NZXT N7: B650E-Mainboard für Ryzen 7000 wird teuer

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NZXT N7 B650E
Quelle: NZXT

NZXT hat das N7 B650E für Sockel AM5 vorgestellt. Das Mainboard nutzt den B650E-Chipsatz, ist ordentlich ausgestattet und soll 429,99 Euro kosten. Dafür erhalten die Käufer ein vollverkleidetes Mainboard mit Farbabstimmung, PCI-E 5.0 für Grafikkarte und SSD sowie WLAN und vieles mehr. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu dem neuen Mainboard und für welchen Preis es den direkten Vorgänger gibt.

Die Volumenhersteller haben einen Gutteil ihrer B650- und B650E-Platinen mittlerweile vorgestellt. Viele Hersteller haben bisherige Serien weitergeführt und um die neuen AM5-Platinen ergänzt. Die meisten Mainboards bieten dabei mittlerweile mindestens 2,5G-LAN-Buchsen, zwei oder mehr M.2-Anschlüsse sowie leistungsstarke Spannungsversorgungen. Diese Upgrades sind dabei zwar mehr oder weniger bei allen Herstellern vorzufinden, entsprechend kann man allerdings auch erwarten, dass alle Preise für die Mainboards stark ansteigen.

Asus und MSI haben bei der Preisgestaltung schon vorgelegt und unschöne Sicherheit gegeben. Bei MSI sind die Preise aktuell noch in US-Dollar, doch ein Mindestpreis von 189 USD für ein M-ATX-Modell mit B650-Chipsatz ist dennoch happig. Asus kann das noch steigern und plant bisher gar nicht mit einer UVP von unter 200 Euro. Das günstigste Modell nach bisherigen Informationen soll das Prime B650M-A werden, abermals ein Micro-ATX-Modell mit dem Basis-Chipsatz.

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Dass es noch schlimmer kommen kann, zeigen aber nicht nur Asus und MSI im Highend-Bereich, sondern auch NZXT mit dem neuen N7 B650E. Das vollverkleidete Mainboard soll tatsächlich 429,99 Euro kosten. Dafür bietet es ein 16+2+1-Phasen-Design zur Spannungsversorgung, aber unverständlicherweise nur einen Acht- und einen Vierpol-Anschluss. Dazu kommen ein WiFi 6E-Modul, Bluetooth V5.2, drei M.2-Slots, ein 2,5G-LAN-Port sowie ein Realtek ALC 1220.
Wie üblich bei B650E und X670E können sowohl NVMe-SSD als auch die Grafikkarte mit PCI-E 5.0 bedient werden, allerdings wird nur jeweils ein Slot damit angesprochen. Auf dem I/O-Shield befinden sich neben den üblichen Audiobuchsen und den Anschlüssen für die WLAN-Antennen ein HDMI-Anschluss, ein BIOS-Flash- und ein Clear-CMOS-Knopf, vier USB-3.2-Gen1-Typ-A, zwei USB-3.2-Gen2-Typ-A sowie ein USB-3.2-Gen2-Typ-C.

Das NZXT N7 B650E ist noch nicht erhältlich und nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet. Das "Vorgängermodell", das NZXT N7 B550, ist wie auch das neue Mainboard vollverkleidet und in Schwarz und Weiß verfügbar, kostet aber anstatt 430 Euro nur 209 Euro und unterstützt alle Zen-3-Prozessoren, mit denen immer noch ordentlich gespielt werden kann. Ein N7 B650 ohne E wurde bisher nicht angekündigt.

Quelle: NZXT & Videocardz

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        War das vielleicht von Anfang an der Plan?
        Es ist typisch für AMD, dass sie eine alte Plattform noch 6-12 Monate weiterlaufen lassen, um den Niedrigpreisbereich zu bedienen. Das kommt teils auch innerhalb einer Plattform vor, man erinnere sich wie lange das Desktop-Retail-Line-Up aus Zen+-APUs, Zen-2-CPUs für Einsteiger und Mittelklasse sowie Zen-3-CPUs erst ab Oberklassepreisen bestand. Intel dagegen launcht typischerweise innerhalb von 3-6 Monaten ein komplettes neues Portfolio bis in den Lowest-End-Bereich, dass die alte Generation komplett ersetzt. (Formell jedenfalls. Technisch sind es immer wieder Rebrands.)

        Neu ist bei AMD aber, dass sie die Preisgrenze zwischen Alt und Neu bei 200-300 Euro nur für das Mainboard legen. Zur AM4-Einführung waren es eher 150-200 Euro für Mainboard und CPU, sodass sich diese Unterteilung weit unterhab des für PCGH-Lesers interessanten Bereichs abspielte. AM5 dagegen wirkt, verglichen mit dem Mainboard-Wünschen die sich immer noch an den niedrigeren Preisen von 3-4 Jahren orientieren, fast schon wie ein HEDT-Angebot.

        Zitat von Andrej
        Nur ziehen die Preise von den B550 Motherboards auch an - so habe ich das Gefühl! Das MSI B550 Tomahawk Max kostet jetzt fast genausoviel wie das MSI X570 Tomahawk. Auch das B550 Tomahawk kostet 180 Euro wie vor 2 Jahren zu seinem Start.
        Da wird der der Dollarkurs schuld sein. AM4-Mainboards hatten diesen Sommer ein kleines Revival (ich tippe auf 5800X3D + nachlassende GPU-Preise als Anlass), sodass einige Modelle im Juli gar nicht lieferbar waren. Statt noch ein paar Monate Restbestände abzuverkaufen, müssen die Händler also noch einmal extra Nachschub bestellt haben und der kostet wegen der Euro-Inflation im Einkauf heute einfach 20 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Aber halt keine 80-100 Prozent mehr, wie B650.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        War das vielleicht von Anfang an der Plan?
        Es ist typisch für AMD, dass sie eine alte Plattform noch 6-12 Monate weiterlaufen lassen, um den Niedrigpreisbereich zu bedienen. Das kommt teils auch innerhalb einer Plattform vor, man erinnere sich wie lange das Desktop-Retail-Line-Up aus Zen+-APUs, Zen-2-CPUs für Einsteiger und Mittelklasse sowie Zen-3-CPUs erst ab Oberklassepreisen bestand. Intel dagegen launcht typischerweise innerhalb von 3-6 Monaten ein komplettes neues Portfolio bis in den Lowest-End-Bereich, dass die alte Generation komplett ersetzt. (Formell jedenfalls. Technisch sind es immer wieder Rebrands.)

        Neu ist bei AMD aber, dass sie die Preisgrenze zwischen Alt und Neu bei 200-300 Euro nur für das Mainboard legen. Zur AM4-Einführung waren es eher 150-200 Euro für Mainboard und CPU, sodass sich diese Unterteilung weit unterhab des für PCGH-Lesers interessanten Bereichs abspielte. AM5 dagegen wirkt, verglichen mit dem Mainboard-Wünschen die sich immer noch an den niedrigeren Preisen von 3-4 Jahren orientieren, fast schon wie ein HEDT-Angebot.

        Zitat von Andrej
        Nur ziehen die Preise von den B550 Motherboards auch an - so habe ich das Gefühl! Das MSI B550 Tomahawk Max kostet jetzt fast genausoviel wie das MSI X570 Tomahawk. Auch das B550 Tomahawk kostet 180 Euro wie vor 2 Jahren zu seinem Start.
        Da wird der der Dollarkurs schuld sein. AM4-Mainboards hatten diesen Sommer ein kleines Revival (ich tippe auf 5800X3D + nachlassende GPU-Preise als Anlass), sodass einige Modelle im Juli gar nicht lieferbar waren. Statt noch ein paar Monate Restbestände abzuverkaufen, müssen die Händler also noch einmal extra Nachschub bestellt haben und der kostet wegen der Euro-Inflation im Einkauf heute einfach 20 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Aber halt keine 80-100 Prozent mehr, wie B650.
      • Von Andrej BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Einer meiner Kontakte hat mittlerweile gesagt:
        "B550 ist der Nachfolger von X570". Frischen Leaks zu Folge geht auch MSI bis in den 400-Euro-Bereich, ein anderer Hersteller hat mir gegenüber für sein Portfolio was von 200 bis 500 Euro gesagt, das erste Gigabyte steht für 330 Euro im Preisvergleich – und ist nur das drittbeste im Portfolio.

        tl;dr: "Einsteigern" wird AMD wohl weiterhin alte AM4-Technik verkaufen.
        Nur ziehen die Preise von den B550 Motherboards auch an - so habe ich das Gefühl! Das MSI B550 Tomahawk Max kostet jetzt fast genausoviel wie das MSI X570 Tomahawk. Auch das B550 Tomahawk kostet 180 Euro wie vor 2 Jahren zu seinem Start.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        tl;dr: "Einsteigern" wird AMD wohl weiterhin alte AM4-Technik verkaufen.
        War das vielleicht von Anfang an der Plan?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Andrej
        Ich hoffe der Lackkanister ist bald ausgesoffen, denn so langsam wird es blöd irre!
        430 Euro für ein Einsteidermotherboard
        Einer meiner Kontakte hat mittlerweile gesagt:
        "B550 ist der Nachfolger von X570". Frischen Leaks zu Folge geht auch MSI bis in den 400-Euro-Bereich, ein anderer Hersteller hat mir gegenüber für sein Portfolio was von 200 bis 500 Euro gesagt, das erste Gigabyte steht für 330 Euro im Preisvergleich – und ist nur das drittbeste im Portfolio.

        tl;dr: "Einsteigern" wird AMD wohl weiterhin alte AM4-Technik verkaufen.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Strunzel
        Mich würde mal einge Begründung für die doppelten Preise interessieren.
        a) Mit Grafikkarten verdienen wir kaum noch Geld. Die Margen sind klein.
        b) Durch die Abwärtskompatibilität haben die bösen Kunden häufig noch ihr altes Mainboard weiter benutzt bei einem CPU Upgrade
        c) Wer von Intel wechselt ist schon Premium Preise vom z690 Release damals gewöhnt. Der soll bloß nicht auf dumme Gedanken kommen...

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