Mainboards: Asus will Gigabyte aufgrund von Kopie des X99-Konzepts (Haswell-E) verklagen
Vor Kurzem präsentierte Intel mit Haswell-E eine neue CPU-Plattform im High-End-Bereich. Asus reagierte darauf und stellte pünktlich zur offiziellen Präsentation einen Overclocking-Sockel vor, der auf LGA2011-3 basiert. Kurz nach der Vorstellung zeigte auch Gigabyte ein Mainboard mit einem solchen Sockel und verstößt damit Asus zufolge gegen Patentrechte.
Ende August präsentierte Intel mit Haswell-E (PCGH-Test von Haswell Extreme) eine neue Plattform, die sich besonders an Freunde des Overclockings richtet. Asus reagierte entsprechend auf die neuen CPUs und zeigte pünktlich zur Veröffentlichung von Haswell-E Mainboards mit einem "Overclocking-Sockel". Dieser verfügt dank zusätzlicher Pins über eine größere Kontaktfläche. Der Vorteil des neuen Sockels: CPUs sollen dadurch mit einer höheren Spannung stabil arbeiten. Von diesem Sockel wollte auch Gigabyte profitieren und stellte daher nur wenig später mit dem X99 Force SOC Force LN2 ein ähnliches Board vor.
Auf dem IDF besuchte PCGH Gigabyte persönlich. Dort begegneten wir dem bei Gigabyte angestellten Extrem-Übertakter Hi-Cookie, der uns erklärte, dass bei dem X99-Board ein "LGA 2084" mit 73 zusätzlichen Pins zum Einsatz kommt. Als Vorteile der zusätzlichen Pins wurde eine bessere Übertaktbarkeit (höherer Uncore-Takt) angeführt. Asus zufolge verletzt Gigabyte damit Patentrechte. Dass noch gar nicht klar ist, ob das X99 Force SOC offiziell in den Handel kommt, oder etwa wie das Z97 nur an ausgewählte Übertakter verteilt wird, spielt für Asus keine Rolle. Das taiwanische Unternehmen bereit daher laut Digitimes eine Klage gegen Gigabyte vor.

Kann eigentlich nur so sein da Intel der einzige ist, der weiß welche Kontakte für was sind.