellen Adaption seitens nVidia und Intel überrascht worden sein dürften.
Intel hat es schon
Amd hat mit nagelneuer Ryzen Architektur dem 7nm Vorteil ( Intel 14nm!!!!!!)und einem teils massiven Kernvorteil VIER Anläufe ( Ryzen 1000 , 2000 , 3000 , 5000 !!!!) gebraucht , um mit den steinalten Intel Cores mithalten oder sie jetzt hin und wieder schlagen zu können
Und jetzt unterstützten 3 !!! von 4 Ryzen Gen,s nicht mal ein Amd Feature das von Amd selbst massiv beworben wird , aber alte Intel Cores können es in Harware
Ich habe vor sehr langer Zeit unter anderem mit einem Sockel A angefangen , und musste von Gen zu Gen leider immer mehr feststellen das Amd sich zu einem Blender entwickelt (zb Phenom 1 , Bulldozer . ) was das Gesamtpaket angeht .