Intel Z970: Neue Einordnung im Nova-Lake-Line-up deutet sich an
Für Intels kommende Nova-Lake-Plattform zeichnet sich eine Verschiebung im Chipsatz-Portfolio ab. Ein Leak deutet darauf hin, dass Z970 einen größeren Marktbereich abdecken könnte als bislang erwartet.
Für Intels kommende Desktop-Plattform Nova Lake zeichnet sich eine mögliche Neuausrichtung im Chipsatz-Portfolio ab. Laut dem Leaker Jaykihn könnte der Z970-Chipsatz künftig einen deutlich größeren Teil des Marktes abdecken, der bislang von B860-Plattformen bedient wird.
Konkret werde Z970 demnach als Nachfolger für einen Großteil der B860-Mainboards gesehen. B960 bleibe zwar weiterhin geplant, werde jedoch primär im preisorientierten Mainstream sowie bei Systemintegratoren verortet. In weiteren Aussagen bestätigte der Leaker, dass es sich dabei im Kern um eine Verschiebung der Marktsegmente handle.
Laut Darstellung des Leakers soll der Z970-Chipsatz damit nicht mehr ausschließlich im klassischen High-End-Segment positioniert sein, sondern Teile des bisherigen Mainstream-Bereichs übernehmen. Das würde auf eine veränderte Einordnung innerhalb der Produktstruktur hindeuten. Für den klassischen DIY-Markt könnte das bedeuten, dass B-Serie-Platinen künftig weniger präsent sind oder sich deutlicher im unteren Preissegment ansiedeln.
Eine offizielle Bestätigung seitens Intel gibt es noch nicht, allerdings stimmen die Angaben mit denen von Robert Hallock in unserem PCGH-Interview überein, der eine breitere Ausrichtung der Desktop-Roadmap angedeutet hatte. Demnach wolle Intel künftig mehr Preisbereiche und Zielgruppen abdecken, insbesondere im Gaming- und DIY-Segment.
Hallock erklärte zudem, dass die Organisation innerhalb des Unternehmens entsprechend angepasst worden sei, um Desktop-Gaming stärker zu fokussieren und gezielter auf unterschiedliche Nutzergruppen einzugehen. Auch der Anspruch, mehr Produkte über verschiedene Preispunkte hinweg anzubieten, wurde dabei hervorgehoben.
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Quelle: Jaykihn via Videocardz

Die Frage ist wie die CPUs selbst das Thema handhaben - bleibt OC im Sinne von freier Multi weiter nur für K-Modelle zugänglich? Falls ja (wovon ich eigentlich ausgehe), legt man dann einfach weitere auch kleinere K-Modelle auf so dass auch die unteren Regionen rakommen?
Wie auch immer - alles was mehr Freiheiten für den Besitzer bedeutet ist erstmal positiv.
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Die aktuelle Preisgestaltung spricht ohne dafür, dass Intel den Versuch aufgegeben hat, durch "K" extra abzukassieren. Im Extremfall, 245 versus 245K, zahlt man für die OC-Sperre 75 Prozent Aufpreis. Auch bei sämtlichen anderen Konstellationen ist ein K-Modell immer die günstigste Lösung, eine bestimmte Kernkonfiguration zu bekommen. Einzige Ausnahme: 6+4, weil es da halt nicht als K gibt. Aber der 245K(F) mit 4 Kernen "zu viel" kostet nur 10 Euro mehr als der 225(F). Die wird hoffentlich jeder noch übrig haben.
Ein kaufentscheidendes Thema?
Oder fühlen sich Käufer eines Z-Chipsatzes alleine daurch besser?
Ein gewisser Teil der Z890-Käufer hatte ja gar keine Wahl und bestimmt eh kein Interesse an OC.
Bonusfrage: sind UV-Geschichten auch an Z890 gekoppelt?
Dass dafür ein passender Chipsatz nötig ist, hat mit dem Prozessor selbst ja nix zu tun.
Die Frage ist wie die CPUs selbst das Thema handhaben - bleibt OC im Sinne von freier Multi weiter nur für K-Modelle zugänglich? Falls ja (wovon ich eigentlich ausgehe), legt man dann einfach weitere auch kleinere K-Modelle auf so dass auch die unteren Regionen rakommen?
Wie auch immer - alles was mehr Freiheiten für den Besitzer bedeutet ist erstmal positiv.