Gigabyte: Mainboard-Verkäufe könnten dieses Jahr stärker einbrechen
Die Nachfrage nach Mainboards sinkt auch in diesem Jahr. Während MSI, Asrock und Asus dennoch relativ gut wegkommen sollen, sieht es bei Gigabyte anders aus. Nachdem die Absatzzahlen der Mainboard-Sparte in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind, droht dieses Jahr der Fall unter die 10-Millionen-Marke. Bis 2020 könnte der taiwanesische Branchenriese von Konkurrent MSI überholt werden, sollte sich der Trend fortsetzen.
20 Millionen Mainboards verkaufte Gigabyte noch im Jahr 2013. Seitdem ging es steil bergab für die Mainboard-Sparte des taiwanesischen Herstellers. 2016 schrumpfte der Absatz auf 16,2 Millionen verkauften Einheiten. Vergangenes Jahr waren es nur noch 12,6 Millionen. Dieses Jahr droht nun der Fall unter die Marke von 10 Millionen abgesetzten Mainboards, dies berichten zumindest Quellen aus der Industrie.
War der deutliche Absatzrückgang im vergangenen Jahr hauptsächlich der organisatorischen Restrukturierung der Mainboard-Sparte des Branchenriesen geschuldet, kommt in diesem Jahr die abrupt sinkende Nachfrage auf Seiten der Mining-Mainboards hinzu. Doch auch abseits des Schürfens von Kryptowährungen schrumpfe diese. Für 2018 wird derzeit mit einem weltweiten Rückgang der Mainboard-Verkäufe von rund zehn Prozent gerechnet. 2017 waren es 15 Prozent.
Gigabytes Konkurrenz soll derweil, laut einem Bericht von Digitimes, weniger unter der schwindenden Nachfrage leiden. Asrock und MSI hätten sich vorteilhaft am Markt dank High-End-Mainboards für das Gaming und Mining vorteilhaft positioniert. MSI könnte bis 2020, wie es im Bericht heißt, die aktuelle Position von Gigabyte hinter Marktführer Asus an sich reißen, sollte sich der Abwärtstrend bei der jetzigen Nummer 2 am Mainboard-Markt fortsetzen. Zudem wird erwartet, dass Asus die Absatzzahlen - 16,5 Millionen verkaufte Mainboards - aus dem Vorjahr halten kann.

da gibt es keinen qualitätsverlust.
ggf. per bitstream an den AV receiver weiterleiten.
effiziente chiparchitekturen benötigen kein überteuertes mainboard oder überteuertes netzteil.
und onboard sound ist auch kein argument, da per hdmi oder optisch das signal direkt an die boxen weitergeleitet wird, wo der wandler sitzt.
da gibt es keinen qualitätsverlust.
ggf. per bitstream an den AV receiver weiterleiten.
netzwerkkarte?
das ich nicht lache.
wo liegt denn der messbare unterschied zwischen einer billig NIC und einer sehr teuren ? home user?
sorry, aber der mainboard-voodoo und netzteil-voodoo und netzwerk-voodoo ist kaum noch zu ertragen.
ps
die ps4 slim/pro unterstützt AMD true audio seit 2013.
die APU hat den AMD true audio DSP integriert.
output bitstream oder pcm.
wer braucht mehr?
effizient, sehr sehr gut, günstig.
Zumal Soundkarten, welche guten onBoard-Sound nennenswert schlagen können, auch nicht viel weniger oder gar mehr kosten wie der Aufpreis zwischen einem Board mit schlechtem und guten onBoard-Sound.
Was das "Design" angeht: Beim VRM-Design wollte ich eher auf die Anzahl und Qualität der CPU- und Speicherspannungsphasen anspielen. Und dort sind die Boards im unter 100€-Bereich aktuell eher äußerst dürftig ausgestattet...
@ Kondar du vergisst das bei den Boards heutzutage , bei allen Top Mainstreamchipsätzen ( Z370,X370 X470 ) die VRMs nem riesen Unterschied machen denk an das Aorus Z370 Ultra Gaming 1 ,welches wirklich nur was für extrem gut belüftete Gehäuse ist.
Eine gewisse Anzahl an Phasen und Güte der Kondensatoren sollte schon sein sonst passiert das gleiche wie bei Sockel A damals mit reihenweise geplatzten Kondensatoren.
Das mit dem Onboard Sound ist zu 99,99% richtig.
Man könnte nun die MoBos von Nvidia einwerfen aber das sind dann eben die 0,01%.
Ob die MoBos deutlich einfacher gestrickt waren wiß ich nicht wirklich da die eben damals auch mehr können mussten.
Auch war die Technik generell anders.
Jedenfalls bin ich (auch??) der Meinung das heute einige MoBos nur deswegen so teuer sind weil:
a.) Weniger Konkurenz
b.) alles mit "Gamer" Features vollgekleistert wird.
=> z.B. ein Z370 MoBo für ~100€ und eins für ~400+€
Beides selber Chipsatz und gleiche Kompatibilität was CPUs und ggf. Speicher angeht.
Kosten wirklich ein paar USB Ports, SATA und LEDs so viel Geld das es den Aufpreis rechtfertigt?
Ansonsten: Ruhig Blut!