Intel Z890: Probleme mit iGPUs unter Windows 11 24H2
Auf den kürzlich erschienenen Z890-Mainboards für Intel Arrow Lake mehren sich Berichte über Abstürze, wenn Windows 11 24H2 installiert ist. Ein BIOS-Update oder die Deaktivierung der iGPU sollen helfen.
Seit wenigen Tagen ist Intel Arrow Lake im Handel erhältlich, zeitgleich begann auch der Verkaufsstart für die zugehörigen Z890-Mainboards zahlreicher Hersteller. Bei diesen scheint es allerdings derzeit zu Problemen in Kombination mit Windows 11 24H2 zu geben, wie das Portal Videocardz unter Berufung auf die spanische Hardware-Seite "El Chapuzas Informatico" berichtet. Demzufolge komme es zu Abstürzen oder unerwarteten Neustarts des Rechners.
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Festgestellt wurde dies wohl zuerst anhand eines Rezensionsmusters von Asus, die sich sowohl gegenüber dem spanischen Portal als auch auf der hauseigenen Supportseite zu der Thematik äußerten: Wie Asus in diesem Beitrag erklärt, sei die Ursache "wahrscheinlich auf einen Konflikt zwischen den GPU- und iGPU-Einstellungen in dieser Version von Windows 11 24H2" zurückzuführen. Auch der Hardware-YouTuber "KitGuru" konnte das Problem bereits bei einem MSI-Mainboard nachvollziehen.
El Chapuzas Informatico spekuliert angesichts der öffentlichen Bekanntmachung seitens Asus darüber, dass der Bug entsprechend nicht nur in den Rezensionsmustern auftritt, sondern auch beim Endkunden in Erscheinung treten kann. Immerhin sollen die Mainboard-Hersteller bereits mit einem BIOS-Update auf die Problematik reagiert haben; Asus nennt im erwähnten Supportbeitrag explizit die Version 08xx oder neuer als möglichen Lösungsansatz. Daneben können Nutzer in den BIOS-Einstellungen auch die interne Grafikkarte deaktivieren, um unter Windows 11 24H2 wieder zum gewohnten Bild zu kommen.
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Im Taskmanager solltest du sehen können, welcher Prozess diese Last erzeugt.
Man muss also schon ziemlich spezielle Anforderungen haben damit Z890/ARL die beste Wahl ist.
Auch wenn ich bezweifle, dass Intel Kunden sich einen "Rechner" nur kaufen, um ihn als "Bild"-Deko ins Wohnzimemr zu stellen, so ist das "Killerfeature" mitlerweile völlig ausgelutscht und nicht mehr wirklich vorhanden.
Witzig finde ich zudem, dass Intelfreunde sich gerne die kleinen Intel Grafikkarten kaufen, um diese z.B. in Minirechner einzubauen. Nur liegt der Idleverbrauch dieser Karten mit über 40 Watt nicht gerade sehr niedrig.
Selbst wenn die das per Treibersoftware schon verbessert haben sollten ( nicht eingelesen), so stehen imemr noch 6 Watt durch andere Karten gegenüber.
Laut Artikel ist das bisher nur bei "Rezensionsmustern" von Mainboards von Asus und MSI aufgetreten.
Alles andere ist, wie im Artikel auch erwähnt: Spekulation.
Also bitte nicht, sobald Intel oder Microsoft im Artikel steht, gleich erst mal das Hirn abschalten und Hasskommentare schreiben.
Das der Kunde, wie du es nennst "Betatester" ist, ist seit Anbeginn der "Personal Computer" so.
In den 90ern gab es um ein vielfaches weniger an Herstellern von Hardware und deutlich weniger Gerätetypen.
Trotzdem erinnert sich heute kaum noch jemand an die sagenhafte Stabilität und Kompatibilität von Windows 95!
Damals hat Microsoft noch selbst in riesigen Lagerhallen tausende von Hardware-Kombinationen getestet.
Gebracht hat es trotzdem nichts.
Mittlerweile gibt es Milliarden an möglichen Hardware-Kombinationen, auf denen Windows läuft. Und noch nie war Windows so stabil und wurden Fehler so schnell behoben wie heute!
Der große unterschied zu früher ist, dass solche "Probleme" halt sofort im Internet für möglichst viele Klicks breitgetreten werden, bevor ein richtiger "Kunde" solch ein Gerät überhaupt mal in der Hand hatte.
Außerdem:
Bei Linux macht man vor einem dist-upgrade auf jeden Fall ein Snapshot oder Voll-Backup!
Und Apple hat es vor kurzem geschafft, obwohl sie die Hardware bis auf den letzten Transistor kennen, keine Treiber von Drittherstellern zulassen und quasi jegliche Software unter ihrer Kontrolle haben, fast 15% der Macs bei meinem Arbeitgeber durch das Update auf MacOS 15 unbrauchbar zu machen. Die durften alle vollständig neu installiert werden. So etwas ist auch nicht das erste mal passiert, eine MacOS x.0.0 -Version installiert man halt nicht!
Updates die vom Hersteller freigegeben und in Umlauf gebracht werden sollten funktionieren, oder zumindest das System nicht schrotten, völlig egal von welchem Hersteller.
Das Ganze zeugt von nicht ausreichend getesteten Schnellschüssen.
Ist klar, dass heutezutage alles schnell gehen muss und der "Druck" in den Firmen und auf deren Mitarbeiter wächst.
Aber das Problem ist hausgemacht und wird, wenn nicht dagegen protestiert wird, in Zukunft noch schlimmer werden, weil die Syteme immer komplexer und verzahnter werden.
Das der Kunde, wie du es nennst "Betatester" ist, ist seit Anbeginn der "Personal Computer" so.
In den 90ern gab es um ein vielfaches weniger an Herstellern von Hardware und deutlich weniger Gerätetypen.
Trotzdem erinnert sich heute kaum noch jemand an die sagenhafte Stabilität und Kompatibilität von Windows 95!
Zu 2.: Was zu beweisen wäre. Vielen "jungen" Nutzern sind die vielen Namen "alter" und längst verblichener Hersteller schlichtweg unbekannt.
Annodazumal gab es:
- Mehr Chiphersteller (z.B. noch Cyrix)
- mehr echte Chipdesigner für GPUs
Heute:
- AMD und Intel
- Radeon (AMD) und NV. Der Rest bedient sich nur dort.
Früher hat man mit mehr oder weniger Erfolg versucht, Neues zu etablieren (wie einstmals in der Formel 1). Sei es Dual-CPU-Boards, Boards mit mathematischem Co-Prozessor, die verrücktesten Dimm-Kombis usw.
Die Großen haben die kleinen Nischenschmieden in den letzten 3 Jahrzenten geschluckt und somit eher der Diversität geschadet als genutzt. Kannibalismis, äh `Tschuldigung, Kapitalismus eben.
Ich denke, das hier die Komplexität der vom User gewünschten Freatures eine Rolle spielt. Es soll ja alles immer schön praktisch und bequem sein, damit man nicht mehr soviel denken muß. Und all diese Wünsche/Forderungen in ein Betriebssystem zu integrieren UND dazu den neuesten Shice laufbar und handsome zu halten. Schwierige Aufgabe.
Gruß T.