AGESA-Update: AMD verkündet Version 1.0.0.4 mit großen Änderungen
Nach einer Vielzahl an angehängten Buchstaben wird es Zeit für eine neue Zahl und die bekommt die neueste AGESA-Version im Angesicht des anstehenden Launch des Ryzen 9 3950X auch verpasst. 1.0.0.4 lautet die Versionsnummer. Im Schlepptau befinden sich laut AMD mehr als 150 Änderungen.
AMD hat Hersteller kürzlich mit einer neuen AGESA-Version versorgt. Die trägt die Nummer 1.0.0.4 und bringt eine lange Liste an Änderungen mit sich. Mehr als 150 sollen es sein, wie über den offiziellen Reddit-Account von AMD mitgeteilt wird.
AGESA 1.0.0.4 für Ryzen 9 3950X empfohlen, Codebase wieder vereint
Im dazugehörigen Beitrag werden die allerdings nicht im Detail aufgezählt. Stattdessen wolle man "einige Hintergründe" zu der Veröffentlichung näherbringen, die sich zum Teil insbesondere auf den anstehenden Launch des nun final für den 25. November angekündigten Ryzen-3000-Flaggschiffs, Ryzen 9 3950X, beziehen.
Stabilität stehe im Vordergrund, heißt es im Text. Wissenswert seien insgesamt sechs Punkte. Allen voran stellt AMD klar, dass für die Nutzung des Mainstream-16-Kerners AGESA 1.0.0.4 die einzige AGESA-Version darstellt, die für diesen validiert und empfohlen wird. Für die volle Unterstützung sei ein entsprechendes Update zwingend notwendig.
Zusätzlich verkündet AMD, dass mit AGESA 1.0.0.4 die Codebase aller mit AM4 kompatiblen Prozessoren wieder zusammengeführt wird. Zuvor liefen die Ryzen-CPUs der dritten Generation auf einer gesonderten Schiene. Somit werden auch Besitzer älterer Ryzen-CPUs wieder mit einem großen AGESA-Update versorgt. Zugleich kann die Segmentierung bei den Mainboard-Herstellern ausgeräumt werden. Bezüglich der Stabilitätsoptimierungen spricht AMD mehrere "große Punkte" an. Allgemein sollen die Mainboard-Komponenten runder zusammenarbeiten. Speziell für X570-Hauptplatinen werde die Stabilität und Kompatibilität von Add-In-Geräten erhöht.
Wie auch schon bei den vorangegangenen AGESA-Versionen legt AMD nochmals Hand am Boost-Takt an. Dieses Mal profitiere jedoch einzig der Ryzen 9 3900X von den Optimierungen. Die gibt es für den auch in Sachen Kern-Auslastung. Alle Ryzen-Prozessoren der dritten Generation werden hingegen mit der Unterstützung einer anpassbaren TDP (cTDP) via des Eco Mode im Ryzen Master bedacht. So lässt sich der Verbrauch bei Modellen mit 95 beziehungsweise 105 Watt etwa auf 65 Watt kappen. Auch Besitzer einer 65 Watt CPU können Strom sparen, indem sie die cTDP auf 45 Watt deckeln. Laut AMD sei das Feature "besonders spaßig" mit dem Ryzen 9 3900X und man wisse, dass einige Nutzer sehr interessiert daran waren, die 12 Kerne mit 65 Watt zu betreiben. Das sei nun mit einem simplen Knopfdruck möglich.
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Allzu schnell sollte man passende Updates inklusive AGESA 1.0.0.4 auf älteren Mainboards allerdings nicht erwarten, wie AMD im letzten Punkt klarstellt. Umfangreiche Tests seien notwendig und die benötigen Zeit. Weniger problematisch verhalte es sich bei neueren X570-Hauptplatinen. Für erste Modelle seien bereits Aktualisierungen inklusive AGESA 1.0.0.4 im Umlauf. Den vollständigen Beitrag auf Reddit finden Sie übrigens hier.
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Also selbst mit dem 3ABB sehe ich auf allen Kernen regelmäßig die 4,2 GHz. Max sind aktuell noch knapp über 4,5 GHz. Aber eben halt mit dem alten Bios.
Wobei ich nicht glaube das es an der AGESA liegt , sondern bei Ryzen mit Luft/Wasserkühlung ohne Last schon bei ca. 4,5 GHZ schluss ist und unter Last deutlich drunter , bei teilweise lächerlichen 4,2 GHZ
Dazu ein schönes Video von Roman
YouTube
Leute , eine vom Hersteller angegebene Eigenschaft , die das Produkt nicht erfüllt , ist im besten Fall ein Mangel , und im schlechtesten Fall ist es Betrug !!
Aber ehrlich - die CPU ist im CPU Benchmark deutlich schneller als ein gleich ausgepreister Intel. Ob das in Spielen ausgenutzt wird ist wieder eine andere Frage. Wie man woanders liest - eher nicht. Warum sollte die CPU dann bei Auslastung aller Kerne auf 4,6GHz boosten - das ist doch wie technisch beschrieben gar nicht möglich und auch bei Intel nicht so. Der maximale Boost und deren Taktrate ist von vielen Faktoren abhängig.
@Roman
Du mußt den Chipsatztreiber installieren - weil dieser den Powerplan mitbringt und damit hängt auch zusammen - wie hoch der Ryzen boostet. Nicht jeder stellt unter Windows auf ausgewogen oder höchste Leistung. Microsoft scheint keine Zeit zu haben - diesen endlich mal unter Windows zu implementieren - oder hat keine Lust dazu. AMD hat auf deren Wertigkeitsliste eher einen geringen Platz - mehr als eine Eingabe es dann endlich mal umzusetzen können die auch nicht einreichen.
Dann würde ich mir mal die VCore von Asus ansehen - die prügeln immer wie wild auf die CPUs ein um ja vorne zu liegen. LLC-Normal oder Standard ist bei denen schon ein feines OC-Profil. Das kauft man dann @Stock so.
Auf Gigabyteplatinen wird - wenn man es glaubt - sogar 4625 MHz erreicht. Da AMD diesmal den maximalen XFR Boost als erreichbare Taktrate angibt ist einfach daneben - da sind wir uns einig, die wird auch bei anderen Zen Gens kaum oder nur in sehr seltenen Fällen erreicht - es sind die letzen 100 MHz und war es bei Zen schon immer die SenseMI (XFR, PBO) - die in 25 MHz Stufen je nach Zustand der einzelnen Kerne den höchsten Boost zuläßt oder nicht.
@1usmus erreicht im Schnitt 4580 MHz mit Ausreißern nach unten und oben.
So zieht der 3700X irgendwann von ganz alleine am i9-9900K vorbei.
Was an dem ganzen ein wenig lustiger ist, AMD bringt mit der Zeit Updates die die CPUs noch ein wenig schneller machen und Intel muss schon wieder 77 Lücken Patchen und die CPUs damit noch langsamer machen....