PCGH Hands-on: Die neuen P45-Hauptplatinen von MSI - interessant für Overclocker?
MSI lud die europäische Presse am Wochenende nach Österreich ein. Vorgestellt wurde die komplette P45-Produktpalette von MSI. PC Games Hardware war vor Ort und hat erste Tests mit dem Mittelklassechipsatz durchgeführt.
Die Neuerungen von Intels neuem P45-Chipsatz halten sich im Vergleich zu dem Vorgänger, dem P35, in Grenzen. Hauptsächlich beschränken sich die Unterschiede auf den Einsatz der ICH10/R als Southbridge und auf die Anbindung der PCI-Express-Steckplätze. Die beiden PCI-E-Slots liegen in der Version 2.0 vor und sind im Crossfire-Betrieb mit jeweils acht Lanes angebunden. Der P35-Chipsatz verwendet eine 16x/4x-Konfiguration und PCI-Express 1.1. Darüberhinaus wird die Northbridge erstmals im 65-Nanometer-Prozess gefertigt (X48, P35: 90 Nanometer).
Da es sich beim P45 um den letzten Chipsatz für Intels Sockel-775-CPUs handelt, hat sich MSI eine Besonderheit einfallen lassen: DrMOS. DrMOS steht für Driver Mosfet, wobei es sich um eine besondere Art der Spannungswandler handelt. Die neuen Spannungswandler sollen kühler bleiben, stabilere Spannungen liefern und sich softwareseitig steuern lassen. Insbesondere Übertakter sollen von DrMOS profitieren, aber auch in Sachen Stromverbrauch soll sich die neue Technik bewähren.
Mithilfe der effizienten Spannungswandler und der Northbridge im feineren Fertigungsverfahren wirbt MSI für die Modelle P45 Diamond, P45D3 Platinum, P45 Platinum und P45 Neo2-FR mit einem QDR-Takt con 2.008 MHz und DDR3-2.000, was einem realen Frontside-Bustakt von 500 MHz entspricht.
Die Features der MSI-P45-Platinen
