Intel Z77: Alle Ivy-Bridge-Mainboards der Cebit - 100 Bilder in der Galerie
Passend zur Veröffentlichung der neuen Ivy-Bridge-CPUs von Intel im April kommen vermutlich Mainboards mit den ebenfalls neuen Chips Z77, Z75, B75 und H77 in den Handel. Auf der Cebit wurde schon fleißig gezeigt, was die Hersteller im Angebot haben werden. Wir waren bei Asrock, Biostar, Elitegroup, Gigabyte und MSI am Stand.
Der Z77 ist das Topmodell von Intels neuer Chip-Reihe mit dem Codenamen Panther Point – zum Vergleich: Die bisherigen Chips der 6er-Reihe gehören zur Cougar-Point-Familie. Neben dem Z77 umfasst die Panther-Point-Generation die Chips Z75 und H77. Ein wichtiger Vorteil: Alle drei 7er-Chips unterstützen nativ die neuen Ivy-Bridge-CPUs. Ein weiterer Pluspunkt der 7er-Reihe: Als erste Chips verfügen sie über einen integrierten USB-3.0-Controller. Bei allen bisherigen Desktop-Boards mit Intel-Chip ist ein zusätzlicher Controller für USB 3.0 nötig. Z77, Z75 und H77 bieten vier USB-3.0-Anschlüsse. Immerhin sind mittlerweile zahlreiche USB-3.0-Sticks und entsprechende externe Festplatten zum fairen Preis verfügbar, die einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber ihren USB-2.0-Pendants bieten. Zudem sind nur Panther-Point-Chips in der Lage, die integrierte Ivy-Bridge-Grafikeinheit mit drei Displays gleichzeitig zu nutzen – bei 6er-Chips geht das nicht.
Wie der Z68 unterstützen auch Z77 und H77 SSD-Caching; Intel nennt diese Technik Smart Response Technology (kurz: SRT). Dabei wird eine SSD als Zwischenspeicher (Cache) genutzt. Der Anwender kann dann nicht mehr auf die SSD zugreifen, stattdessen legt das System automatisch Daten, die häufig genutzt werden, auf die SSD. So ließen sich im Test mit einem Z68-Board beispielsweise der Windows-Start und das Aufrufen mancher Programme wie Firefox deutlich beschleunigen.
Erwartungsgemäß unterstützen alle Panther-Point-Chips die integrierte Grafikeinheit von Intel-CPUs; der ältere P67 ist also voraussichtlich der letzte Chip, der die Grafikeinheit in Sandy-Bridge- oder Ivy-Bridge-CPUs nicht nutzen kann. Beim Z68-Chip lässt sich per Virtu-Technik von Lucid Logix sogar bei Bedarf die integrierte Grafikeinheit trotz zusätzlich eingebauter Grafikkarte nutzen. So können Sie theoretisch in Situationen, in denen wenig Grafikleistung gebraucht wird, Strom sparen. In unserem ersten Z68-Test lief Virtu aber noch nicht fehlerfrei. Auch der Z77-Chip unterstützt Virtu – wir sind gespannt, ob bei finalen Z77-Boards mit aktuellen Virtu-Treibern diese Technik besser funktioniert und berichten natürlich entsprechend darüber.
Wir waren bei Asrock, Biostar, Elitegroup, Gigabyte und MSI am Stand und haben die Mainboards allesamt fotografiert. In der Galerie finden Sie entsprechend das jeweilige Board. Dank an Jan Reichelt für die Bereitstellung der Bilder.
Mehr zum Z77 finden Sie in der kommenden PCGH Print, die am 4.4.2012 erscheint.

ich finde aber das der wechsel der platinen, sockel und cpu generationen zu schnell geht, oder kommt mir das nur so vor? werde ich alt?
Und sie werden genauso fleißig genutzt, wie früher.
Bitte diese Board in der nächsten Ausgabe Testen
Gigabyte enttäuscht mich da eher, was die Optik angeht. Da macht man im Vergleich zu den Vorgängerboards einen deutlichen Rückschritt.
offtopic:
ich finde aber das der wechsel der platinen, sockel und cpu generationen zu schnell geht, oder kommt mir das nur so vor? werde ich alt? früher hatte ich immer up to date hw - weil es nötig war zum zocken.
und jetzt sitze ich aufm c2q 6600 mit 3.6 ghz und dank fleißiger programmierer kann mein x38 sogar sli mit zwei 560ti - toll, und das reicht auch noch lange hin