Gigabyte-Killer-Mainboard mit Bigfoot-Netzwerk und X-Fi-Chip - endlich offizielle Infos
Zu den neuen High-End-Boards für Spieler veröffentlicht Gigabyte seit Wochen kleine Info-Häppchen. Wir haben nun vorab offizielle Infos zu allen drei Modellen der neuen Mainboard-Reihe G1-Killer bekommen.
Asus Republic of Gamers, MSI Big Bang, Foxconn Quantum Force, EVGA Classified und neuerdings sogar Asrock Fatality - jeder große Mainboard-Hersteller hat bereits eine Produktreihe für leistungsgierige Spieler und Übertakter. Einzige Ausnahme war Gigabyte, die zwar Top-Boards veröffentlichten, allerdings ohne Spieler-Produktbezeichnung.
Das ändert sich nun mit der neuen Reihe G1-Killer. Dazu gehören zunächst die drei Modelle G1.Assassin, G1.Sniper und G1.Guerrilla. Alle drei verfügen über den Sockel 1366 und dementsprechend über die X58-Northbridge und die ICH10R-Southbridge. Im Gegensatz zu manchen vermeintlichen "Spieler-Mainboards" betont Gigabyte bei den G1-Killer-Boards nicht nur die Overclocking-Fähigkeiten, sondern versucht mit besonderen Funktionen Spielern einen Vorteil zu bieten. Diese Features werden von allen drei Mainboards geboten.
Quelle: bigfootnetworks.com
Bigfoot-Chip Killer E2100 (Beispiel-Foto, kein Gigabyte-Board)
Dazu gehört natürlich der neue Bigfoot-Netzwerk-Chip Killer E2100. Wie die bisherigen Killer-Netzwerkkarten von Bigfoot soll auch der auf den Gigabyte-Boards integrierte E2100-Chip dem Prozessor die Netzwerklast abnehmen. Hierfür stehen dem Killer E2100 1.024 MiByte DDR2-Speicher zur Seite. Zudem sorgt die Bigfoot-Technik dafür, dass Spiele-Daten mit Priorität abgeschickt werden - auf die Priorisierung der ankommenden Daten hat der Chip natürlich keinen Einfluss. Zudem soll die Latenz (Ping) reduziert werden.
Ebenfalls speziell für Spieler soll der Onboard-Sound-Chip Sound Blaster X-Fi 20K2 von Creative sein. Er unterstützt EAX Advanced HD 5.0, Dolby Digital Live und DTS Connect. Zudem kommen hochwertige Nichicon-Audio-Kondensatoren zum Einsatz und der Front-Kopfhöreranschluss verfügt über einen Verstärker (bis zu 150 Ohm).
Gigabyte fasst die Funktionen für Spieler unter der Bezeichnung "G1-Killerinstinkt-Features" zusammen, der wiederum in vier Bereiche unterteilt ist: Unter "Super Sicht" versteht Gigabyte die Unterstützung von Quad-Crossfire und Drei-Wege-SLI. Natürlich sind drei oder gar vier Grafikkarte nicht nötig um erfolgreich zu spielen. "Super Gehör" steht für den erwähnten Creative-Chip. Unter "Super Geschwindigkeit" fasst Gigabyte den Bigfoot-Chip, SATA-6Gb/s- und USB-3.0-Ports sowie Overclocking-Buttons für das Front-Panel zusammen. Mit "Super Schutz" sind das Heatpipe Design, fünf Lüfteranschlüsse, die bekannte Ultra-Durable-3-Technik (unter anderem zwei statt einer Unze Kupfer in den Mainboard-Layern) und spezielle Spannungswandler.
Die drei Boards G1.Assassin, G1.Sniper und G1.Guerrilla unterscheiden sich natürlich in der Ausstattung und der Kühlung: Das Topmodell G1.Assassin verfügt über vier Grafiksteckplätze, von denen allerdings nur zwei jeweils 16 Lanes liefern. Vier USB-3.0-Ports sind ebenso vorhanden wie zwei SATA-6Gb/s-Anschlüsse. Beim G1.Sniper kommen immerhin drei Grafiksteckplätze zum Einsatz. Auch hier sind nur die ersten beiden vollbestückt - der dritte Slot verfügt nur bis zur Hälfte über Kontakte und kann daher maximal acht Lanes liefern. Beim G1.Guerilla, ebenfalls mit drei Grafikslots, verzichtet Gigabyte auf eine Heatpipe zwischen North- und Southbridge-Kühler. Den bereits von älteren Teaser-Fotos bekannten Kühler in der Form eines Munitions-Magazins haben alle drei Boards.
Die anvisierten Preise:
- G1.Assassin: 509 Euro (678 USD)
- G1.Sniper: 433 Euro (577 USD)
- G1.Guerilla: 357 Euro (476 USD)

An sich ist das Board ja ganz gut, aber beim Design hat sich Gigabyte kräftig vertan. Die Farben sind ja okay, aber dieser SB-Kühler. Da gäbs wahrlich schönere Alternativen.
wenn der preis stimmt?, - sicher die neue referenz.
sowie auch einzelne PCI-E Steckplätze deaktivieren mit einwenig geschick könnte man ein schalter machen um einen CPU zu deaktivieren oder Graka's zu deaktivieren
Edit:
@ ruyven_macaran
sign
MfG
Aber seien wir doch mal erlich - wer braucht schon die aufgemotzten und überteuerten 1366 Boards zum SB-Start?
Auch wenn ich wahnsinnig genug bin um mir das MB nur wegen der Farbe zu kaufen und mir das leisten kann, kaufe ich keine Hardware, die kaum Zukunft mehr hat.
Vom Bigfoot halte ich sowieso nichts, besonders bei VDSL 50
Wobei ich mich auch frage warum sie die nicht für sandy bridge bringen...