Intel- oder AMD-Mainboard günstig kaufen: So gelingt es dank oder trotz Prime Day [Update: Asus]
Ein AM4-Mainboard oder eine Intel-Platine stehen vielleicht nicht ganz oben auf dem Prime-Day-Wunschzettel. Sollte sich aber ein gutes CPU-Angebot ergeben, folgt der Wunsch auf dem Fuße. Wir geben Tipps und Anregungen, welchen Unterbau man sich zulegen sollte.
Auch an diesem Prime Day bewirbt Amazon jede Menge Hardware, darunter auch Gaming-Mainboards. Doch nicht jedes "Angebot" ist günstig und nicht jedes günstige Produkt ist auch einen Kauf wert. Hauptplatinen zum Beispiel bedienen so viele unterschiedliche Funktionen, dass die wichtigste Lektion unserer Motherboard-Kurzkaufberatung zum Schnäppchen-Tag lautet: Überlegen Sie genau, was Sie brauchen. Man kann sehr viel Geld an MSI, Asus oder Gigabyte überweisen (an EVGA und NZXT sowieso und mit etwas Geschick auch an Asrock oder Biostar), ohne einen Nutzen daraus zu ziehen. Beispiel gefällig? Asus' Crosshair VIII Dark Hero (Test) kostete lange Zeit 450 bis 500 Euro, das Crosshair VIII Hero ohne Dark gab es für 390 Euro. Mittlerweile ist die Differenz zwar auf 30 Euro gefallen, aber die Unterschiede zwischen beiden Platinen beschränken sich auf die passive X570-Kühlung bei ersterem und eine Spannungsversorgung für rund 2,0 kW oder 1,3 kW. Davon merkt man als normaler Anwender, der seinen Prozessor ohne Flüssigstickstoffkühlung unter Gaming-Volllast mit 0,1 kW betreibt, genau gar nichts.
Aktualisierung vom 12.07.2022: Heute ist der Prime Day 2022 gestartet und zumindest Asus hat einige Mainboards im Preis reduziert. So fällt unter anderem das Strix B550-F für 145 Euro auf, das normalerweise bei 180 Euro liegt und kaum mehr lieferbar war. Allerdings lag das Board in der PCGH 09/2020 knapp hinter Asrocks Steel Legend für 160 Euro, 145 Euro sind für ein Board dieser Klasse also auch kein Mega-Schnäppchen. Das Strix X570-F für 208 Euro klingt auch nicht schlecht, es liegt im Asus-Sortiment klar über dem X570-Plus (Test in 02/2020), das mit regulär 220 Euro auf Platz 3 der PCGH-Rangliste schon ein akzeptables P-L-Verhältnis bietet. Das Prime Z690-A für 233 Euro klingt sehr gut. Es ähnelt dem TUF Z690-Plus WiFi (kein WiFi, dafür besserer Sound), dessen D4-Version im großen Nachtest mit 16 Platinen in der PCGH 08/2022 mit 310 Euro gegen Gigabytes Gaming X-Angeboten für 250-270 Euro zu teuer wirkte.
Anderes kann umso spürbarer sein: Wenn Sie Ihre Speicherkapazität mit einer dritten M.2-SSD steigern wollen, aber nur zwei M.2-Slots haben. Wenn ihr Mainboard mit dicken Slots für mehrere Grafikkarten wirbt, aber keinen Platz für die Sound- und die Capture-Karte in Ihrem Streaming-System bleibt. Natürlich funktionieren diese auch in einem Grafikkartenslot, aber nur auf wenigen
Platinen sind diese unabhängig voneinander angebunden - meist halbiert die Nutzung eines im Handbuch mit "×8" angegebenen Steckplatzes die Anbindung des primären GPU-Steckplatzes von 16 auf ebenfalls 8 Lanes. Machen Sie also vor dem Mainboard-Kauf eine Check-Liste: Wie viele SATA-Laufwerke haben Sie? Wie viele M.2-SSDs? Wie viele USB-Geräte schließen Sie permanent an der Rückseite des Systems an und wie viele Front-Anschlüsse hat ihr Gehäuse? Handelt es sich um die klassischen Typ-A-Stecker oder das neue USB-Typ-C-Format? Und wird USB-3.2- ("Gen2x2"), -3.1- ("Gen2") oder -3.0- ("Gen1") Geschwindigkeit benötigt? Reicht gegebenenfalls sogar klassisches USB 2.0 vollkommen aus, weil eine Tastatur, eine Maus oder ein USB-Headset überhaupt nicht so viel Datenverkehr erzeugen?
Die fertige Ist-Liste stellt aber nur den ersten Schritt dar. Wer in der Prime-Day-Hektik nicht Hals über Kopf das falsche Mainboard anklicken will, muss sich der viel schwierigeren Frage nach dem "wird" stellen: Während SATA-Laufwerke vermutlich nicht mehr hinzukommen, war etwaiges Schmunzeln bei der Erwähnung von drei M.2-SSDs nicht uneingeschränkt angebracht. Zwar haben viele Anwender genau eine in Verwendung, der Trend immer größerer Spiele-Installation führt aber schon heute zur Zweit-SSD. Eine flotte CPU und damit ihr Unterbau haben heutzutage aber durchaus fünf Jahre Lebenserwartung, wer High End kauft und eigentlich nicht zwingend braucht, kann auch zehn Jahre schaffen. Da ist es gut denkbar, dass in der gleichen Platine auch noch ein weiteres Speicherupgrade fällig wird.
"Besser haben als brauchen" gilt auch für Display-Anschlüsse: Kein Gamer zockt mit Onboard-Grafik. Aber wenn der Prozessor sowieso eine IGP enthält, ist deren Nutzung bei Grafikkartenfehlern Gold wert und vielleicht steht dem Rechner noch ein zweites Leben als Office-PC bevor? Aufgrund der langen Lebensdauer besonders wertvoll sind flexible Nachrüstmöglichkeiten über PCI-Express. USB4-Controller können Sie noch gar nicht kaufen - aber vermutlich in einem ×4-Slot nachrüsten. Genauso wie einen Thunderbolt-Controller oder eine Adapter-Karte auf M.2. Ihr neues NAS verlangt anno 2025 nach 10G-LAN? ×4-Karte! Ähnliches gilt in kleinerem Maße bei verbesserungswürdigem Sound, zu wenig USB-Ports, knappem SATA oder fehlendem WLAN für ×1-Erweiterungen.
Unser Tipp daher: Ein Mainboard, dass für die Zukunft gewappnet sein soll und nicht als absolutes Luxus-Produkt alles onboard mitbringt, sollte über je einen ×1- und einen ×4-Slot verfügen, die jetzt noch nicht verplant sind. Zudem über mindestens zwei rückseitige Reserve-USB-Ports, von denen einer wenigstens 3.0-Geschwindigkeit erreicht und wenn es in der für Sie akzeptablen Preisklasse möglich ist, schadet auch ein freier M.2 nicht - sonst muss der ×4 halt als eine Reserve für mehrere Eventualitäten dienen. Beachten Sie hierbei auch Doppelbelegungen, nicht immer ist es elektrisch oder physisch möglich, alle Schnittstellen einer Platine gleichzeitig zu nutzen. Insbesondere am preislich oberen Ende der durch Marktsegmente definierten I/O-Hubs gibt es oft Kompromisse - solide Tests (z.B. PCGH ;-)) verraten, ob es gute oder schlechte sind. Ein "B550"-Mainboard kann für Ihre Zwecke durchaus genauso gut geeignet sein, wie ein gleich teures X570-Modell. Möglicherweise sogar besser, denn irgendwo muss der Hersteller von letzterem ja gespart haben, um den mächtigeren, flexibleren Chip zum gleichen Preis nutzen zu können.
Beliebte Sparfaktoren sind dabei übrigens die Qualität des Onboard-Sounds und die der Spannungswandler beziehungsweise deren Kühlung. Während elektrisch ab der Mittelklasse aufwärts nämlich meist auch Übertakter gut bedient sind, kann es auf einigen Platinen im Sommer unangenehm heiß werden, wenn man sie ausreizt. Im Einsteigersegment und bei den allgemein etwas teureren Intel-B660-Mainboards sogar bis in den 150-Euro-Bereich tummeln sich sogar Exemplare, die zwar offiziell "kompatibel" zu den dicksten Prozessoren sind, aber aus Selbstschutz harte Verbrauchszügel anlegen und so die Rechenleistung des Systems dämpfen. Asrock B660 Pro RS konnten wir beispielsweise nicht in unserem Parcours testen, da es maximal 125 W im Dauerbetrieb erlaubt, unsere CPU aber in Temperaturtests mit 241 W laufen soll.
Der zu verwendende Prozessor ist also auch jenseits des gesuchten Sockels ein wichtiger Punkt auf Ihrer Wunschliste, sowohl unter "ist" als auch unter "könnte werden": Wenn Sie sowieso dauerhaft einen günstigen Core i5 nutzen wollen, ist die eben genannte Platine wegen Ausstattung und Layout nämlich sehr wohl einen Blick wert. Soll dagegen später mal auf einen i9 aufgerüstet werden, wäre sie ein Fehlkauf. Die verbauten I/O-Hubs, B550 und X570 (AMD AM4) sowie B660, H670 und Z690 (Intel Sockel 1700), geben übrigens keinen Aufschluss über die CPU-Tauglichkeit. Zwar wird die Prozessorgeneration durch die Hersteller an diese Mainboard-Chips gekoppelt, aber innerhalb des CPU-Portfolios hängt dann alles vom Mainboard-Hersteller ab - ein Modell bietet zu wenig, ein anderes treibt genau den richtigen Aufwand und erstaunlich viele Produkte am Markt verlangen hunderte Euro Aufpreis für einen Technik-Overkill, der selbst geübten Übertaktern nur ein paar dutzend MHz extra ermöglicht. Der I/O-Hub definiert bei all dem aber nur die grundsätzliche Ausstattungsklasse und lässt innerhalb dieser noch viel Spielraum.
So, was macht man jetzt, wenn die Wunschkriterien feststehen und kein Prime-Day-Angebot diese erfüllt? In Anbetracht der bereits angesprochenen Mainboard-Nutzungsdauer plädieren wir klar für den Kauf der Platine, die zu Ihnen passt! Auch wenn gerade ein anderes Mainboard beworben wird. Ein paar Anregungen haben wir neben diesem Artikeltext verteilt; Kurzkritiken sowie Links zu Print-/[Plus]-Tests finden Sie in unseren ausführlichen Kaufberatungen für AMD-Mainboards sowie dem Gegenstück für Intel-Platinen.
Beachten Sie hierbei, dass jede der getesteten Platinen auch eng verwandte Geschwister hat. Insbesondere MSI-Motherboards folgen oft einem Baukastensystem aus Sound, Erweiterungsmöglichkeiten inklusive M.2 und Spannungswandlern, die in verschiedenen Stufen kombiniert werden. Asrock wiederum, die die andere Hälfte unserer AM4-Mainboard-Empfehlungen stellen, bieten auf Basis des gleichen Layouts oft eine extrovertierte, mehr an Gamer gerichtete und eine etwas biedere, funktional aber ähnliche Platine an. Vorsicht: Die derzeit unsere Sockel-1700-Test-Ergebnisse dominierenden Gigabyte-Motherboards wiederum nutzen oft das gleiche Design und die gleiche Namenshierarchie, ein B660 Master aber wenig mit einem Z690 Master gemein, wie die Ausstattungsliste zeigt. Auch Asus-Mainboards kennen allenfalls eine Systematik - je vollmundiger der Name, desto höher der Preis. Außer vielleicht am Prime Day?
Stabil laufen sie trotzdem.
Die Lüftersteuerung ist bei meinem jedenfalls besser, als alles andere von der Konkurrenz.
Wenn man da im BIOS die richtigen Werte einträgt, hört man die Kiste nicht mehr.
Eine Lüfterabstimmung ist auch gleich mit eingebaut und die voreingestellten Kurven sind fast passend, je nach Lautstärke der Gehäuselüfter.
Da braucht man bei jedem anderen Mainboardhersteller länger dazu oder muß noch Zusatzsoftware unter Windows nutzen (A-Tunig).
Die unteren Chargen kann ich nicht mehr so gut beurteilen, aber was ich auf dem Tisch hatte, war meist fehlerfrei.
Gerauscht hat da auch nichts - gut ich bin etwas älter und die hohen Frequenzen sind weg - aber solche pauschalen Aussagen für Asus und Asrock halte ich für falsch.
Asus beseitigt die erkannten Fehler im BIOS jedenfalls und schleppt sie nicht mit rum.
Bei Asrock gib es weniger Updates und die Boards laufen zuverlässig (Fatality, Taichi, ...).
Sie haben nicht so die Feinheiten, wie das Asus, sind aber für den Endbenutzer völlig ausreichend ausgestattet.
Ich kann auch im ARock-BIOS die RAM-Werte verändern für Tuningmaßnahmen etc., aber das war bisher nie nötig.
Einmal hab ich eine Spannung ändern müssen, aber das war meine Dummheit.
Für RAM-Vollbestückung mußte da etwas höher gegangen werden.
Der einzige Kritikpunkt beim ASUS ist die festgelegte Stützpunktanzahl.
Das kann AsRock besser.
Den PC meiner Tochter hab ich fast bis zur Unhörbarkeit regeln können, so daß die Lüfter gerade die richtige Geschwindigkeit bei Vollast haben um nicht aufzufallen, aber dennoch genügend kühlen.
Es läuft zwar unter Windows, kann aber viele Punkte verwalten, so daß man, zusammen mit der Hysterese, einen ganz feinen Kurvenverlauf hinbekommt, gerade noch leise.
Wenn ASUS das noch kann im BIOS gibt es nur noch ASUS beim Neubau.
Aber ich wollte ja nicht mehr so viel schaffen.
Schnell, schnell hat da seine Spuren hinterlassen und die ausufernde Motherboardinflation auch.
Asus war seit ewigen Zeiten der Marktführer bei Mainboards, auch wenn MSI da etwas ganz anderes behauptet.
Das A7N8X deLuxe war das anerkannt beste Mainboard für den Athlon K7.
Ich verweise mal auf die Konkurrenz:
https://www.computerbase.... .
Ich kann das nur bestätigen und zwei LAN-Anschlüsse hatten zu der Zeit eben nur ganz wenige Boards.
Und es war mit das erste Board, das einen SATA-Anschluß mitbrachte, genau genommen zwei.
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Da ich damals noch gute Ohren hatte habe ich keinerlei Störgeräusche beim On-board-Sound wahrgenommen.
Es gab ein leises Brummen beim Vollaufdrehen des Lautstärkreglers, aber das kam mit Sicherheit vom grottig abgeschirmten Verstärker der Aktivboxen.
Nur der FSB hat manchmal gezuckt, aber das lag wahrscheinlich am nForce2-Chipsatz.
Ansonsten lief meins und viele andere, die ich gesehen habe, ohne jeglichen Updatebedarf.
Nach 8 Jahren stieg ich auf das P5Q um, was sich wiederum als äußerst stabil herausstellte.
Mit dem C2Quad 6700 gab es nie Probleme oder Rauschen im on-Board Teil.
Das komische BIOS-Flashback von Gigabyte hat immer, wenn ich es gebraucht habe nicht funktioniert.
Mit dem Crash-Free-Bios von ASUS geht das genau so und stabiler, meiner Meinung nach.
Gut, die neuen PCs haben keine optischen Laufwerke mehr, meiner schon.
Asus hat sich den guten Ruf versaut mit dem unsäglichen BIOS-Updates.
Schnell, schnell hat da seine Spuren hinterlassen und die ausufernde Motherboardinflation auch.
Früher gab es ein bis zwei Boards für die Klassen billig, mittel und deLuxe.
Heute gibt es 5 ... 10 für jede Klasse.
Asus alleine hat 50 Boards für den Sockel A4.
Daß das auf Kosten der Qualität der BIOSe geht, war abzusehen.
Beim Dark Hero 8 bin ich mittlerweile auch schon wieder bei der Stufe 42xx.
Die Boards, die am meisten Sorgen gemacht haben in meiner langjährigen Praxis als bezahlter Schrauber waren BIOSTAR, ECS (K7S8X - das schlechteste Mainboard, das ich je auf dem Tisch hatte), PC-Chips (instabil bis zum geht nicht mehr), MSI (wahrscheinlich wegen Medion), Asrock (die Hybridboards haben da einige graue Haare gebracht) und ganz, ganz weit hinten ASUS.
Völlig ohne Befund war kein Hersteller, die besten drei: DFI, ABIT und ASUS (meine Reihenfolge).
Ich hätte auch gern noch meine Serviceprotokolle durchgesehen, aber da sollte so stimmen.
Und über die Creative T20 höre ich auch nichts, aber das liegt an der Musiksorte.
Auch die ASRock Kritik kann ich gar nicht verstehen.
Früher hatte Asrock mal Probleme mit den Hybridbrettern (DDR1 oder DDR2), das hab ich aber gleich schon kommen sehen.
Das ist aber längst vorbei und die BIOS-Update-Orgie, wie bei ASUS gibt es auch nicht.
Ich hab vor kurzem zwei AsRock Systeme gebaut, eins mit R9 3900 und eins mit R7 3700.
Bei beiden gibt es keinen einzigen Fehler, bis heute.
Der R9 3900 hat die Updates auf Automatik, was ich sonst nur selten mache, und das Betriebssystem steht auf der letzten stabilen Version 1766 ohne jegliches menschliches Zutun.
Der PC läuft bombenstabil und gefühlt schneller, als meiner.
Auch beim R7 3700 meines Bruders mußte ich nichts nachstellen, als ich ihn vorige Woche gesehen habe.
Es gibt keine Fehler, weder HD noch sonstige, und rauschen tun die beiden auch nicht.
Und die Billigbretter verbaue ich generell nicht mehr, die sind einfach billig und schnell zusammengeschustert.
Wer kein Geld für das Mainboard vom PC hat, wo alles dransteckt, sollte sich über die Folgen nicht wundern.
- 2,5G LAN statt Gigabit
- WLAN-Vorbereitung (e-Key-Slot, Antennendurchführungen)
- Header für Typ-C-Front-Anschlüsse
(- Garantiert passive I/O-Hub-Kühlung) <= A-Pro sollte aber auch die meiste Zeit über bei 0 U/min bleiben
- Einen wesentlich geringerer Stromverbrauch
- Drastisch kühlere Spannungswandler
Letztere kann ich mangels direktem Test nicht genau beziffern, aber das X570 A-Pro nutzt im wesentlichen die Elektrik des X570 Edge mit deutlich verkleinerten Kühlkörpern. Und das Edge erzielte im Test Temperaturen von über 80 °C; wäre im Hochsommer also bereits ohne OC am Limit. Das Steel Legend dagegen bleibt 25 K kälter – vermutlich mit weiterer Verbesserung des Abstandes bei steigender (OC-)Belastung, denn da skalieren effizientere Wandler (Steel Legend) meist deutlich besser als übergroße Kühlkörper (Edge).
Das heißt nicht, dass das Steel Legend in jeder Lebenslage das bessere Board ist. Bekanntermaßen habe ich es lange Zeit parallel zum Edge empfohlen, je nach Anforderungsprofil, denn obiger Liste von Schwächen stehen, gerade dank des X570, auch einige Vorteile abseits "Flashback" gegenüber. Und wenn MSI nicht ausgrechnet bei der größten Schwachstelle des Edges, den Spannungswandlertemperaturen, weiter abgespeckt hätte, würde ich nach EOL des X570 Edge heute auch das X570 A-Pro als nächst kleinere Platine im MSI-Portfolio nennen (X570S Edge ist ein komplett anderes Board). Aber umgekehrt das A-Pro über alles andere zu loben, ist eine leicht angreifbare Position.
P.S.: Ich weiß nicht, wer "wir" ist, aber ich weiß, was "die Kaufberatung" für Mainboards ist.^^
Asrocks B550 Steel Legend bietet
Kann mich nicht erinneren, dass wir in der Kaufberatung jemals andere Boards außer von MSI oder Gigabyte für AM4 "verkauft" haben. ^^
ASUS (etwas) und (vor allem) ASrock bringen es da einfach nicht...
genug AM4-Mainboard für normale Anwender mit einer Grafikkarte, einer M.2-SSD und ein paar USB-Geräte
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