AIDA64: Update v6.00 bringt Ryzen-3000-spezifische Benchmarks
Finalwire hat das Update v6.00 für sein Auslese-Tool AIDA64 veröffentlicht, das einige größere Neuerungen enthält. Mit dabei sind überarbeitete Benchmarks und Stabilitätstests für AMDs kommende Zen-2-Prozessoren inklusive Ryzen 3000 (Matisse) und Epyc 2 (Rome), die den Chiplet-Aufbau berücksichtigen dürften. Der Hashing-Benchmark kann unter anderem AVX-512-Instruktionen ausnutzen.
AIDA64 dient hauptsächlich zum Auslesen von Systemdaten, kommt darüber hinaus aber mit verschiedenen Benchmarks und Stabilitätstests daher. Nützlich ist zum Beispiel der Speichertest, der die Übertragungsraten und Latenzen der CPU-Caches und des angebundenen Arbeitsspeichers misst. Die Belastungstests, unter anderem der Caches, des RAMs und der DRAM-Controller, können beim DDR4-OC und der (Sub-)Timing-Optimierung helfen. Mit dem Update auf Version v6.00 aktualisiert der Anbieter Finalwire seine Test-Suite, um sie für moderne CPU-Mikroarchitekturen fit zu machen.
Angepasste Tests für AMDs Zen 2
Im Vorfeld von AMDs Veröffentlichung der Ryzen-3000-Prozessoren bietet AIDA64 angepasste Benchmarks und Stabilitätstests an. Die Eignung für Matisse, so der Codename für Zen 2 im Desktop-Bereich, wird hervorgehoben. Daneben sind die untergeordneten Tools auch für Epyc 2 (Rome) gedacht und dürften sich für Ryzen Threadripper 3000 eignen. AMDs Zen-2-Generation nutzt einen neuen Aufbau, bei dem der I/O-Bereich samt Speicher-Controller auf einem separaten 14-nm-Die ausgelagert sind. Die Rechenkerne samt ihrer Caches befinden sich in separaten 7-nm-Chiplets. Das beeinflusst die Kommunikation, was Finalwire mit AIDA64 beachten möchte.
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Ein neuer Hashing-Benchmark unterstützt eine breite Riege an Instruktionen: AVX, AVX2, AVX-512, BMI2 und XOP. AVX-512 beherrscht Intels Skylake-SP und voraussichtlich die komplette Ice-Lake-Familie mit Sunny-Cove-Kernen. AMDs Zen 2 soll auf AVX2 limitiert sein, was Endanwender kaum stören sollte. Zu guter Letzt nennt Finalwire die Unterstützung aller aktuellen Vega-basierten Grafikkarten und Nvidias kompletter Turing-Familie.

Entgegen dem was gesagt wurde, dass keine Anpassungen der Software nötig sind, liegt es nun also doch wieder in der Hand der Entwickler. Hat einen faden Beigeschmack in Bezug auf ältere Spiele.