AMD Threadripper 3000: Neue TRX40-Mainboards von Asrock, Threadripper 3000 angeblich nicht abwärtskompatibel
AMDs nächste Threadripper-Generation lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten. Im November soll es so weit sein und so bereiten sich diverse Mainboard-Hersteller bereits auf den Start mit frischen Hauptplatinen vor. Die Liste der möglichen Modelle wächst stetig an. Während Mainboards von Asus, MSI und Gigabyte bereits gesichtet wurden, machen nun auch Asrock-Varianten die Runde. Auch gibt es Gerüchte, dass die Threadripper 3000-CPUs nicht auf aktuellen Hauptplatinen genutzt werden können.
Im November soll es Zen 2-Nachschub für den HEDT-Bereich geben. Dafür bringt AMD die dritte Threadripper-Generation in Stellung. Mittlerweile sind diverse Mainboards unterschiedlicher Hersteller gesichtet worden. Versorgt wird der Markt unter anderem von Asus, MSI und Gigabyte. Ebenfalls wird Asrock in diesem Bereich mitmischen. Zwei entsprechende Hauptplatinen machen die Runde.
Dabei handelt es sich um das Asrock TRX40 Taichi sowie TRX40 Creator. Letzteres könnte für einige Verwechslungen sorgen, denn MSI soll ein gleichnamiges TRX40-Mainboard anbieten. Einziger Unterschied wäre, dass das "Creator" im Falle der MSI-Hauptplatine dem TRX40 vorangestellt ist. Schon bei den X570-Hauptplatinen kollidieren beide Hersteller bei der Namensgebung leicht. Gleichwohl besser zu unterscheiden ist hier jedoch Asrocks X570 Creator von MSIs X570 Creation.
Bestätigt ist ein tatsächliches Erscheinen allerdings nicht, da es sich nicht um offizielle Informationen handelt. Stattdessen wurden die Gerüchte von der italienischen Webseite rehwolution.it via Twitter in Umlauf gebracht. Dort ist aber nicht nur von den Asrock-Mainboards die Rede.
Auch lesenswert: Threadripper 3000: MSI nennt Creator TRX40-Motherboard
Auch wolle man weitere Informationen zu Threadripper 3000 in Erfahrung gebracht haben. Demnach werden AMDs kommende HEDT-CPUs auf Zen 2-Basis nicht mit älteren Mainboards kompatibel sein. Gleiches gelte auch andersherum. Threadripper-Prozessoren der ersten und zweiten Generation sollen sich nicht auf den neuen Hauptplatinen für Threadripper 3000 nutzen lassen. Im Kontext von Threadripper 3000-Prozessoren auf Hauptplatinen mit X399-Chipsatz gab es derartige Gerüchte Ende August bereits. Damals soll die Information vom Asrock-Support ausgegangen sein.
[PLUS] Vergleichstest: Günstige X570-Mainboards für Ryzen 3000
mehr ...

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der neue TR4 Sockel mechanisch der gleiche ist und auch die CPUs von der Bauform 100% gleich sind. Nur eben das TR 3000 einige dinge mit an Board hat, die eben erforderlich sind und einen neuen Chipsatz erfordern. Aber dafür laufen eben die alten CPUs auf den neuen Boards.
Eine physische Inkompatiblität könnte ich mir tatsächlich nur nach dem (schlechten) Vorbild von Intels 1151 vorstellen: Einer geringen Zahl von zuvor reservierten Pins wurde irgend eine neue Funktion gegeben, von der der Nutzer ohnehin kaum etwas spürt. Aber irgend ein Mainboard-Hersteller hat die gleichen, im alten Package nicht genutzten Pins mit Masse oder VCCin verbunden und wenn man jetzt eine CPU mit der neuen Pin-Belegung einsetzt, kann es zu Rauchbildung kommen, weswegen beinahe identische Plattformen getrennt werden müssen.
Genau wie bei Intel gilt dann aber auch hier: Wenn man wirklich will, kann man sowas im Package fixen. Wenn man sich nicht um Aufrüster kümmert, lässt man es halt bleiben. (Letzteres wäre im Falle AMDs sogar markttechnisch nachvollziehbar, denn Threadripper hat eine sehr geringe Verbreitung.)
Wieso sollte es am Speicherinterface liegen? Es wird ziemlich sicher auch TR3000 CPUs geben die "nur" 4 Speicherkanäle haben. Um die geht es eigentlich in der ganzen Diskussion. Dass die TR3000 mit 8 Speicherkanälen neue Mainboards brauchen um 8 Speicherkanäle nutzen zu können, steht außer Frage. Hier besteht eine technische Notwendigkeit, deshalb kann sich niemand ernsthaft darüber aufregen.
Auch war nicht das Speicherinterface der große Schwachpunkt der Threadripper CPUs. Sondern dass es sich um ein NUMA-System handelt, bei den 24- und 32-Kernern mit der zusätzlichen Schwierigkeit dass die Hälfte der Kerne nur indirekt Speicherzugriff hat. NUMA ist eben ein Thema, welches bei "Heimanwender-Software" traditionell keine Rolle spielt, dementsprechend ineffizient geht sie bei der Nutzung der Ressourcen vor.
Nein, Epyc Rome läuft nicht auf einem Großteil der Mainboards, die für Naples entwickelt wurden. Hersteller wie z.B. Supermicro (und auch Gigabyte, bevor deren Produktseite wieder verlinkt wird) legen neue Revisionen der alten Boards auf um "schnell" kompatibel zu Rome zu werden, eine komplett neue Generation von Mainboards lässt immer noch auf sich warten.
Angeblich liegt es daran dass die neuen Bios-Versionen ein 32MB ROM brauchen, und die meisten Naples-Boards hatten nur 16MB. Auch aeltere Mainboards fuer AMDs Epyc 7002 und Threadripper 3000 mit zu kleinen BIOS-Chips? | Planet 3DNow!
Dass es an einer solchen Sparmaßname scheitert klingt so lächerlich, es könnte tatsächlich stimmen.
WENN es so kommt das die TR Plattform zwingend ein Upgrade bedarf, dann wird es zu 99,9% an dem Speicherinterface liegen ... bei TR1 wurde das ganze absichtlich halbiert um halt nicht im Serversegment zu kanibalisieren. Da sowohl der IO Die als auch der Aufbau des TR 3 wohl sehr wahrscheinlich mehr EPYC ist als je zuvor, wird nun wohl offensichtlich versucht einer der Flaschenhälse von TR2 zu beseitigen, was das auf Quad Channel eingeschrumpfte Speicherinterface war. Weder der alte Chipsatz kann auf der einen Seite damit umgehen noch die alten CPUs im Falle eines neuen Chipsatzes ... was bei identischem Sockel btw. exakt die Erklärung ist WARUM weder hoch noch runter Kompatibilität besteht...
Davon ab ... wer sich ne CPU in dem Preissegment kauft, dem wird es sehr wahrscheinlich lax sein nen teures Board ( neu ) anzuschaffen...
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der neue TR4 Sockel mechanisch der gleiche ist und auch die CPUs von der Bauform 100% gleich sind. Nur eben das TR 3000 einige dinge mit an Board hat, die eben erforderlich sind und einen neuen Chipsatz erfordern. Aber dafür laufen eben die alten CPUs auf den neuen Boards.
Nein, Epyc Rome läuft nicht auf einem Großteil der Mainboards, die für Naples entwickelt wurden. Hersteller wie z.B. Supermicro (und auch Gigabyte, bevor deren Produktseite wieder verlinkt wird) legen neue Revisionen der alten Boards auf um "schnell" kompatibel zu Rome zu werden, eine komplett neue Generation von Mainboards lässt immer noch auf sich warten.
Angeblich liegt es daran dass die neuen Bios-Versionen ein 32MB ROM brauchen, und die meisten Naples-Boards hatten nur 16MB. Auch aeltere Mainboards fuer AMDs Epyc 7002 und Threadripper 3000 mit zu kleinen BIOS-Chips? | Planet 3DNow!
Dass es an einer solchen Sparmaßname scheitert klingt so lächerlich, es könnte tatsächlich stimmen.
Es ist haargenau das gleiche wie bei den X470 Brettern etc.: es kommt ne neue "MAX" Revision die alt und neu unterstützt, wer das nicht kaufen will macht ein Bios Update und setzt die CPU erst dann ein.
Nein, Epyc Rome läuft nicht auf einem Großteil der Mainboards, die für Naples entwickelt wurden. Hersteller wie z.B. Supermicro (und auch Gigabyte, bevor deren Produktseite wieder verlinkt wird) legen neue Revisionen der alten Boards auf um "schnell" kompatibel zu Rome zu werden, eine komplett neue Generation von Mainboards lässt immer noch auf sich warten.
Angeblich liegt es daran dass die neuen Bios-Versionen ein 32MB ROM brauchen, und die meisten Naples-Boards hatten nur 16MB. Auch aeltere Mainboards fuer AMDs Epyc 7002 und Threadripper 3000 mit zu kleinen BIOS-Chips? | Planet 3DNow!
Dass es an einer solchen Sparmaßname scheitert klingt so lächerlich, es könnte tatsächlich stimmen.