Intels Z68-Chip kommt Anfang Mai mit SSD-Caching - Bilder und Details
Der kommende Intel-Chip Z68 für Sockel-1155-Mainboards soll sich gut für Overclocking eignen und die integrierte Grafikeinheit von Sandy-Bridge-CPUs unterstützen. Wie uns von einer sicheren Quelle bestätigt wurde, soll der Z68 ab Anfang Mai verfügbar sein und eine weitere exklusive Funktion bieten: SSD-Caching.
Quelle: chiphell.com
SSDs beschleunigen das System deutlich, Modelle mit einer hohen Kapazität sind allerdings sehr teuer. Mit der Technik SSD-Caching will Intel beim Z68 nun die Vorteile einer SSD (Geschwindigkeit) und einer gewöhnlichen Festplatte (hohe Kapazität zum kleinen Preis) kombinieren: Dank SSD-Caching dient die SSD als Cache-Speicher und es steht die volle Kapazität der Festplatte zur Verfügung. In unserer Bildergalerie weiter unten in dieser Meldung finden Sie erste Bilder von SSD-Caching in Aktion. Vorerst soll diese Technik nur mit Mainboards funktionieren, die über den neuen Z68-Chip verfügen. In einem interessanten Interview bei den Kollegen von Tech-Review geht Gigabytes Pressesprecher Bastian Fröhlig ebenfalls auf SSD-Caching ein.
Der Z68 ist der vierte Chip für Sockel-1155-Mainboards. Da er sich sowohl für Overclocking als auch für die integrierte CPU-Grafikeinheit eignet und außerdem SSD-Caching unterstützt, könnte der Z68 den P67 womöglich langfristig ablösen. Das dürfte allerdings vorerst durch die höheren Preise verhindert werden, denn Insider bestätigten uns, dass Z68-Boards zum Verkaufsstart teurer werden als P67-Platinen. Das Gerücht, der Z68 würde ein höheres OC-Potenzial beim Referenztakt ermöglichen, bezweifeln wir zudem stark.
Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir alle aktuellen Chips für Sockel-1155-Mainboards in der folgenden Tabelle verglichen:
| Chip | P67 | H67 | H61 | Z68 |
|---|---|---|---|---|
| Verfügbarkeit | Verfügbar | Verfügbar | Verfügbar | Anfang Mai |
| OC-Optionen | Vollständig | Meist unvollständig | Meist unvollständig | Vollständig |
| Integrierte CPU-Grafikeinheit | Nicht unterstützt | Unterstützt | Unterstützt | Unterstützt |
| SSD-Caching | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| Offizielle Unterstützung für zwei Grafikkarten | Ja, zweimal acht Lanes (ohne Zusatz-Chip) | Nicht offiziell | Nicht offiziell | Ja, zweimal acht Lanes (ohne Zusatz-Chip) |
| SATA 6Gb/s | Zwei Ports | Zwei Ports | Nicht vorhanden | Zwei Ports |
| USB 3.0 | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt |
| PCI | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt |

Nur eben getrennt auf Festplatte, SSD und Mainboard anstatt in einem, dafür mit weitaus höheren Kapazitäten.
Klingt gut
Blöd ist wohl nur, dass das eben automatisch gehen wird je nach Zugriffszahl. Ich würde gerne z.B. den Musikordner auf der Festplatte ausschließen, wo auf viele Lieder weitaus öfter zugegriffen wird als auf die meisten Spieledaten, aber die Lieder sind auch von der langsamen großen Festplatte im Bruchteil einer Sekunde geladen und bei einem Spiel mit langen Ladezeiten hätte ich gerne allgemein einen schnelleren Start.
(Ja, könnte man auch grundsätzlich auf die SSD installieren, nur bei Steam leider nicht möglich, Spiele zu trennen. Und für ALLE Steam-Spiele ist auf der SSD einfach kein Platz)
Festplatten-Tuning: HDD Boost von Silverstone
Scheint wirklich eine praktische Lösung zu sein. Hoffentlich landet bald eine SSD in meinem PC
ja beim ersten mal, aber es werden alle daten die sehr häufig benuzt werden auf die SSD geschrieben und bleiben da, was es wieder nützlich macht.