Intel: neue P4-Chipsätze i845G, i845GL & i845E
Quelle: Intel
Intel zeigt drei neue Mainboard-Chipsätze für den Pentium-4-Prozessor. Dabei setzt der Konzern mit den G-Boards auf Onboard-Grafik, die vor allem in Büro-Computern zum Einsatz kommen soll.
Der i845E-Chipsatz ist als Nachfolger für den i845D gedacht und unterstützt PC1600- oder PC2100-Double-Data-Rate-Speicher. Maximal lassen sich zwei 1-GByte-Module mit oder ohne ECC aufstecken. Unterstützt wird zudem der schnelle FSB533 für die Pentium-4-Versionen mit 2,26, 2,4 und 2,53 GHz. Anstatt vier finden nun sechs USB-Ports (mit USB-2.0-Unterstützung) auf dem Refernzboard platz. Der AC97-Soundchip erreicht nun eine Auflösung von 20 Bit, ist für Spieler aber nach wie vor keine ernsthafte Alternative zu Creatives Soundblaster-Karten.
Der i845G-Chipsatz entspricht dem i845E, wurde aber um eine Onboard-Grafiklösung, der "Intel Extreme Graphic" bereichert. Diese soll vor allem im 2D-Einsatz Verwendung finden. Die i845G-Boards sind mit einem AGP-Slot ausgerüstet, eine Grafikkarte kann also nachgerüstet werden. Zusätzliche Video-Optionen bieten die optionalen AGP-Digital-Display-Karten, die einen TV-Out und einen DVI-Anschluss nachreichen.
Die günstigere i845GL-Variante unterstützt weder USB 2.0, noch FSB533-Prozessoren. Auch einen AGP-Slot sucht man auf diesem Intel Referenzboard vergebens.
Weitere Informationen zu den neuen Intel-Chipsätzen finden Sie in der PC Games Hardware 7 / 2002 - ab dem 7. Juni am Kiosk!
