Skulltrail im Test: Das ultimative Zocker-Mainboard?

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Die Kraft der zwei Herzen: Lohnt es sich für Spieler auf ein Skulltrail-System umzusteigen oder sollte Intels Dual-CPU-Platine eher im Serverraum untergebracht werden? PCGH macht den Test.

AMD hat es im November 2006 vorgemacht und mit Quad FX eine Plattform vorgestellt, die zwei Sockel-F-Prozessoren betreiben kann. Die Prozessorwahl war auf Server-CPUs und den Athlon FX begrenzt, dafür konnte aber Standard-DDR2-Speicher eingesetzt werden. Quad FX hat sich aufgrund der im Vergleich zur Konkurrenz zu langsamen Prozessoren nicht durchgesetzt. Mit Phenom-CPUs funktionieren Quad-FX-Platinen leider nicht mehr.

Im Frühjahr 2007 kam dann die Antwort von Intel mit Codenamen V8. Ein V8-System bestand aus zwei Xeon-Serverprozessoren ("Clovertown") und FB-DDR2-DIMMs (fully-buffered), teuren DDR2-Speicher mit ECC-Fehlerkorrektur. V8-Mainboards wurden meist mit dem i5000X-Chipsatz ("Seaburg") ausgestattet. Wegen mangelnder Overclocking-Optionen im BIOS und der Notwendigkeit Serverprozessoren und FB-DIMMs einsetzen zu müssen, hat es V8 nicht in den Desktop-Markt geschafft.

Das soll nun der V8-Nachfolger Skulltrail schaffen. Das von uns getestete Skulltrail-Mainboard basiert auf dem Intel D5400XS-Chipsatz, der ein weiter entwickelter i5000X-Chipsatz ist. Aus diesem Grund müssen nach wie vor Sockel-771-Server-CPUs und FB-DIMMs verwendet werden. Im Gegensatz zu V8 wird Skulltrail von Intel aber als Overclocking-Platine beworben.

Die Technik:
Skulltrail: Die passiv gekühlte Northbridge sowie der Speicher werden im Betrieb sehr heiß und sollten aktiv gekühlt werden. (Bild: Intel) Quelle: [PCGH] Skulltrail: Die passiv gekühlte Northbridge sowie der Speicher werden im Betrieb sehr heiß und sollten aktiv gekühlt werden. (Bild: Intel) Die High-End-Platine im EATX-Format hat zwei CPU-Sockel und vier PCI-Express-Slots der Revision 1.1 mit je 16 Lanes. Dank des Nforce-100-Chipsatzes von Nvidia ist es neben Crossfire auch möglich SLI auf der Platine zu betreiben. Eine SLI-Brücke wird mitgeliefert. Die bisher maximale Ausbaustufe besteht aus acht Gibibyte Speicher und zwei CPUs. Der momentan schnellste Sockel-771-Prozessor ist der QX9775, der über vier Kerne mit je 3.200 Megahertz verfügt. Der QX9775 ist das Sockel-771-Gegenstück zum Desktop-Prozessor QX9770. Letzterer ist ebenfalls noch nicht verfügbar, wird aber mit rund 1.200 Euro in der PCGH-Preissuche gelistet. Der Preis für das Mainboard ist noch nicht bekannt, wird aber schätzungsweise über 400 Euro liegen. 4 Gibibyte FB-DIMMs gibt es ab zirka 160 Euro.
Skulltrail: Die Anschlüsse des Boards fallen nicht sehr üppig aus. Lediglich zwei E-SATA-, sechs USB-, ein Firewire, ein Netzwerk und sechs Audio-Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite der Platine. (Bild: Intel) Quelle: [PCGH] Skulltrail: Die Anschlüsse des Boards fallen nicht sehr üppig aus. Lediglich zwei E-SATA-, sechs USB-, ein Firewire, ein Netzwerk und sechs Audio-Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite der Platine. (Bild: Intel)

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