Intel: SSD-Caching auch für Ivy Bridge-Chipsätze geplant
Auf dem IDF hat Intel bekanntgegeben, dass die Smart Response Technology auch in den neuen Chipsätzen für Ivy Bridge-Prozessoren unterstützt wird.
Bisher wird die SSD-Caching-Technik von dem aktuellen High-End-Chipsatz Z68 unterstützt, der zusammen mit dem Intel Storage Treiber ab Version 10.6 ein Solid-State-Laufwerk als Datenpuffer für eine herkömmliche Festplatte verwenden kann. Beide Laufwerke müssen dabei über SATA angeschlossen sein.
Laut Intel wird die Smart Response Technology ab dem Jahr 2012 auch mit den neuen Ivy Bridge-Chipsätzen der Serie 7 (H77, Q77, Z77) einsetzbar sein. Die neuen Chipsets werden außerdem auch einen integrierten USB 3.0-Controller erhalten. Ob auch die mobilen Versionen der Chipsätze SSDs als Datencache einsetzen können, ist bisher nicht bekannt.
Quelle: Heise

noch größer konnte man Intel LOGO nicht gestalten
Wegen der Lebensdauer wird für dieses verfahren ja auch ausdrücklichst SLC Speicher empfohlen. Der macht deutlich mehr Speicherzyklen mit als der günstigere MLC Speicher(und lässt sich schneller beschreiben).
Die Idee dahinter ist die SSD Beschleunigung möglichst unabhängig vom eigentlich gewählten Speicherplatz zu haben. Während ich aktuell z.B. mir vorher überlegen muss was auf dem begrenzten Raum meiner Postville Sinn macht und was nicht, soll dieses System automatisch dann Daten auf die SSD schaufeln wenn es sich auch lohnt sie dort zu haben.
Das System ist im Grunde das Gleiche wie das bei den HDDs mit zusätzlichem Flashspeicher(dort sind es aktuell allerdings eher ein Zehntel von den bei Intel angepeilten 20GB Flash). Intel verkauft ausserdem selbst SSDs und keine HDDs mit Flash...
Hm. Bei (mechanische) Festplatten mit SSD Cache verstehe ich das noch, aber eine eigene SSD nur als Cache zu verwenden? Ist das nicht ein bischen zu teuer bzw. senkt die Nutzungsdauer der SSD enorm?