Gigabyte-H61-Mainboards für Sandy und Ivy Bridge: Details zu Ultra Durable 4 Classic
Gigabyte ist seit Jahren dafür bekannt, die hauseigenen Mainboards und Grafikkarten mit speziellen Bauteilen auszustatten und als Ultra Durable in den Handel zu bringen. Die Version 4 Classic kommt auf den H61-Platinen mit Sockel 1155 zum Einsatz.
Die beiden Platinen GA-H61-S3 und GA-H61M-DS2 von Gigabyte gehören zur Linie Ultra Durable 4 Classic. Der Hersteller listet hierbei vier große exklusive Features: Humidity Protection, Electrostatic Protection, Power Failure Protection und High Temperature Protection.
Hinter Humidity Protection verbirgt sich ein aus speziellen Glasfasern gefertigtes PCB, welches die innenliegenden Leiterbahnen durch eine höhere Dichte besser vor Luftfeuchtigkeit schützen soll, was einem Kurzschluss oder Fehlfunktionen vorbeugt. Die Electrostatic Protection soll dank speziellen Schaltkreisen bis zu drei Mal besser gegen elektrostatische Entladungen gewappnet sein. Aufgrund der Dual-BIOS-Funktion wird eine defekte Version automatisch von einem Backup wiederhergestellt, Gigabyte nennt dies Power Failure Protection. Zu guter Letzt steigert High Temperature Protection durch MOSFETs mit aktivem Innenwiderstand (RDS on) sowie Feststoff-Kondensatoren die Lebenszeit der Platinen.
Das GA-H61-S3 und das GA-H61M-DS2 nutzen beiden den H61-Chipsatz, setzen auf das Mikro-ATX-Format und sind laut Gigabyte mit den aktuellen Sandy-Bridge- sowie den kommenden Ivy-Bridge-CPUs kompatibel. Mit letzteren einher geht auch die Unterstützung von PCI-Express 3.0, hinzu kommen jeweils vier SATA-3Gb/s-Ports und acht Mal USB 2.0. Je zwei Speichersteckplätze nehmen bis zu 16 GiByte DDR-1333 auf, Gigabit-LAN sorgt für den Außenkontakt.
Im PCGH-Preisvergleich ist bisher nur das GA-H61M-DS2 für gut 60 Euro gelistet, das GA-H61-S3 ist noch nicht vertreten.
Quelle: Gigabyte

Warum werden diese Features offenbar exklusiv in einem low-end Board mit H61 verbaut?
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