Ryzen 3000: Tape Out von PCI-E-4.0-Chips bei ASMedia Ende des Jahres
Wie bei AMD üblich wird auch die neue 500er-Generation an Controller Hubs nicht komplett von AMD entwickelt. Während der X570 als Flaggschiff von AMD kommt, hofft ASMedia auf den Auftrag mit den kleineren Chips B550 und A520.
Der informierte AMD-Nutzer weiß, dass die Controller-Hubs nicht durchgehend von AMD selbst stammen. Das Flaggschiff, in der neuen Generation der X570, kommt bezüglich des Designs von AMD selbst, während ASMedia auf den Auftrag für die einfacheren Controller hofft. Ein Tape Out von Chips mit PCI Express 4.0 ist laut Digitimes für Ende 2019 vorgesehen und AS Media hofft, den Auftrag ab 2020 wieder zu bekommen. In der kommenden Generation sollen das B550 und A520 werden, die beide auch PCI Express 4.0 unterstützen könnten.
Ryzen 3000 betreffend ist aber wohl noch nicht ganz klar, wie die Chips ausgestattet werden - zumindest der Gerüchteküche. Denn auch wenn ASMedia die Technik anbietet besteht die Möglichkeit, dass es nur PCI-Express 3.0 seitens des "Chipsatzes" gibt, der vielleicht oder auch nicht mit PCI Express 4.0 an die CPU angebunden wird.
Aus Kostengründen wäre es schon naheliegend, dass der Rotstift angesetzt wird, zumal die X570-Mainboards wohl unter anderem auch etwas teurer ausfallen, weil die Mehrkosten für PCI Express 4.0 getragen werden müssen. Und damit stellt sich auch die Frage, in wie weit das bereits vorliegende Design wiederverwendet wird.
Jedenfalls würde ein Tape Out von PCIE4-ICs Ende des Jahres auch erklären, warum AMD sich selbst um den X570 gekümmert hat und die Gerüchte bestätigen, dass ASMedia nicht rechtzeitig fertig wurde. Es stützt auch, dass es einfache Chipsätze erst Anfang kommenden Jahres geben soll und es eröffnet auch die Möglichkeit, den X570 nach nur kurzer Laufzeit wieder abzulösen - mit einem Modell von ASMedia.
Gegenüber Investoren lies ASMedia auch wissen, dass man an neuen SATA-Controller-Chips und USB-4.0-Chips arbeitet, die allesamt 2020 verfügbar sein und auf diversen Mainboards zum Einsatz kommen sollen. Bei USB-Brücken-Chips habe man angeblich recht erfolgreich Anteile von Sandisk und Samsung erobert - insbesondere im Segment mit hohen Übertragungsraten.

ich stelle mir berge dieser SSDs vor und auf der anderen seite die 2besitzer –als kleine punkte– X570 mobos
....und keiner möchte den doppelten preis einer PCI-E-3.0 SSD zahlen xD
Solange es genug Lanes sind (dürfen ein paar mehr als bei den 300er/400er sein), reicht auch PCIe 3.0. Wer mehr als eine PCIe-4.0-SSD nutzen will, kann ja dann auf den X570 setzen.
Otto-Normal (inkl. Gamer) braucht nicht mal eine PCIe-SSD. Das ist ein Luxus-Artikel, von dem nur eine Nische (bei Privater Nutzung) wirklich profitiert.
Für die Meisten macht es eh kein großen unterschied, ob da ein X470, oder B450 verbaut ist. Ich bin mir sicher, das mehr als die Hälfte der verkauften X370/X470 durch ein B350/B450 ersetzt werden könnten, ohne das der Nutzer ein Unterschied bemerkt.
Das mit der möglichen pcie4 Unterstützung bei 470/450er Boards ...
... ich glaube schon das Biosmods oder Betas die Runde machen werden.
Da das Vertrauen in Firmen ja generell an einem Tiefpunkt angelangt ist, könnte man, wenn man AMD generell mehr vertraut, vielleicht zufriedener mit dem Chip sein, selbst wenn er teurer wäre.
Der einzige Grund, warum die 300er und 400er-Boards auch bei den CPU-Slots kein PCIe 4.0 können, liegt darin, dass die Leiterbahnen wohl nicht so gut abgeschirmt sind, dass sie auch PCIe 4.0 zuverlässig übertragen können.
Die neuen Boards werden ja erst jetzt designt, wo schon fest steht, dass es PCIe 4.0 geben wird, insofern hatten die Mainboardhersteller auch genug Zeit, das zu berücksichtigen.