Peter Molyneux: Wohl letzte Göttersimulation des umstrittenen Entwicklers hat einen Termin
Es soll sein letztes Spiel werden: Der gleichermaßen bekannte und umstrittene Spieleentwickler Peter Molyneux veröffentlicht schon bald die Götter-Sim Masters of Albion auf Steam.
Eine lange und spannende Karriere nähert sich dem Ende. Peter Molyneux, der Titel wie Dungeon Keeper, Black & White oder Fable verantwortet, bringt zusammen mit dem Team 22Cans schon am 22. April 2026 Masters of Albion heraus.
Kann Molyneux auch ohne Hype?
Über die kommende Göttersimulation, die exklusiv auf Steam erscheint, hatte PCGH bereits berichtet. Versprochen wird nicht weniger als eine einzigartige Göttersimulation, was bei Molyneux nicht weiter verwunderlich ist. Im Interview mit IGN spricht er vom "Höhepunkt seines Lebenswerks"; Masters of Albion hätte Spielen wie Dungeon Keeper, Black & White und Fable sehr viel zu verdanken. Es sei "ein völlig einzigartiges Spiel" und er hoffe, dass das Genre der God Games dadurch wieder fest etabliert wird.
Peter Molyneux wird dieses Jahr 67 und ist vor allem durch seine produktive Zeit beim britischen Studio Bullfrog bekannt. In den späten 80ern und 90ern entstanden Titel wie Populous, Powermonger, Syndicate, Theme Park, Magic Carpet oder Dungeon Keeper. Als EA das Studio übernahm, gründete Molyneux im Anschluss Lionhead und machte durch diverse Spiele der Reihen Black & White und Fable auf sich aufmerksam. Dabei war er unter anderem für hochtrabende Ankündigungen bekannt, die dann später so im Spiel nicht umgesetzt wurden. Mit den Projekten Curiosity und Godus machte sich Molyneux wenig Freunde.
Screenshots aus Masters of Albion
Nun versucht sich Molyneux an einer Art Wiedergutmachung. Im Oktober sagte er, Albion wäre seine letzte Chance, die Fans "mit einem ehrlichen, fokussierten Spiel zurückzugewinnen". Nach Fehlschlägen wie Godus oder Curiosity möchte er beweisen, dass er immer noch Spiele entwickeln kann, die Spieler emotional berühren. Beschrieben wird die Götter-Sim als "einzigartige Mischung aus gemütlicher Kreativität bei Tag und brutalem Überlebenskampf bei Nacht" - der Release-Trailer zeigt dieses Spannungsfeld auf.
Tagsüber ist Masters of Albion eine Art Städtebausimulation, nachts muss sich der Spieler eher in Survival-Manier unter anderem gegen Zombies wehren. Mit Helden lassen sich freigeschaltete Bereiche auf der Suche nach Quests und Schätzen erkunden. Die göttliche Hand hilft dabei den eigenen Arbeitern oder behindert Feinde.
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Auf der anderen Seite: will man wirklich ein Dungeon Keeper 3 oder einen geistigen Nachfolger, das dann als Early Access Leiche endet? Dann sollte man das Meisterwerk lieber in Frieden ruhen lassen.