Mehr Komfort: Gigabyte verdoppelt UEFI-Flash und packt Wi-Fi-Treiber dazu
Um die Inbetriebnahme zu erleichtern, liefert Gigabyte zwei neue Mainboards mit größerem UEFI-Flash aus. Dadurch hat in diesem auch der Wi-Fi-Treiber Platz.
Selbst günstigere Mainboards decken die Ansprüche der meisten Nutzer ab. Deshalb suchen die Hersteller für ihre höherpreisigen Produkte kontinuierlich nach Wegen, um sich am Markt abzuheben. Teure Mainboards werden dadurch längst nicht mehr nur mit zusätzlichen Anschlüssen oder einer potenten Spannungsversorgung ausgestattet. Sondern auch mit Features, die den Einbau und die Inbetriebnahme von Hardware erleichtern sollen.
Den Treiber im Gepäck
In ebendiese Richtung geht Gigabyte auch mit den frisch vorgestellten AM5-Mainboards X870 Aorus Stealth ICE und B850 Aorus Stealth ICE. Beide werden mit üblichen Zusatzfunktionen wie einer werkzeuglosen Installation von M.2-SSDs beworben. Besonderer Fokus liegt aber auf dem WLAN. So lässt sich die mitgelieferte Antenne mit einem einzelnen Stecker montieren. Nutzer müssen also nicht, wie sonst, zwei einzelne Gewinde anschrauben.
Relevanter ist hingegen die zweite Änderung, die den Wi-Fi-Treiber betrifft. Dieser kann normalerweise erst installiert werden, wenn das Betriebssystem eingerichtet wurde. Windows benötigt dafür aber eine aktive Internetverbindung, wenn man keine Umwege verwenden möchte. Kann Windows nicht ohne weiteren Treiber mit dem verbauten Wi-Fi-Chip umgehen, ist der Nutzer also gezwungen, auf ein LAN-Kabel auszuweichen. Gigabyte will dieses Problem nun aber gelöst haben - zumindest beim X870/B850 Aorus Stealth ICE. Dort wurde kurzerhand der für das UEFI verbaute Flash-Speicher von 32 MiB auf 64 MiB verdoppelt und der Wi-Fi-Treiber in den freien Bereich gepackt.
Quelle: Gigabyte
Durch den größeren Flash-Speicher kann der Wi-Fi-Treiber direkt vom Mainboard aus installiert werden.
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Bei der Inbetriebnahme eines entsprechenden Systems kann der Treiber so offenbar problemfrei installiert werden, ohne dass der Nutzer auf Kabelinternet ausweichen muss. Auf das UEFI hat die Änderung hingegen keine Änderung: Für dieses stehen offenbar weiterhin die üblichen 32 MiB zur Verfügung. Gigabyte hat den Speicher also vermutlich in zwei Partitionen unterteilt. Der Aufpreis für die zusätzliche Speichermenge dürfte dabei nicht allzu hoch ausfallen. Falls das Feature der beiden neuen AM5-Mainboards gut ankommt, wäre es daher gut denkbar, dass die Konkurrenten mit ähnlichen Funktionen nachziehen werden.
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Quelle: Gigabyte (Produktseite) via Uniko's Hardware (X) / Tom's Hardware

Ist man nicht: Handy via USB anstecken, das mit Wifi verbinden und USB theadering anschalten - Problem gelöst.
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Die Richtlinien dazu sind aber deutlich strenger, vor allem was die maximal Sendeleistung angeht, damit andere Dienste nicht gestört werden.
Die ersten Entwürfe der Richtlinien für 6GHz-Produkte sah vor, dass Hersteller sicherstellen müssen, das mit Ihren Geräten die maximal erlaubte Sendeleistung nicht überschritten werden kann, egal ob mit internen oder externen Antennen. Da der Hersteller des Gerätes für die Einhaltung verantwortlich ist, sind letztendlich proprietäre Anschlüsse für externe Antennen erforderlich, damit der Endbenutzer keine anderen Antennen anschließen kann.
*: Eingeschränkt proprietär übrigens. Asus, Gigabyte und MSI haben nicht gezielt inkompatible Formate entwickelt, sondern einfach ohne Koordination/neuen Standard bei den Zulieferern eingekauft. Im Ergebnis passen Asus-WiFi7-Antennen durchaus an Gigabyte-Boards. (Umgekehrt nicht/nur nach Gewaltanwendung, weil Gigabytes-Doppelfassung zwar die passenden Stecker enthält, aber nicht zu Abstand und Umfeld der Asus-Einzelbuchsen passt.)
Die Sache mit den Treiber ist nicht schlecht. Aber habe ich eigentlich nie benötigt, da eine Intel Karte verbaut ist.
Ich finde es Doof wenn andere Anschlüsse angebracht werden. Es sicher schwer so die Antenne zu wechseln. Mein Rechner steht unten in der Ecke, ungünstige Position fürs Wlan ! Somit habe ich einfach eine 2 - 3 Meter lange magnetische Antenne gekauft und problem war gelöst, das geht hier sicher nicht so einfach.
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Die Richtlinien dazu sind aber deutlich strenger, vor allem was die maximal Sendeleistung angeht, damit andere Dienste nicht gestört werden.
Die ersten Entwürfe der Richtlinien für 6GHz-Produkte sah vor, dass Hersteller sicherstellen müssen, das mit Ihren Geräten die maximal erlaubte Sendeleistung nicht überschritten werden kann, egal ob mit internen oder externen Antennen. Da der Hersteller des Gerätes für die Einhaltung verantwortlich ist, sind letztendlich proprietäre Anschlüsse für externe Antennen erforderlich, damit der Endbenutzer keine anderen Antennen anschließen kann.
Leider sind weder die Dokumente der Bundesnetzagentur noch der FCC dazu öffentlich zugänglich...
Ob es das letztendlich in die finale Definition geschafft hat, weiß ich leider auch nicht, da die Dokumente wie gesagt, nicht öffentlich zugänglich sind.
Da die Entwicklung von Endgeräten wie Mainboards aber halt schon startet, bevor die finale Definition da ist, werden sie das vorsichtshalber berücksichtigt haben und dann bei den Anschlüssen bleiben, selbst wenn diese Bestimmungen wieder aus der finalen Definition entfernt werden.
Die Sache mit den Treiber ist nicht schlecht. Aber habe ich eigentlich nie benötigt, da eine Intel Karte verbaut ist.
Ich finde es Doof wenn andere Anschlüsse angebracht werden. Es sicher schwer so die Antenne zu wechseln. Mein Rechner steht unten in der Ecke, ungünstige Position fürs Wlan ! Somit habe ich einfach eine 2 - 3 Meter lange magnetische Antenne gekauft und problem war gelöst, das geht hier sicher nicht so einfach.
Treiber auf dem Board geleifert zu bekommen, davon halte ich nichts und es wäre mir keinen Cent an Aufpreis wert. Smartphone während der Win-Installation an USB anschließen und USB-Tethering einschalten, fertig. Wenn es aber kostenlos dabei ist, meinetwegen aber das wird mit Sicherheit nicht der Fall sein.
Das Thema mit den Antennen... Nutze selber so ein Board von Asus und an sich finde ich es klasse. Kein herumgeschraube mehr, einfach draufstecken und fertig. Auch hatte ich oft Probleme mit der Mutter die am unteren Ende vom Gewinde die das Gewinde am I/O Shield gehalten hat. Diese hat sich öfter mal gelöst und es war sehr fummelig diese wieder festzuziehen. Schade nur, dass die Hersteller da keine gemeinsame Lösung gefunden haben. Vor allem wegen Ersatz, falls die Antenne mal in ein paar Jahren kaputt gehen sollte dürfte es so schwierig werden.