AMD-Chipsätze: B550 womöglich in zwei Varianten geplant
Der Mittelklasse Chipsatz B550 soll womöglich in zwei Varianten daherkommen. Aktuell kursiert ausschließlich der Chipsatz "B550A". Der sei, wie Robert Hallock von AMD bestätigt, jedoch speziell für OEMs und nicht normale Kunden gedacht.
AMD soll den neuen B550-Chipsatz laut aktuellen Gerüchten in zwei Varianten planen. Bislang zog die Version B550A ihre Runden durch das Internet. Dabei handle es sich aber quasi um ein Rebranding. Hinter B550A verberge sich nichts anderes als der B450-Chipsatz. Hinzu könnte noch eine Variante ohne A-Suffix kommen.
B550A laut Robert Hallock speziell für OEMs gedacht
Davon wird zumindest ausgegangen, nachdem sich Robert Hallock, bei AMD für das technische Marketing zuständig, in eine Reddit-Diskussion einklinkte und zum B550A-Chipsatz äußerte. Der sei gesondert für den Einsatz in OEM-Rechnern vorgesehen. Entsprechende Komplett-PCs von HP tauchten beispielsweise Anfang Oktober auf. Bei der Redaktion von c't (via heise.de) trudelte derweil ein Medion-Rechner mit besagtem Chipsatz ein. In beiden Fällen ist auf dem Datenblatt beziehungsweise in entsprechenden Auslese-Tools von "Promontory" die Rede. Dabei handelt es sich um den gemeinsamen Codenamen vorangegangener Chipsätze auf Basis des gleichen Chips von ASMedia.
Verwendung fand Promotory bei B450, X470, X370 und B350. Wie Robert Hallock in seinem Reddit-Beitrag bestätigt, baut der B550A-Chipsatz auf "Promontory-LP" inklusive PCI-Express 3.0 auf. Er sei "speziell für die Nutzung in vorgefertigten Systemen" gedacht. Als Begründung führt Hallock an, dass OEMs "auch nur Kunden seien". Sie hätten andere Bedürfnisse und Wünsche als Hardware-Käufer, die sich ihren PC selbst zusammenbauen.
Derartige Kunden könnten dann letztlich einen anderen B550-Chipsatz serviert bekommen, so zumindest die aktuelle Annahme. Möglich wäre dann auch die Unterstützung von PCI-Express 4.0, wobei hier noch nichts bestätigt ist. Eine Absage gibt es vorerst nur für Hauptplatinen mit Chipsätzen aus der Vorzeit von X570, auch wenn einige Hersteller das zunächst nicht wahrhaben wollten.
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Neuer Nachschub für Mittelklasse- und Einsteiger-Mainboards soll abermals von ASMedia kommen. Geplant sei eine Integration von PCI-Express 4.0 in die Chips aus eigener Produktion ab 2020. Aktuell müssen Käufer mit schmalerem Budget weiterhin mit älteren Chipsätzen Vorlieb nehmen, die abseits von X570-Mainboards noch angeboten werden.
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Wann kommen die B550 Chipsätze nun endlich? Ich wäre ja auch mit den X570 zufrieden, aber diese PCH Lüfter nerven ^^
Der B550 soll dabei ja das beste Allround Paket bringen, 20x PCIe 4.0 Lanes von der CPU, und 8x PCIe 3.0 B550, aktuelle Ausstattung mit ggf. 2.5 GBit Lan und WiFi für die teureren B550 Boards, und es ist gekauft
Es würde schon völlig reichen, wenn die Hersteller ihre B450er als V2.0 mit Ryzen 3X00 Kompatibilität veröffentlichen. Kaum ein Käufer, der sich für einen Einstiegs-Ryzen interessiert, mag ein X570 Board kaufen oder eine BIOS Update durchführen müssen. Selbst die Boards, bei denen das ohne CPU geht, überfordern die meisten.
Ob 939er Boards mit den zum 754/940-Start angebotenen (und kaum verkauften) Eigendesigns angeboten wurden, weiß ich nicht mehr aus dem Kopf.
@Shootme: "Stabil" ist relativ. Mein KT133 konnte über 103 MHz nicht mal booten.
(....)
939er wurden mit dem 8000er Chipsatz meines Wissens nicht kombiniert, zumindest kenn ich keines. Da war schon der KT890 und der nforce 4, könnt mich nicht erinnern dass ich einen gesehn hätt.