Ryzen 3000: Neue Chipsatz-Treiber und aktuelle BIOS/UEFI-Versionen empfohlen
Wer die beste Leistung aus Ryzen 3000 herausholen will, sollte sein System aktualisieren. Ein aktuelles BIOS/UEFI ist ebenso notwendig wie ein Treiber-Update und Windows 10 in Version 1903 sollte auch vorhanden sein. So ist man besten gerüstet. Fehlt einer der Teile, verschenkt man Leistung.
Ryzen 3000 ist gestartet, ebenso wie die passenden AM4-Mainboards mit X570. Damit alles möglichst reibungslos läuft, gibt es auch passende "Chipsatz"-Treiber - heute bleibt die alte Beziehung, auch wenn die technische Konstellation sich geändert hat. Für Ryzen 3000 und X570 wird dringend der Einsatz der Version 1.07.07.0725 oder neuer empfohlen.
Generell gilt, dass man für beste Performance das gesamte System einmal runder herum aktualisieren sollte. Auch dann, wenn man die neuen Ryzen 3000 auf einem älteren Mainboard mit 300er- oder 400er-Chipsatz-Reihe verwendet. Dazu gilt: Unbedingt das neueste BIOS/UEFI und AGESA laden, aktuelle Chipsatz-Treiber installieren und Windows 10 Build 1903 verwenden.
Alle drei Komponenten bringen potenzielle Leistungssteigerungen. Insbesondere Windows 10 ist in der neuesten Ausbaustufe um die Erkenntnis gereift, dass der Scheduler mit AMDs CCX-Ausbau etwas mehr Leistung holen kann, wenn er die Lastverteilung darauf anpasst. Windows 10 konnte vor Ausgabe 1903 noch immer nicht korrekt mit den sogenannten CPU-Complexes der Zen-basierten Modelle umgehen, weshalb Threads zwischen den CCX hin und her springen beziehungsweise mehrere Threads desselben Programms auf unterschiedliche CCX gelegt werden konnten. Da die Kommunikation innerhalb eines solchen Clusters am schnellsten ist und die Inter-CCX-Verständigung mehr Zeit benötigt, beeinflusste das die Performance. Am ehesten sollte das bei Anwendungen auffallen, die nur wenige Kerne auslasten, da ansonsten ohnehin alle Rechenherzen genutzt und die Threads weniger springen würden.
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Zusammen mit dem neuen Treiber und einem aktuellen BIOS/UEFI sollten man gut gerüstet sein. Der Treiber sorgt dafür, dass Collaborative Power and Performance Control (CPPC2) unter Windows verwendet wird, was eine deutlich schnellere Taktanpassung als mit pStats erlauben soll. AMD misst hier bis zu 5 Prozent Mehrleistung, was aber auch stark vom Szenario abhängig ist.
AMD Chipsatz-Treiber können über den Support von AMD bezogen werden. Die neueste Fassung steht allerdings nur noch für Windows 10 und 64 Bit zur Verfügung. Wer Ryzen 3000 mit Windows 7 betreiben will, wird Kompromisse machen müssen.

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Soviel zum Thema der 3900X schafft nie seinen Boost von 4.6GHz.
Man muss nur ein einigermaßen funktionierendes BIOS verwenden (das hier war auch noch buggy, aber nicht so sehr wie die anderen).
Nachts zwischen 0-6 Uhr bei Mindfactory ein X470er mit BIOS-Update bestellen.
Dann spart man sich erstens die Versandkosten und zweitens das Ärgernis mit den älteren CPUs fürs BIOS-Flash.
List of (B350, B450, X370, and X470) motherboards with USB BIOS Flashback : Amd
EDIT: zur gleichen Zeit wie @Dortmund3r gepostet.
Als ob.