Masters of Albion: Schafft Molyneux die ultimative Götter-Sim?
Peter Molyneux kehrt bald mit Masters of Albion zurück und kombiniert seine größten Spiele zu einem ambitionierten, ultimativen Mix. Doch genau das könnte zum Problem werden.
Mit Masters of Albion versucht Peter Molyneux ein Comeback, das gleichzeitig wie ein Best-of seiner Schaffenszeit wirkt. Der bekannte Entwickler greift nämlich tief in seine Vergangenheit und kombiniert zahlreiche Ideen aus seinen größten Erfolgen wie Black & White, Dungeon Keeper und Fable zu einem einzigen Spiel, das vor allem Fans klassischer Göttersimulationen ansprechen soll.
Masters of Albion: Ein Best-of der größten Molyneux-Spiele
Molyneux und sein Entwicklerteam 22cans luden vor kurzem die internationale Spielepresse (unsere Kollegen von PC Games waren mit dabei) zu einer Hands-off-Präsentation ein. Da wurde schon nach kurzer Zeit klar, wie stark sich das Spiel an seinen früheren Hits orientiert. Als göttliche Hand beeinflusst der Spieler die Welt direkt, hebt Bewohner hoch und verteilt Ressourcen - ganz im Stile von Black & White. Gleichzeitig erkundet man die Welt mit Heldenfiguren, bekämpft so Gegner und schaltet neue Gebiete frei, was hingegen stark an das 3rd-Person-Action-Adventure Fable erinnert.
Spannend wirkt auch das Crafting-System, das Spielern ungewöhnlich viel Freiheit lässt. Nahrung, Waffen und sogar Gebäude lassen sich individuell zusammenstellen, oft mit kuriosen oder sogar absurden Ergebnissen. Es bleibt dem eigenen Spielstil komplett überlassen, ob man so effiziente Produktionsketten baut oder nur herumexperimentiert.
Der Spielablauf von Masters of Albion ist in zwei Phasen unterteilt. Tagsüber steht der Aufbau der Siedlung im Vordergrund. Nachts hingegen verwandelt sich das Spiel in eine Art Tower-Defense-Game, bei dem Gegnerwellen von Zombies abgewehrt werden müssen. Dabei greifen Spieler sowohl auf Türme als auch auf göttliche Kräfte zurück. Allerdings wirken diese Kämpfe in der frühen Version wohl eher wie eine Ergänzung zum Hauptspiel als wie eine echte Herausforderung.
Masters of Albion: Viele Ideen, aber zu wenig Tiefe?
Genau hier könnte die größte Kritik stecken. Während Masters of Albion viele interessante Systeme vereint, scheint keines davon bislang die Tiefe der Inspirationsquellen zu erreichen. So entsteht schnell der Eindruck eines Best-of, das zwar vieles ausprobiert, aber wenig vertieft. Ob das Spiel am Ende nur ein nostalgischer Rückblick oder doch eine echte Weiterentwicklung wird, dürfte sich dann aber schnell im Early Access zeigen, der am 22. April auf Steam startet.
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Quelle: Peter Molyneux via PC Games #1, via PC Gamer #2

Lionhead brach seine kreative Strähne. Vermutlich frass der administrative Kram seine schöpferische Energie auf.
Black & White war lupenreiner Hype. Fable war okay, aber da war überhaupt nichts herausragend oder neu. The Movies - ein Schuss in den Ofen.
Es würde mich sehr freuen, sollte Molyneux wieder zu alter Form finden.
Er hatte gute Ideen und die richtigen Leute an den richtigen Stellen, die das umsetzen konnten.
Mit den größeren Teams war das dann immer schwerer umzusetzen.
Fable war dann dann auch immer viel bahnbrechender angekündigt, als es dann im Endeffekt war. Wie du sagst: es war OK.
The Movies habe ich tatsächlich mehr gesuchtet als Black & White.
Lionhead brach seine kreative Strähne. Vermutlich frass der administrative Kram seine schöpferische Energie auf.
Black & White war lupenreiner Hype. Fable war okay, aber da war überhaupt nichts herausragend oder neu. The Movies - ein Schuss in den Ofen.
Es würde mich sehr freuen, sollte Molyneux wieder zu alter Form finden.
Das habe ich damals sehr gerne gespielt aber ob mich das heute noch juckt? Mal abwarten was für ein Zirkus released wird.