P55-Mainboards mit USB 3.0 und SATA Revision 3.0 von Asus und Gigabyte neu im Testlabor
Die neuen Hauptplatinen Asus P7P55D-E Premium und Gigabyte GA-P55A-UD6 inklusive je zwei Anschlüssen der neuen Typen USB 3.0 und SATA Revision 3.0 sind in unserer Redaktion eingetroffen - wir bieten Ihnen einige Spezifikationen und Fotos.
Vor kurzem haben unsere Redaktion zwei P55-Mainboards von Asus und Gigabyte mit den neuen Anschluss-Standards USB 3.0 sowie SATA Revision 3.0 erreicht. Sowohl das Asus P7P55D-E Premium, als auch das Gigabyte GA-P55A-UD6 greifen hierbei auf einen Controller-Chip der Marke NEC im Falle USB 3.0 beziehungsweise einen der Marke Marvell für SATA Revision 3.0 zurück.
Beide Mainboards besitzen jeweils zwei der neuen Anschlüsse. Während das Asus-Modell sechs interne SATA-Revision-2.x- mitsamt 10 USB-2.0-Anschlüssen besitzt, kann das GA-P55A-UD6 von Gigabyte mit sechs internen Ports der älteren SATA-Revision, einem E-SATA-Anschluss und 12 USB-2.0-Anschlüssen aufwarten.
Das Asus P7P55D-E Premium besitzt insgesamt vier Slots für Arbeitsspeicherriegel. Anschlüsse für PCI-Express-Karten besitzt das Mainboard vier, zwei vom Typ x16 und zwei vom Typ x1.
Das Gigabyte GA-P55A-UD6 bietet Anschlüsse für bis zu sechs DDR3-Speicherriegel, welche einen Betrieb des Modus DDR3-2600 unterstützen. Die Hauptplatine besitzt insgesamt die Anschlussmöglichkeit für bis zu fünf PCI-E-Erweiterungskarten, vorhanden sind drei x16- und zwei x1-Slots.
Übrigens: Das Gigabyte GA-P55-UD6 haben wir bereits in der Printausgabe 10/2009 getestet. Es unterscheidet sich vom neuen GA-P55A-UD6 nur anhand der fehlenden neuen Anschlusstypen.
Im PCGH-Preisvergleich ist sowohl das Asus P7P55D-E Premium für rund 242 Euro, als auch das Gigabyte GA-P55A-UD6 für rund 200 Euro gelistet. Weiter unten in unserer Bildergalerie haben wir für Sie Fotos der beiden neuen Hauptplatinen vorbereitet - ein Test für die Printausgabe folgt in Kürze.

Abgesehen davon, dass es einem wohl herzlich wenig nützt, wenn man bis zur Bridge 2.0 hat, dann aber trotzdem nur mit 1.1 ans Restsystem angebunden ist, beträgt der Aufpreis von einem P55 zum X58 ab Intel gerade mal 15$ und die CPUs sind, gerade am oberen Ende der Leistungsskala (und erzähl mir keiner, man würde mit +50$ Mainboards Einsteiger anlocken), auch nicht wirklich teurer. (der 3.06GHz 950 ist sogar tendentiell billiger, als der 2,93GHz 870)
Also entweder stimmt da was mit dem Preis nicht, oder Asus kann sich wirklich alles erlauben und findet trotzdem noch Käufer... (in Anbetracht von 200-250€ für ein LGA1156 Mainboard: Wohl eher letzteres)
Aber schön zu sehen, das manch ein Hersteller zu sau teuren, fast 50USD kostenden, PCie 1.1 to 2.0 Bridges greifen muss, weil Intel nicht in der Lage ist, ein paar 2.0 Lanes durchzureichen.
D.h. wenn man sich an die spezifizierten Parrallelschaltungen hält, muss man auch dann eine x4 Anbindung verwenden, wenn PCI-E 2.0 zur Verfügung steht und wenn man einen PCI-E 2.0 x4 Anbindung verwendet, ist das Ergebniss nicht schneller, als mit PCI-E 1.0 x4.
(Bei SATA3 hängts natürlich vom RAID-Grad ab. Ein einzelnes Laufwerk lässt sich über 1.0 x4 fast ausreizen, zwei parrallel arbeitende liegen bereits über den Grenzen von 2.0 x4. Aber so zur Erinnerung: Ein SATA2.0-Gerät liegt auch deutlich über den Kapazitäten der 1.0 x1-Anbindung, an deren Ende auf High-End Mainboards regelmäßig 4-fach RAID-Controller zu finden sind, und bislang hat das auch niemanden gestört)
* When dual graphics cards are used in 1st and 2nd PCIex16 slots, SATA3 / USB 3.0 (Marvell 9128 /NEC USB 3.0 Controllers) will work at normal mode.
Soweit ich das verstehe, soll das heißen, dass SATA 3 und USB 3 nur auf 2er-Niveau laufen, wenn man SLI bzw Crossfire nutzt.
Sind USB 3.0 und SATA 3.0 auf den Boards auch abschaltbar?